Nabucco
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Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Dramma lirico in vier Teilen
Libretto von Temistocle Solera
Uraufführung am 9. März 1842 in Mailand
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 8. September 2013
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Besetzung
Besetzung
| Musikalische Leitung | Andrea Battistoni |
| Inszenierung | Keith Warner |
| Bühne | Tilo Steffens |
| Kostüme | Julia Müer |
| Chöre | William Spaulding |
| Dramaturgie | Jörg Königsdorf |
| Nabucco | Johan Reuter |
| Ismaele | Yosep Kang |
| Zaccaria | Vitalij Kowaljow |
| Abigaille | Anna Smirnova |
| Fenena | Jana Kurucová |
| Oberpriester des Baal | Marko Mimica |
| Abdallo | Gideon Poppe |
| Anna | Martina Welschenbach |
| Chöre | Chor der Deutschen Oper Berlin |
| Orchester | Orchester der Deutschen Oper Berlin |
Informationen
Informationen
„Va, pensiero, sull’ali dorate“ – „Flieg’, Gedanke, auf goldenen Flügeln“ – als der Chor der Mailänder Scala am 9. März 1842 zum ersten Mal die Zeilen des Hebräerchors im dritten Akt von Giuseppe Verdis neuer Oper NABUCCO intonierte, schrieb er ein Stück Musikgeschichte. Der „Gefangenenchor“ avancierte sofort zur heimlichen Nationalhymne des damals noch nicht vereinigten Italien und der junge Komponist wurde zum Hoffnungsträger der Opernszene.
Seither ist das Drama um die babylonische Gefangenschaft des Volkes Israel unter König Nebukadnezar eine der bekanntesten Verdi-Opern geblieben und wurde an der Deutschen Oper Berlin zuletzt vor 13 Jahren von Hans Neuenfels in Szene gesetzt. Im Verdi-Jahr stellt jetzt mit Keith Warner einer der bekanntesten Regisseure der internationalen Opernszene seine Annäherung an den Stoff vor: Der Brite inszenierte unter anderem LOHENGRIN bei den Bayreuther Festspielen und den RING DES NIBELUNGEN an Covent Garden und leitete zuletzt die Oper Kopenhagen. Orientiert an der Entstehungszeit des Stückes, die durch den Umbruch von feudalen Strukturen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft geprägt war, stellt Warner den Gegensatz zweier Völker in den Vordergrund seiner Inszenierung: der modernen Hebräer, deren Kultur durch Schrift und ein demokratisches Bildungsideal geprägt ist, und der militaristischen Babylonier, deren Staatsverständnis auf einem autokratischen Herrschaftssystem beruht.
Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.
Rahmenprogramm
Rahmenprogramm
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (nicht zur Premiere)




