Rigoletto
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Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Melodramma in drei Akten; Libretto von Francesco Maria Piave; Uraufführung am 11. März 1851 in Venedig; Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 21. April 2013
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Besetzung
Besetzung
| Musikalische Leitung | Moritz Gnann |
| Inszenierung | Jan Bosse |
| Bühne | Stéphane Laimé |
| Kostüme | Kathrin Plath |
| Chöre | William Spaulding |
| Dramaturgie | Jörg Königsdorf |
| Der Herzog von Mantua | Yosep Kang |
| Rigoletto | Andrzej Dobber |
| Gilda | Lucy Crowe |
| Der Graf von Monterone | Bastiaan Everink |
| Der Graf von Ceprano | Andrew Harris |
| Die Gräfin von Ceprano | Kim-Lillian Strebel |
| Marullo | Simon Pauly |
| Matteo Borsa | Paul Kaufmann |
| Sparafucile | Albert Pesendorfer |
| Maddalena | Clémentine Margaine |
| Giovanna | Clémentine Margaine |
| Ein Gerichtsdiener | Marko Mimica |
| Eine Hofdame | Annie Rosen |
| Chöre | Chor der Deutschen Oper Berlin |
| Orchester | Orchester der Deutschen Oper Berlin |
Informationen
Informationen
„Bezogen auf den Theatereffekt erscheint mir der „Rigoletto“ als das beste Sujet, das ich bisher in Musik gesetzt habe […]. Dort gibt es Situationen von großer Kraft, Abwechslungsreichtum, Temperament, Pathos.“ (Verdi an Antonio Somma, 22. 4. 1853)
Mit der Beschreibung der Qualitäten seines 1851 uraufgeführten Melodramma nach Victor Hugos Erfolgsstück „Le roi s’amuse“ benennt Verdi zugleich die Herausforderungen, denen sich jede Produktion dieser Oper stellen muss: RIGOLETTO ist ein Meisterwerk, dessen Reiz gerade in der Konfrontation psychologischer Charakterzeichnung mit den Unwahrscheinlichkeiten einer fantastischen Handlung liegt. Halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen ist die Geschichte. Ihr Titelheld, der bucklige Narr, trägt einerseits groteske Züge, ist aber zugleich ein Unterhaltungskünstler, der sein Publikum auf Gedeih und Verderb zum Lachen bringen muss. Seine Tochter Gilda dagegen scheint aus dem Stoff der Engel zu sein – und ist in ihrer bedingungslosen Liebe und Aufopferung dennoch zutiefst menschlich. Diese Verschmelzung von Realem und Fantastischem macht den RIGOLETTO zu einem Stoff für die großen Regisseure: Nachdem an der Deutschen Oper Berlin über zwanzig Jahre Hans Neuenfels’ Erfolgsinszenierung zu sehen war, stellt sich jetzt Jan Bosse dieser Aufgabe. Der gefeierte Schauspielregisseur, der sich in den letzten Jahren auch dem Musiktheater zugewandt hat [ORFEO, LA CALISTO], legt damit nicht nur seinen ersten Verdi, sondern auch seine erste Berliner Opernarbeit vor.
Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.
Präsentiert von kulturradio vom rbb und tip
Rahmenprogramm
Rahmenprogramm
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (nicht zur Premiere)



































































