Tschaikowsky


Ballett in zwei Akten von Boris Eifman

Das Mysterium von Leben und Tod | Ballett in zwei Akten von Boris Eifman | Musik von Peter I. Tschaikowsky

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Besetzung

Choreographie und Inszenierung Boris Eifman
Musik Peter I. Tschaikowsky
Bühnenbild und Kostüme Viacheslav Okunev
Musikalische Leitung Robert Reimer
Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Orchester Staatskapelle Berlin
Tschaikowsky Vladimir Malakhov
Sein Alter Ego Wieslaw Dudek
Nadeshda von Meck Beatrice Knop
Tschaikowskys Frau Nadja Saidakova
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Boris Eifman gilt als einer der profiliertesten und interessantesten russischen Choreographen der Gegenwart. Er bekennt sich zu einem leidenschaftlichen „Ballett-Theater“, bei dem dramatischer Ausdruckswille die Grundlage für das Tanzen ist. Eifman bleibt dabei dem klassischen Tanz verpflichtet, verfolgt aber mit seinen Choreographien das Ziel, „den Menschen nicht nur eine Augenweide zu präsentieren, sondern vielmehr ihre Empfindungen und Gefühle anzusprechen, um ein gemeinsames lebendiges Ritual zu initiieren.“

Sein Ballett TSCHAIKOWSKY ist wie eine psychologische Personen-Studie zu verstehen. Peter I. Tschaikowsky hatte den Entschluss gefasst, seine sichere, gutbürgerliche Stellung aufzugeben, um sich ganz dem musikalischen Schaffen zu widmen, zu dem es ihn so leidenschaftlich drängte. Zeitlebens wurde er aber das Gefühl einer tiefen inneren Unruhe und Heimatlosigkeit nicht los. Seine emotionale Zerrissenheit findet Ausdruck in seinen Kompositionen – Anlass für Boris Eifman, der Gefühlswelt des großen russischen Komponisten choreographisch nachzuspüren.


Für das Publikum wird zu jeder Vorstellung in der Saison 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Einführung im Foyer 2. Rang, rechts angeboten, die von Studierenden der Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin erarbeitet und moderiert wird. (Ausgenommen sind Premieren und Sonderveranstaltungen.)