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Anna Bonitatibus

Zur Person

Geboren im süditalienischen Potenza, schloss Anna Bonitatibus ihre musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier und Gesang ab und gab ihr Bühnendebüt am Teatro Filarmonico di Verona in Vivaldis TAMERLANO. Ihre schöne, bewegliche, facettenreiche Stimme ist ideal für das Belcanto-Repertoire des 18. und frühen 19. Jahrhunderts: Mehr als 50 Partien umfasst die Liste der Werke, die sie an vielen bedeutenden Opernhäusern der Welt singt. So gilt Anna Bonitatibus als faszinierende Rossini-Interpretin, der die ganze Werkvielfalt des Meisters aus Pesaro ...
Geboren im süditalienischen Potenza, schloss Anna Bonitatibus ihre musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier und Gesang ab und gab ihr Bühnendebüt am Teatro Filarmonico di Verona in Vivaldis TAMERLANO. Ihre schöne, bewegliche, facettenreiche Stimme ist ideal für das Belcanto-Repertoire des 18. und frühen 19. Jahrhunderts: Mehr als 50 Partien umfasst die Liste der Werke, die sie an vielen bedeutenden Opernhäusern der Welt singt. So gilt Anna Bonitatibus als faszinierende Rossini-Interpretin, der die ganze Werkvielfalt des Meisters aus Pesaro zur Verfügung steht. In Baden-Baden etwa war sie 2008 eine hinreißende Rosina (IL BARBIERE DI SIVIGLIA) und hat in dieser Rolle u. a. auch an der Wiener Staatsoper, in Florenz und in Parma brilliert. Weitere Rossini-Partien sind die Titelrollen in LA CENERENTOLA und L’ITALIANA IN ALGERI, sie stand in LE COMTE ORY und IL VIAGGIO A REIMS auf der Bühne uns hat immer wieder auch Rossini-Messen im Konzert gesungen, daneben Werke von Monteverdi bis Pergolesi, von Händel zu Beethoven, aber auch von Berlioz bis hin zu Prokofjew. Mozart gehört ebenfalls zu den von ihr bevorzugten Komponisten, und ihre Interpretationen, angefangen von der Gräfin in LE NOZZE DI FIGARO bis COSI FAN TUTTE und LA CLEMEZA DI TITO haben nicht nur ihr Publikum begeistert, sondern auch die Dirigenten, mit denen sie gearbeitet hat: Ivor Bolton, Myung-Whun Chung, René Jacobs, Marcello Viotti, Jordi Savall, Jeffrey Tate oder Alberto Zedda, um nur einige zu nennen.

Die Spielzeit 2011/12 begann für sie mit einem besonderen Höhepunkt: in Caen und Luxemburg interpretierte sie die Titelpartie von Franco Cavallis 1641 entstandener Oper LA DIDONE und sang diese Rolle danach mehrfach, darunter am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Ein anderes großes Werk, Claudio Monteverdis Oper L’ORFEO, gestaltete sie unter Thomas Hengelbrock im Sommer 2012 anlässlich einer Konzertournee, die sie nach Paris, Freiburg, Würzburg und Essen führte. Wer nicht genug bekommt von der suggestiven Schönheit ihrer Stimme, für den gibt es mittlerweile auch mehrere CD-Einspielungen, darunter CDs mit Werken von Haydn und Rossini, aber auch eine Aufnahme von Händels TAMERLANO, Verdis FALSTAFF oder Donizettis selten gespielte Oper ADELIA.