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Anne Sofie von Otter

Zur Person

Die schwedische Mezzosopranistin gilt seit langem als eine der außergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Generation. Ihre lange und exklusive Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon bescherte dem Publikum eine Fülle von Aufnahmen und Anne Sofie von Otter unzählige Auszeichnungen, darunter den „International Record Critics’ Award“, den „Grammy Award“ und den „Diapason d’Or“. Lange arbeitete sie mit der Pop-Legende Elvis Costello zusammen. 2010 erschien im Label Naïve das Album „Love Songs“ – eine Zusammenarbeit mit Jazz-Pianist Brad Mehldau – ...
Die schwedische Mezzosopranistin gilt seit langem als eine der außergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Generation. Ihre lange und exklusive Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon bescherte dem Publikum eine Fülle von Aufnahmen und Anne Sofie von Otter unzählige Auszeichnungen, darunter den „International Record Critics’ Award“, den „Grammy Award“ und den „Diapason d’Or“. Lange arbeitete sie mit der Pop-Legende Elvis Costello zusammen. 2010 erschien im Label Naïve das Album „Love Songs“ – eine Zusammenarbeit mit Jazz-Pianist Brad Mehldau –, gefolgt von „Sogno Barocco“ und „Les Nuits d‘éte“. Im Oktober 2013 erscheint die vierte CD bei diesem Label: „Douce France“. Als wegweisende Opernproduktionen auf CD und DVD gelten u. a. ihr ROSENKAVALIER unter Carlos Kleiber, IDOMENEO, LA CLEMENZA DI TITO und ORFEO ED EURIDICE unter John Eliot Gardiner, ARIODANTE und HERCULES unter Marc Minkowski sowie ARIADNE AUF NAXOS unter Giuseppe Sinopoli.

Anne Sofie von Otter wurde in Stockholm geboren. Dort begann sie auch ihr Gesangsstudium, das sie später an der Guildhall School in London bei Vera Rozsa fortsetzte. Nach einem Festengagement am Opernhaus Basel gastierte sie bald an bedeutenden internationalen Opernhäusern wie dem Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera New York und der Wiener Staatsoper in Partien wie Cherubino / LE NOZZE DI FIGARO, Sesto / LA CLEMENZA DI TITO oder in der Titelpartie in XERXES. Ihre Interpretation des Octavian / DER ROSENKAVALIER am Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Opéra national de Paris, der Wiener Staatsoper und der Metropolitan Opera New York wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert. Auch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie René Jacobs, Christoph von Dohnányi, Claudio Abbado, Marc Minkowski und Pierre Boulez bezeugt die Bandbreite ihres Schaffens, das Barock und 20. Jahrhundert wie selbstverständlich umfasst.

Höhepunkte in jüngster Zeit waren ihr Rollendebüt in Clytemnestre / IPHIGENIE EN AULIDE an De Nederlandse Opera in der Produktion von Pierre Audi und Marc Minkowski, Charpentiers MEDEE an der Oper Frankfurt, Gräfin Geschwitz / LULU an der MET unter Leitung von Fabio Luisi, Geneviève / PELLEAS ET MELISANDE an der Opéra National de Paris unter Philippe Jordan und GIULIO CESARE bei den Salzburger Festspielen 2012 an der Seite von Cecilia Bartoli und Andreas Scholl. Die Saison 2013/2014 führt sie nach Madrid in Christoph Marthalers Produktion von LES CONTES D’HOFFMANN, an die Deutsche Oper Berlin in GÖTTERDÄMMERUNG unter Sir Simon Rattle und Donald Runnicles, sowie ans Theater an der Wien in THE RAKE’S PROGRESS unter Michael Boder.

Als Solistin auf dem Konzertpodium ist Anne Sofie von Otter nicht weniger gefragt: So wurde sie in letzter Zeit von Orchestern wie den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, dem Royal Concertgebouw Orchestra unter David Robertson, dem New York Philharmonic unter Alan Gilbert, dem Boston Symphony Orchestra unter Daniele Gatti, dem Washington's National Symphony Orchestra unter Christoph Eschenbach und vom Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Sakari Oramo eingeladen. Sie interpretierte die „Wesendonck-Lieder“ mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Marc Minkowski und mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Paavo Järvi im Rahmen der 200-Jahrfeier zu Ehren von Richard Wagner. Und nicht zuletzt 2011 sang sie an der Seite von Jonas Kaufmann und den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Claudio Abbado „Das Lied von der Erde“ im Rahmen eines Festaktes zu Gustav Mahlers 100. Todestag.