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Dietlinde Calsow

Zur Person

Dietlinde Calsow ist der Deutschen Oper Berlin, an der sie von 1979 bis Sommer 2001 Kostümdirektorin war, seit 1964 verbunden. Sie entwarf an „ihrem" Haus die Kostüme u.a. für die Offenbach-Operette DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN, verschiedene Ballette (u.a. DIE SCHNEEKÖNIGIN und WIEDERKEHR), für Brittens Oper EIN SOMMERNACHTSTRAUM, die Winfried Bauernfeind im Metropol am Nollendorfplatz inszenierte, für die 400 Mitwirkenden von Götz Friedrichs „Sternstunde IV“ unter der Siegessäule anlässlich der 750-Jahrfeier Berlins, für Strawinskys DIE GESCHICHTE ...
Dietlinde Calsow ist der Deutschen Oper Berlin, an der sie von 1979 bis Sommer 2001 Kostümdirektorin war, seit 1964 verbunden. Sie entwarf an „ihrem" Haus die Kostüme u.a. für die Offenbach-Operette DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN, verschiedene Ballette (u.a. DIE SCHNEEKÖNIGIN und WIEDERKEHR), für Brittens Oper EIN SOMMERNACHTSTRAUM, die Winfried Bauernfeind im Metropol am Nollendorfplatz inszenierte, für die 400 Mitwirkenden von Götz Friedrichs „Sternstunde IV“ unter der Siegessäule anlässlich der 750-Jahrfeier Berlins, für Strawinskys DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN und mehrere Foyer-Produktionen. Die Schätze in ihrem Fundus präsentierte sie mit ihren Mitarbeitern regelmäßig bei den öffentlichen „Kulissenspaziergängen“ und der von ihr erdachten Show „Kostüm - Maske - Charaktere“. Die Erarbeitung der optischen Gestalt der „Matthäus-Passion“
zusammen mit Götz Friedrich und Günther Uecker war für die Bach-Verehrerin eine große Herausforderung, galt es doch, das zentralste Thema der Menschheit, das Leiden des Menschen, zu gestalten, das Elementare im Immerwiederkehrenden herauszuschälen, im Kostüm umzusetzen und den Darstellern durch eine Vielzahl von Bildvorlagen (Körper-)Haltungen zu vermitteln, die sie befähigen, echt zu sein im Spiel, anrührend - und dem Zuschauer nahe zu kommen in der Weite des Raumes.