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Harry Lehmann

Zur Person

Harry Lehmann studierte Physik an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. Nach dem Abschluss als Diplomphysiker und einem Philosophiestudium in Berlin promovierte er 2003 an der Universität Potsdam mit einer Arbeit zur systemtheoretischen Ästhetik. Er publiziert seitdem Essays über zeitgenössische Kunst, Literatur und Neue Musik in Zeitschriften wie Merkur, Lettre International, springerin und Sinn & Form. Lehrte als DAAD-Dozent für Philosophie in St. Petersburg, war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, Ehrengast der Villa ...
Harry Lehmann studierte Physik an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. Nach dem Abschluss als Diplomphysiker und einem Philosophiestudium in Berlin promovierte er 2003 an der Universität Potsdam mit einer Arbeit zur systemtheoretischen Ästhetik. Er publiziert seitdem Essays über zeitgenössische Kunst, Literatur und Neue Musik in Zeitschriften wie Merkur, Lettre International, springerin und Sinn & Form. Lehrte als DAAD-Dozent für Philosophie in St. Petersburg, war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, Ehrengast der Villa Massimo in Rom, sowie Fellow in Residence am Kolleg Friedrich Nietzsche in Weimar. 2008 löste er mit einem Gedankenexperiment zur ›Digitalisierung der Neuen Musik‹ auf der Darmstädter Frühjahrstagung eine bis heute andauernde Kontroverse zu diesem Thema aus. Soeben veröffentlichte Harry Lehmann eine Musikphilosophie unter dem Titel Die digitale Revolution der Musik, welche die ästhetischen und kunsttheoretischen Konsequenzen der digitalen Revolution insbesondere für die Neue Musik reflektiert.

Buchpublikationen: „Die digitale Revolution der Musik. Eine Musikphilosophie“, Mainz: Schott 2012. „Autonome Kunstkritik“ (Hg.), Berlin: Kulturverlag Kadmos 2012. „Kreidler/Lehmann/Mahnkopf: Musik Ästhetik Digitalisierung – Eine Kontroverse“ Hofheim: Wolke 2010. „Die flüchtige Wahrheit der Kunst. Ästhetik nach Luhmann“, München: W. Fink 2006.

Website: www.harrylehmann.net