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Linda Watson

Zur Person

Linda Watson ist eine der international gefragtesten dramatischen Sopranistinnen für die Opern Richard Wagners. Der Erfolg ihrer ersten WALKÜRE-Brünnhilde in Tokio führte in der Spielzeit 2004/05 zu einer Verpflichtung für den gesamten RING an die Wiener Staatsoper. Seither sang Linda Watson die Brünnhilden an allen großen Opernhäusern der Welt, darunter die Washington Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Théâtre du Châtelet in Paris und die Metropolitan Opera New York. Von 2006 bis 2010 war sie die gefeierte Brünnhilde ...
Linda Watson ist eine der international gefragtesten dramatischen Sopranistinnen für die Opern Richard Wagners. Der Erfolg ihrer ersten WALKÜRE-Brünnhilde in Tokio führte in der Spielzeit 2004/05 zu einer Verpflichtung für den gesamten RING an die Wiener Staatsoper. Seither sang Linda Watson die Brünnhilden an allen großen Opernhäusern der Welt, darunter die Washington Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Théâtre du Châtelet in Paris und die Metropolitan Opera New York. Von 2006 bis 2010 war sie die gefeierte Brünnhilde der Bayreuther Festspiele. Darüber hinaus ist sie Rekordhalterin im Erscheinen auf Ton- und Videoaufnahmen des RINGS: Keine andere Sopranistin sang auf so vielen Gesamteinspielungen alle drei Brünnhilden.

Auch in der Spielzeit 2012/13 stehen mehrere Produktionen des RINGS im Terminkalender Linda Watsons: Am Badischen Staatstheater Karlsruhe, der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und an der Opéra National de Paris. Am Teatro Colón Buenos Aires bewältigte sie das Mammutprojekt des RING AN EINEM ABEND, einer neun Stunden dauernden Adaption aller vier Opern, deren größte Partie die der Brünnhilde ist.

Zu ihren weiteren Aufgaben in dieser Spielzeit zählen konzertante Aufführungen von LOHENGRIN (Ortrud) in Budapest, TRISTAN UND ISOLDE (Isolde) in Chicago, Isolde auch an der Hamburgischen Staatsoper, sowie die Titelpartie in ELEKTRA und DIE FRAU OHNE SCHATTEN (Färberin) in Düsseldorf.

Linda Watson wurde in San Franicsco geboren und schloss ihr Studium am New England Conservatory of Boston ab. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, darunter ein Fulbright-Stipendium, das ihr erlaubte, Ihre Studien am Konservatorium in Wien fortzusetzen. Ihre Laufbahn begann sie zunächst als Mezzosopran am Theater Aachen. Es folgte ein Engagement an die Oper Leipzig, wo ihr Repertoire Partien wie Brangäne und Venus umfasste. Als Venus gab sie 1997 ihr Debüt an der Wiener Staatsoper und 1998 folgte ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Kundry unter der musikalischen Leitung von Giuseppe Sinopoli.

Eine Verpflichtung in das Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf eröffnete Linda Watson die Möglichkeit, sich ein großes Repertoire als Sopranistin zu erarbeiten. Bis heute ist sie diesem Haus, an dem sie u. a. als Marschallin, Leonore / FIDELIO, Ariadne, Ortrud und Kundry zu hören war, als regelmäßiger Gast verbunden.

Zu den herausragendsten Verpflichtungen Linda Watsons zählen, neben ihrer sich über zwölf Jahre erstreckenden Tätigkeit in Bayreuth, ihr Debüt als Elektra am Festspielhaus Baden-Baden und der RING an der Wiener Staatsoper 2012 unter Christian Thielemann; die CD Einspielung dieser Produktion ist soeben erschienen; ihre erste Färberin unter Kent Nagano in Los Angeles, Kundry mit den Berliner Philharmonikern und Claudio Abbado, sowie mit Placido Domingo in der Titelpartie an der MET, Ortrud an der Mailänder Scala, und Isolde an der MET und beim Maggio Musicale Florenz.

Sie arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, James Levine, Zubin Mehta, Kent Nagano, Antonio Pappano, Jeffrey Tate, Edo de Waart, Esa-Pekka Salonen und Giuseppe Sinopoli zusammen. Zahlreiche CD und DVD Aufnahmen dokumentieren die Kunst Linda Watsons. Darunter der gesamte RING DES NIBELUNGEN aus Bayreuth und ELEKTRA, beide unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann.