Von Schülern und Lehrern


4. Tischlereikonzert

Vier Komponisten und ihre Beziehung zueinander

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Mezzosopran Jana Kurucová
Musiker des Orchesters der Deutschen Oper Berlin
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„Ich finde seine Musik schrecklich. Es ist das erste Mal, dass ich die Musik nicht höre, wenn ich die Partitur lese. Aber das ist unwichtig. Die Zukunft gehört nicht mir, sondern diesem Jungen.“ So Alexander Glasunow, damaliger Leiter des Konservatoriums St. Petersburg über den jungen Dmitrij Schostakowitsch, dem er nicht nur einmal finanziell unter die Arme griff.

Aus welcher musikalischen Tradition Schostakowitsch kam, wie er seine eigene Musiksprache fand und unter welchen Bedingungen er im stalinistischen Russland als Komponist und Lehrer wirkte, soll dieser Abend veranschaulichen. Dabei kommen komplexe Kammermusikwerke von Schostakowitsch und seinen Schülerinnen Sofia Gubaidulina und Galina Ustvolskaya zu Gehör sowie auch eine Bearbeitung aus einer der berühmtesten von Schostakowitschs Filmmusiken.

Programm

Alexander Glasunow (1862 – 1934)
5 Noveletten für Streichquartett op. 15

Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975)
Streichquartett Nr. 10

Sofia Gubaidulina (*1931)
„The garden of joy and sorrow“ für Flöte, Viola, Harfe und Sprecher
„Galgenlieder“ für Mezzosopran, Flöte, Akkordeon, Schlagzeug und Kontrabass

Galina Ustvolskaya (1919-2006)
Sinfonie Nr. 5 für Oboe, Trompete, Tuba, Violine, Schlagzeug und Sprecher

Dmitrij Schostakowitsch
Suite op. 97 a (Filmmusik aus „Ovod“ / Die Stechfliege)

Präsentiert von taz.die tageszeitung