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Aktuelles

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Tierisch was los im Kinderclub

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Tierisch was los im Kinderclub

Von Bremen nach Berlin: Wenn die Stadtmusikanten umziehen, entdecken junge Darsteller die Geheimnisse der Oper

Es war einmal... ein alter Esel, der vom jungen Schüler Arseny im Ballettsaal der Deutschen Oper Berlin gespielt wurde. Er und seine zehn Freunde sind Mitglieder im brandneuen Kinderclub, der zur aktuellen Spielzeit gegründet wurde. Zusammen mit Teresa Reiber und William Robertson erkunden die Kinder die Welt des Musiktheaters, mit all ihren Spieltechniken. Mit der Eselsohren-Kappe auf dem Kopf trägt Arseny seinen Kumpel Christian oder die kleine Noemi Huckepack über die Bühne, denn „der Bauer des alten Esels war geizig, und er musste jeden Tag die Kinder des Bauern schleppen“, berichtet Alissa in Ihrer Rolle als Erzählerin vom schweren Los des Esels, während die anderen Kinder rhythmisch und lautstark mit Klanghölzern, Ratschen, Blockflöten und Tambourin im großen Bogen um ihn herumstehend das Geschehen untermalen.

Doch bevor die Kinder soweit sind, ermuntert sie Teresa Reiber zur Aufwärmübung: „Jeder von euch überlegt sich einen Satz wie ,Das Mädchen ist traurig.‘, aber anstelle ,traurig’ zu sagen, stellt ihr es dar“ – Respekt, denn dass der Kaugummi fröhlich war, erkennt man sofort. Doch dabei alleine bleibt es nicht: Die Übung wird sofort ins eigentliche Stück integriert. Jedes Kind kommt aus einer anderen Ecke des Saales in die Mitte, um seinen Satz zu präsentieren; man merkt, aus Spaß wird langsam aber sicher Ernst.

Viel Zeit bleibt den elf Kindern nicht mehr, bis Anfang Juli die „Berliner Stadtmusikanten“ in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin auf die Bühne gebracht werden. Jeden Donnerstag trifft sich die Gruppe nachmittags nach der Schule auf einer der Probebühnen des Hauses. Der Andrang der Acht- bis Zwölfjährigen auf den Kinderclub war groß, doch das Leitungsteam entschied sich, nicht mehr als zwölf Kinder aufzunehmen. Die meisten von ihnen können bereits ein Musikinstrument spielen. „Viele haben wohl klassisches Theater erwartet: von Anfang an feste Rollen und viel Text zum Auswendiglernen. Dabei haben wir in den ersten Wochen vor allem geschaut, was die Kinder mitbringen und was von ihnen selbst kommt“, erzählt Tamara Schmidt, Leiterin der Jungen Deutschen Oper. „Das dauert zwar wesentlich länger, macht aber auch unheimlich viel Spaß.“

So stand keineswegs von Anfang fest, welches Stück die Kinder spielen würden. „Wir haben uns irgendwann zusammen für den Stoff der Bremer Stadtmusikanten entschieden; allerdings weichen wir stark von der Märchenvorlage ab, komprimieren und verändern sie zu den Berliner Stadtmusikanten“, erklärt Tamara Schmidt. Der alte Esel ist vom vielen Kinderschleppen müde geworden und liegt erschöpft auf dem Boden. Als Alissa erzählt, wie der Bauer seinen alten Esel vom Hof jagt, stürzen sich die Kinder unter großem Geschepper, Klopfen, Tröten und Trommeln auf Arseny, der sichtbar Mühe hat, noch Land zu gewinnen; wie spektakulär mag das erst auf der großen Bühne aussehen?

Nach einer kleinen Pause dürfen sich die Kinder schon dem nächsten Tier widmen: Dieses Mal ist es die Katze. Jetzt ist es wieder an ihnen herauszufinden und zu beschreiben, wie sich eine Katze verhält: Elegant ist sie, bewegt sich lautlos und geschmeidig auf allen Vieren. Es dauert nicht lange und man sieht die Kinder anmutig durch den Saal schleichen, sich aneinanderschmiegen, aber ab und an auch mal die Krallen ausfahren. Ein paar Minuten später sollen sie als Gruppe eine Riesenkatze bilden, was spannend zu beobachten ist: Alle sollen die flüssigen Bewegungen im Kollektiv machen, ohne dabei den Körperkontakt zu verlieren. Vier Kinder lassen auf Cello und Geigen das Maunzen und Miauen mittels schriller Glissandi erklingen, Katzenmusik fürwahr.

In der Fabelversion der Berliner Stadtmusikanten geht es um klassische Außenseiter, die erst in der Gruppe ihre Stärke erkennen und ihr wahres Potenzial entfalten. So leidet die Katze beispielsweise unter ihrer Angst vor Mäusen, die von den Kindern auf ihren Streichinstrumenten sehr prägnant dargestellt werden: Da wird jenseits des Stegs mit dem Bogen gefiept und mit Pizzicato getrippelt.

Nicht nur die Kinder genießen es, sich kreativ auszutoben, auch das Leitungsteam freut sich über die gemeinsame Zeit. „Die Jugendclubs bereichern Institutionen wie die Deutsche Oper Berlin um eine ganz eigene Atmosphäre, wenn hier jeden Tag ein anderer Club probt“, erklärt Tamara Schmidt, „Außerdem identifizieren sich die Kinder so mit dem Haus. Man spricht hier schon von ,unserer Oper’…“ Und wer weiß... vielleicht übt hier ja gerade ein Bühnenstar von morgen.

Johannes Struck für die Beilage der Deutschen Oper Berlin zur Berliner Morgenpost, Mai 2016


Vorwort

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Manchmal geht das Leben seltsame Wege

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Manchmal geht das Leben seltsame Wege

  • Song in a bottle – Jugendclub „on stage“ © 2014, Marcus Lieberenz

    Song in a bottle – Jugendclub „on stage“ © 2014, Marcus Lieberenz

    Die Junge Deutsche Oper wird unterstützt von der
    Karl Schlecht Stiftung und
    Aventis Foundation

    Schirmherren
    Tim Renner [Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten]
    Donald Runnicles [Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin]

  • Manchmal geht das Leben seltsame Wege: Wir kennen das Ziel und gehen trotzdem Umwege. Aber oft ist es abseits viel spannender, denn jedes Abenteuer eröffnet Welten! Manchmal wissen wir aber auch nicht, wo es hingeht. Dann brauchen wir Weggefährten, die uns Orientierung geben. Aber wo will man überhaupt ankommen? Wann ist man angekommen? Und was kommt danach?

    Die Junge Deutsche Oper erzählt in der Spielzeit 2015/2016 Geschichten vom Unterwegssein: Im Musiktheater DIE IRRFAHRTEN DES ODYSSEUS begegnet uns eine Lebensreise mit Höhen und Tiefen, im Audiowalk ODYSSEE INS THEATER schicken wir Schulklassen auf Expeditionen durch die Stadt. Im Winterferien-Musiklabor WOHIN GEHST DU? forschen 50 Kinder nach Reiseklängen und im großen Jugendprojekt NEULAND treffen Flüchtlinge auf Berliner Jugendliche und bauen eine gemeinsame Utopiegesellschaft.

    Wir gehen raus aus der Oper und rein in die Stadt, in Schulen und Kitas, in Gefängnisse und Jugendzentren. Dabei gibt es Projekte und Angebote für alle: Workshops, Lehrerfortbildungen, Schulprojekte, Spielclubs und zwei mobile Musiktheaterproduktionen für Kitas.

    Wir freuen uns auf eine spannende Reise mit Euch und Ihnen durch die Spielzeit 2015/2016 und sind gespannt, wohin uns die gemeinsamen Abenteuer führen werden.


Sehen und Hören

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Spielplan für Kinder und Jugendliche

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Spielplan für Kinder und Jugendliche

  • Produktionen für Kinder


    Kleines Stück Himmel / Premiere
    Musiktheater von Ania Michaelis / weiterlesen
    19., 20., 22., 23., 24., 26., 27. März 2016 (2 – 4 Jahren)
    Kuckuck im Koffer
    Mobiles Musiktheater in Kita und Grundschule von Matthias Kaul / weiterlesen
    7., 8., 9., 10., 11., 14., 15., 16., 17., 18. Sep.; 23., 24. [2×], 25., 26. [2×], 27. Nov. 2015; 18., 19., 20., 21., 22. Jan.; 22. [2×], 23., 24. [2×], 25., 26. Feb.; 18., 19., 20., 21. [2×], 22., 25., 26. April 2016 (3 – 6 Jahren)
    Gold
    Musiktheater von Leonard Evers / weiterlesen
    6., 10., 11., 12., 13., 16., 17., 18. Nov. 2015 (ab 4 Jahren)
    Das Märchen von der Zauberflöte
    Kindermusiktheater nach Wolfgang Amadeus Mozart / weiterlesen
    21., 22., 23. Dezember 2015 (ab 5 Jahren)
    Kannst du pfeifen, Johanna
    Musiktheater von Gordon Kampe / weiterlesen
    13., 14., 15., 20., 21. Feb. 2016 (ab 6 Jahren)
    Die Irrfahrten des Odysseus / Premiere
    Musiktheater von Ole Hübner / weiterlesen
    2., 3., 5., 6., 7., 8., 9., 11., 12., 13., 14. Okt.;
    2., 3., 4., 6. Dez. 2015 (ab 10 Jahren)
    Babykonzerte
    Konzertreihe für die Allerkleinsten / weiterlesen
    20., 21. Okt. 2015; 18., 19. Feb. 2016 / jew. 10.30h, 15h, 17h (0 – 2 Jahren)
    Knirpskonzert
    Mitmachkonzert für Kleinkinder / weiterlesen
    9., 10. Juni 2016 / jew. 10.30h, 15h, 17h (3 – 4 Jahren)
    Adventssingen
    Weihnachten mit Liedern und Geschichten / weiterlesen
    5., 19. Dez. 2015 (ab 4 Jahren)
    Ritter Rost und der Schrottkönig
    Kinderkonzert mit der BigBand der Deutschen Oper Berlin / weiterlesen
    15. Nov. 2015, (ab 6 Jahren)
    Immer unterwegs
    Radio Show mit Berliner Kindern und Jugendlichen / weiterlesen
    7. Feb. 2016 (ab 8 Jahren)
    Big Surprise
    Der Kinderchor begrüßt einen Überraschungschor / weiterlesen
    9. Juli 2016 (ab 8 Jahren)

  • Produktionen für Jugendliche


    Neuland / Premiere
    Musiktheaterprojekt mit geflüchteten und Berliner Jugendlichen / weiterlesen
    16. (Premiere), 17., 19. April 2016 (ab 14 Jahren)
    CHEMO BROTHER / Uraufführung
    Eine Produktion der Deutschen Oper Berlin und glanz&krawall / weiterlesen
    30. (Uraufführung) April; 2., 3. (2×) Mai 2016 (ab 14 Jahren)
    Private View
    Kammeroper von Annelies Van Parys / weiterlesen
    29. (Premiere), 30., 31. Oktober 2015 (ab 16 Jahren)
    Sensor / Uraufführung
    Elektrisches Musiktheater von Konrad Boehmer / weiterlesen
    23. (Premiere), 26., 27., 28., 29. Januar 2016 (ab 16 Jahren)
    Underline / Premiere
    Musiktheater von Deville Cohen / weiterlesen
    16. (Premiere), 18., 19., 23., 24. Juni 2016 (ab 16 Jahren)
    Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik
    Kammermusik in der Tischlerei / weiterlesen
    14. November 2015 (ab 12 Jahren)
    Das große Spiel
    Musiktheater von Jugendclub und Jugendchor nach Cavalieri / weiterlesen
    2., 3. Juli 2016 (ab 12 Jahren)
    1. Tischlereikonzert: „Paris!“
    Ein französicher Abend / weiterlesen
    21. September 2015 (ab 12 Jahren)
    2. Tischlereikonzert: „Spotlights“
    Musiker spielen ihre Lieblingsstücke / weiterlesen
    9. November 2015 (ab 12 Jahren)
    3. Tischlereikonzert: Eulenspiegeleien
    Ein Strauss-Abend / weiterlesen
    12. Januar 2016 (ab 12 Jahren)
    4. Tischlereikonzert: Der Stein der Weisen
    Über Tod und Unsterblichkeit / weiterlesen
    7. März 2016 (ab 12 Jahren)
    5. Tischlereikonzert: Akademistenkonzert
    Die Akademisten des Orchesters stellen sich vor / weiterlesen
    9. Mai 2016 (ab 12 Jahren)
    6. Tischlereikonzert: Bona nox
    Mozart anders hören / weiterlesen
    6. Juni 2016 (ab 12 Jahren) /
    Opera Lounge
    Musiktheater für kulturhungrige Nachtschwärmer / weiterlesen
    3. Nov. 2015; 15. Jan. 2016 (ab 18 Jahren)

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Mobiles Musiktheater: Kuckuck im Koffer

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Mobiles Musiktheater: Kuckuck im Koffer

  • Kuckuck im Koffer © Stephan Bögel

    Kuckuck im Koffer © Stephan Bögel

  • Ein Mobiles Musiktheater für Kitas und Grundschulen

    Zwei fremde Wesen treffen sich. Sie sind beide unterwegs und zufällig in der Kita/Schule gestrandet. Alles, was sie dabei haben, passt in einen Koffer. Es sind Dinge, die ihnen wichtig sind, Dinge, die sie auf ihrer Reise gesammelt haben, praktisches und unpraktisches: Zum Beispiel das indische Saiteninstrument Gopichand, elektrische Zahnbürsten, eine Kleiderbürste und drei Suppenlöffel. Und zum Glück kann man mit der eigenen Stimme, den beiden Koffern und ihrem Inhalt auch Musik machen: Da wird der Schneebesen zur Geige, der Koffer verwandelt sich in einen Kontrabass und die drei Suppenlöffel klingen wie ein kleines Glockenspiel. Leider sprechen die beiden Reisenden nicht dieselbe Sprache und sind auch sonst sehr verschieden – da sind Konflikte und Reibereien vorprogrammiert. Aber mit Klängen und Gesten können sich die beiden verständigen, können von sich und ihren mitgebrachten Gegenständen erzählen und die klingende Welt des Anderen gemeinsam mit den Kindern im Publikum entdecken ...

    Schon auf kleine Kinder übt die Welt des Musiktheaters eine große Faszination aus: Sie lieben es, dem Spiel von Verwandlung und Farben, von Klängen und Bewegung zu folgen und daran teilzuhaben. Im ständigen Wechselspiel von Interaktion und Beobachtung, von Aktivität und Ruhe, von Klang und Stille können sie sich bereits über längere Zeiträume konzentrieren und auf ein Bühnenerlebnis einlassen. Deshalb startet die Junge Deutsche Oper im Sommer 2015 mit einem neuen Programm: KUCKUCK IM KOFFER besucht als mobile Produktion Kinder zwischen 3 und 6 Jahren in ihrer Kita oder Schule. Der Komponist Matthias Kaul und die Regisseurin Maria-Magdalena Kwaschik entwickeln ein szenisch-musikalisches Stück für zwei Sängerdarsteller, das wir vor Ort immer wieder neu entstehen lassen.

    In der Kita oder Schule (von 3 bis 6 Jahren)


    Kuckuck im Koffer
    Mobiles Musiktheater von Matthias Kaul / weiterlesen
    7., 8., 9., 10., 11., 14., 15., 16., 17., 18. Sep.;
    23., 24. (2×), 25., 26. (2×), 27. Nov. 2015;
    18., 19., 20., 21., 22. Jan.; 22. (2×), 23., 24. (2×), 25., 26. Feb.;
    18., 19., 20., 21. [2×], 22., 25., 26. April 2016


    Alle Vorstellungen in der Spielzeit 2015/16 sind ausverkauft. Sollte es noch weitere Termine geben, geben wir diese im Kita-Newsletter bekannt. Melden Sie sich gerne unter bertram@deutscheoperberlin.de dafür an.

    Spenden Sie [hier]! Die Deutsche Oper Berlin und die Junge Deutsche Oper danken herzlich!
    Wir freuen uns über Ihre Spende zwischen € 2,– und € 50,–. In der Bestätigung ist die Spende separat ausgewiesen. Das Finanzamt akzeptiert bei Beträgen bis € 200,– als Nachweis Ihren Kontoauszug (§ 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV). Auf Wunsch stellen wir auch eine Spendenbescheinigung aus: info@deutscheoperberlin.de

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Familien-Vorstellungen

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Familien-Vorstellungen

  • Der Barbier von Sevilla © Marcus Lieberenz

    Der Barbier von Sevilla © Marcus Lieberenz

    Für Familienvorstellungen kosten Karten für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bereits im Vorverkauf einheitlich € 10,–.


  • Die Hochzeit des Figaro
    empfohlen ab 15 Jahren / 30. Okt. 2015 / 19.00 Uhr/ weiterlesen
    La Bohème
    empfohlen ab 14 Jahren / 13. Dez. 2015 / 15.00 Uhr / weiterlesen
    Das schlaue Füchslein
    empfohlen ab 10 Jahren / 17. Dez. 2015 / 19.30 Uhr / weiterlesen
    Das schlaue Füchslein
    empfohlen ab 10 Jahren / 19. Dez. 2015 / 19.30 Uhr / weiterlesen
    Das schlaue Füchslein
    empfohlen ab 10 Jahren / 23. Dez. 2015 / 19.30 Uhr / weiterlesen
    Das schlaue Füchslein
    empfohlen ab 10 Jahren / 27. Dez. 2015 / 14.00 Uhr / weiterlesen
    Das schlaue Füchslein
    empfohlen ab 10 Jahren / 27. Dez. 2015 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Die Zauberflöte
    empfohlen ab 10 Jahren / 29. Dez. 2015 / 19.30 Uhr / weiterlesen
    Der Barbier von Sevilla
    empfohlen ab 12 Jahren / 3. Jan. 2016 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Tosca
    empfohlen ab 14 Jahren / 10. Jan. 2016 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Peter Grimes
    empfohlen ab 15 Jahren / 7. Feb. 2016 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Der Barbier von Sevilla
    empfohlen ab 12 Jahren / 13. Feb. 2016 / 19.30 Uhr / weiterlesen
    Rienzi, der letzte der Tribunen
    empfohlen ab 17 Jahren / 26. Feb. 2016 / 19.30 Uhr / weiterlesen
    Der Liebestrank
    empfohlen ab 13 Jahren / 6. März 2016 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Manon Lescaut
    empfohlen ab 15 Jahren / 13. März 2016 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Elektra
    empfohlen ab 16 Jahren / 3. April 2016 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Die Zauberflöte
    empfohlen ab 10 Jahren / 15. Mai 2016 / 18.00 Uhr / weiterlesen
    Carmen
    empfohlen ab 13 Jahren / 2. Juli 2016 / 19.30 Uhr / weiterlesen


Angebote für Kinder und Jugendliche

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Mimi Ay ‘pfeif’ Blomagal - „Neuland“ ent...

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Mimi Ay ‘pfeif’ Blomagal - „Neuland“ entsteht

Bei den Proben zu Neuland © Stephan Bögel

Bei den Proben zu Neuland © Stephan Bögel

50 Jugendliche aus aller Herren Länder entdecken mit der Jungen Deutschen Oper grenzenloses „Neuland“

„Der Zuschauer soll erleben, wie es ist, in ein fremdes Land zu kommen, in dem er die Sprache nicht versteht und ihm vieles der Kultur merkwürdig vorkommt“, sagt Dramaturg Curt A. Roesler, bevor er die Tür zur Probebühne B öffnet, „Mimi Ay ‘pfeif’ Blomagal – Willkommen in Neuland“. Um den großen Tisch in der Mitte versammelt, drehen sich 13 Jugendliche und Regisseur Jonas Egloff zur Tür und klatschen zur Begrüßung zweimal in die Hände. Auf dem Tisch liegt eine große Papierrolle ausgebreitet, bemalt mit archaisch anmutenden Zeichnungen. An der Wand zwischen Brettern und Seilen klebt eine weiteres Plakat: „Blogreza/ 1. Mumha ‘pfeif’ tschahar mimi malatschak...“

In ähnlicher Weise klingen auch die Gespräche der Jugendlichen untereinander – wobei „pfeif“ einen echten kurzen Pfiff beschreibt. Man diskutiert über das Plakat, auf dem die Verfassung von Neuland steht. Die Diskussion findet in der „Landessprache“ Blabla Blomagal statt. Dafür, dass diese Sprache noch taufrisch ist – immerhin haben die Jugendlichen erst im Januar mit dem Projekt angefangen – laufen die Gespräche schon recht flüssig.

Unterschwellig herrscht emsiges Gemurmel, doch der Eindruck täuscht: Die Jugendlichen sind voll konzentriert; wenn etwas nicht verstanden wird, erklärt man es sich untereinander, sei es in Englisch, Arabisch, Französisch, Deutsch oder Farsi. Denn die Gruppe des „Neuland“- Projekts der Deutschen Oper Berlin besteht aus Berlinern und Geflüchteten. Ein Berliner Junge sticht ein bisschen heraus, hin und wieder erklärt er seinen Kollegen ganze Sachzusammenhänge in fließendem Arabisch: Sören ist in Jordanien aufgewachsen

Im Hintergrund ragt eine selbstgemalte Fahne aus einem Einkaufswagen. Sie erinnert ein wenig an die Flaggen von Japan oder Südkorea,. Farben und Symbole beziehen sich auf einen sehr komplexen Entstehungsmythos, eben jenen, den die Jugendlichen auf jener Papierrolle erarbeitet haben.

Die Gruppe hat zusammen Nationalgerichte kreiert, deren Zutatenliste verwegen anmutet. Stolz zeigt Lara in der Pause ihr Kochbuch: Gurkenscheiben werden zusammen mit in Cola gegarten Zwiebeln und mit Chili gewürzt unter einer Moussehaube aus Schokoküssen serviert, was besser schmecken soll als es befürchten lässt.

Jetzt geht es um die Zeitrechnung in Blomagal, zum Beispiel die Namen der Wochentage. Der vierte Tag soll was mit wachsen zu tun haben. Die Gruppe einigt sich auf Blumentag, aber es gibt noch kein Wort für Blume auf Blabla Blomagal. Der Vorschlag „schnüffeln“ findet schlussendlich den größten Anklang in der Gruppe. Mohammed bildet pantomimisch mit seiner Hand eine Blüte nach, deren Duft er einatmet.

Zur Einführung in die Feiertage lässt der Regisseur die Jugendlichen von ihren Heimattraditionen berichten. Ahmad erzählt vom Fastenbrechen in Syrien: „Unsere Familien besuchen sich gegenseitig in diesen drei Tagen und wir feiern zusammen. Für die Kinder gibt es Geld als Geschenk.“ Mousa berichtet über eine Variante aus seiner Heimat Ghana: „Es gibt eine Parade, die vom König auf einem Pferd angeführt wird, und ein Unterhaltungsprogramm. Alle haben Spaß.“ Juliette, die aus Belgien stammt, berichtet von ihrem Ostern. „Die Eier bringt in Belgien das Huhn, nicht der Osterhase, ist auch ein bisschen logischer, oder?“ Zwei Gruppen werden eingeteilt. Sie sollen überlegen, wie ein Feiertag zu Frühlingsbeginn aussehen könnte. Anschließend legen sie Zeichnungen auf den Boden und diskutieren darüber, Eklektizismus vom Feinsten.

Ein wenig dauert es noch bis zur Premiere von „Neuland“. Jonas Egloff und Curt A. Roesler haben bereits konkrete Vorstellungen, auch wenn das Projekt noch im Entstehen ist. „Neuland“ besteht aus zwei Teilen. Der erste zeigt die Bewohner von Blomagal in ihrem Alltag. Der zweite Teil lässt die Jugendlichen auf der Bühne ihr Neuland feiern. Der Rap im Song „Tschessa Tschessa“ ist natürlich auf Blabla Blomagal – keine Chance, etwas zu verstehen. Trotzdem ist die Musik so eingängig und frisch, dass man sie gut auf der nächsten Party spielen könnte.

Curt A. Roesler und Jonas Egloff freuen sich über den Verlauf des Projekts mit den insgesamt fünfzig Jugendlichen. Die Frage, ob neben der Herkunft auch die Geschichte der Geflüchteten eine Rolle spiele, verneint der Dramaturg: „Neuland bedeutet für alle, etwas gemeinsam zu gestalten, und es gibt keine Grenzen.“ Neuland bedeutet auch: Nochmal ganz neu anfangen.

Dieses Essay von Johannes Struck entstand für das Opernjournal April 2016 (Beilage zur Berliner Morgenpost)


Alle weiteren Infos unter Neuland

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Winterferien-Labor „Wohin gehst Du?“

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Winterferien-Labor „Wohin gehst Du?“

  • Alle sind ständig unterwegs: zur Schule und zurück, zur Arbeit und manchmal sogar ganz weit weg. Und wenn man einmal irgendwo angekommen ist, dann geht es doch gleich wieder weiter – in Gedanken und in Träumen. Wohin gehst Du?

    50 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren machen sich auf eine Klangforschungsreise und entwickeln in verschiedenen Workshops ihre eigene Musik – vom Geräusche-Hörspiel über eigene Songs bis hin zum Hörtheater. Gemeinsam mit Künstlern und unterstützt vom Team der Jungen Deutschen Oper wird in den Winterferien in fünf verschiedenen Laboren eine ganze Woche geforscht, experimentiert, aufgenommen, gesungen, gemixt, musiziert, getanzt und am Ende präsentiert.

    Die Ergebnisse werden am letzten Workshop-Tag in der Radio-Show „Immer unterwegs“ in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin präsentiert.


    Die Radio-Show Immer unterwegs wird am 28. Februar 2016 zwischen 8.08 und 9.00 Uhr bei Kakadu – die Kindersendung von Deutschlandradio Kultur [89.6 UKW] gesendet.

    „Wohin gehst Du?“ ist ein Projekt der Jungen Deutschen Oper in Kooperation mit dem Haus der Jugend Charlottenburg, dem Haus der Familie Charlottenburg, dem Spielhaus Schillerstraße und Kakadu – die Kindersendung von Deutschlandradio Kultur.

  • Teilnahmebedingungen und weitere Informationen:
    – Für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren
    – Täglich von circa 10.00 – 17.00 Uhr
    – Die Teilnahmegebühr in Höhe von € 45,– / erm. 15,– ist am ersten Projekttag in bar zu entrichten. Das Mittagessen ist darin enthalten. Die Fahrtkosten werden nicht übernommen.
    – Anmeldeschluss: 15. Januar 2016. Anmeldungen sind erst verbindlich, wenn der Anmeldebogen eingegangen ist und eine Eingangsbestätigung versandt wurde. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
    – Abschlusspräsentation: Radio-Show „Immer unterwegs“ am 7. Februar 2016 um 16.00 Uhr in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin
    – Für Teilnehmer und jeweils einen Angehörigen ist der Eintritt frei. Weitere Karten: € 5,– / erm. 2,–. Die zusätzlichen Karten müssen bis zum 7. Februar 2016 beim Karten-Service unter www.deutscheoperberlin.de, 030-343 84 343 oder info@deutscheoperberlin.de erworben werden.
    – Änderungen des Programms vorbehalten.

    Anmeldung:
    Bitte sende bis zum 15. Januar 2016 den ausgefüllten Anmeldungsbogen unter bertram@deutscheoperberlin.de an das Team der Jungen Deutschen Oper.

    Projektteam:
    Künstlerische Leitung: Tamara Schmidt
    Produktionsleitung: Ann-Kathrin Reimers, Tamara Schmidt
    Produktionsleitung Tischlerei: Anna von Gehren
    Mitarbeit: Jakob Bertram

    Präsentation
    Immer unterwegs
    Radio-Show / [weiterlesen]
    Sonntag, 7. Februar 2016, 16.00 Uhr

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Opernmäuse – Opernclub für Kinder

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Opernmäuse – Opernclub für Kinder

Rolando Villazón bei der Mäuse-Versammlung © Stephan Bögel

Rolando Villazón bei der Mäuse-Versammlung © Stephan Bögel

Opernclub für Kinder von 6 bis 10 Jahren
Opernmäuse sind kleine Entdecker: Mit offenen Ohren und Augen sind sie stets ganz nah dran, können in Führungen und Workshops hinter die Kulissen sehen und die letzten Winkel des Hauses erkunden, werden bei Proben unserer Kinderproduktionen als Experten eingeladen und lernen die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche des Hauses kennen. Also, ran an den Speck!

Die Mäuseversammlungen finden ab Ende September 2015 ca. einmal monatlich an unterschiedlichen Wochentagen statt. Die genauen Termine werden bei der ersten Mäuseversammlung bekanntgegeben. Eine Opernmäuse-Mitgliedschaft gilt nur für die Dauer einer Spielzeit – ehemalige Opernmäuse können als Opernhasen an ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen.

Teilnahmegebühr: € 20,– [pro Saison]
Anmeldung bis September 2015 Karten-Service unter
+49 [30]-343 84 343 [begrenztes Platzkontingent]

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Opernmäuse: Pictures

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Kinderclub

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Kinderclub

  • Foto © Dorothea Tuch

    Foto © Dorothea Tuch

  • Empfohlen für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12 Jahren

    Unter professioneller Anleitung wollen wir ab Januar 2016 einmal wöchentlich mit Euch improvisieren, singen, spielen und am Ende vor Publikum präsentieren. Hier habt Ihr die Gelegenheit, Musiktheater durch Selbermachen auszuprobieren und kennenzulernen. Bühnenerfahrung wird nicht vorausgesetzt. Die genauen Probenzeiten werden ab Sommer 2015 bekannt gegeben.

    Teilnahmegebühr: € 20,– [pro Spielzeit]
    Mitwirkung ist nur bei Teilnahme an allen Terminen möglich.

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Opernguides

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Opernguides

Für Jugendliche ab 13 Jahren

Wer mit dem Opernvirus infiziert ist, steckt andere an: In regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Proben- und Vorstellungsbesuchen werdet Ihr zu Insidern der Deutschen Oper Berlin. Ihr trefft Künstler, bekommt exklusive Einblicke und werdet unsere jungen Experten. Die gesammelten Infos und das Material legt Ihr in Eurer Schule aus und steht dort als Ansprechpartner für Fragen und Infos zur Verfügung. Dafür erhaltet Ihr ermäßigte Karten und jede Menge Insiderwissen. Jeder Jugendliche ab 13 Jahren kann mitmachen, meldet Euch an!

ab Oktober 2015

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Jugendclub: „Das große Spiel“

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Jugendclub: „Das große Spiel“

  • Song in a bottle – Jugendclub © 2014, Marcus Lieberenz

    Song in a bottle – Jugendclub © 2014, Marcus Lieberenz

  • Du willst auf die Bühne?

    Du magst Theater und Musik? Du bist zwischen 13 und 17 Jahre alt und stehst gerne auf der Bühne? Dann bewirb dich für die Jugendproduktion DAS GROSSE SPIEL.


    10 Bewerber erhalten die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen ein Musiktheaterstück zu erarbeiten und in einer gemeinsamen Produktion mit dem Jugendchor der Deutschen Oper Berlin in der Tischlerei aufzuführen. Zusammen mit ausgebildeten Sängern und Musikern der Deutschen Oper Berlin werden sie auf der Bühne stehen.

    DAS GROSSE SPIEL fragt nach Wegweisern im Leben. Wir suchen Wahrheit, wir wollen dazugehören, wir versprechen uns gegenseitig das Paradies! – Wir mischen alte und neue Musik, entwickeln Szenen, Choreografien und Rhythmen. Zu Recherchezwecken hat der Jugendclub bereits in einem Buddhistischen Zentrum meditiert und war zu Gast beim Mittagsgebet in einer Moschee und beim Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche. Für die zweite Probenphase erweitert sich die Gruppe. Gefragt sind nun Deine Ideen und deine Bühnenpräsenz!

    Melde Dich an zum Probe-Workshop am 06. März 2016, 11.00 – 14.00 Uhr!

    Du erfährst mehr über das Projekt und kannst die Arbeit kennenlernen. Danach entscheiden die schnellsten Anmeldungen, wer beim Projekt dabei ist.

    Bewerbungsschluss ist der 29. Februar 2016

    Wer kann teilnehmen?

    Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die an allen Probenterminen dabei sein können.

    Bewerbungen bitte mit Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und ggf. Vorerfahrungen an jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de

    Proben 19. bis 24. März; 14. bis 18. Mai; 4. und 5. Juni 2016
    Endproben 24. Juni bis 3. Juli 2016
    Aufführungen 2. Juli und 3. Juli 2016 in der Tischlerei

    Weitere Infos zu den Aufführungen gibt es hier

    Teilnahme am Klubszene-Festival, Termine stehen noch nicht fest.
    Leitung Jugendclub Leonie Arnhold
    Leitung Jugendchor Christian Lindhorst

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Praktikum in der Oper

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Praktikum in der Oper

  • Für Jugendliche ab 14 Jahren
    Ein Praktikum in der Oper ist spannend! In der Deutschen Oper Berlin bieten wir in verschiedenen Abteilungen Praktika und Hospitanzen an. Bei der Jungen Deutschen Oper können auch Jugendliche ab der 9. Klasse im Rahmen eines Schulpraktikums erste Berufserfahrungen sammeln. Schüler mit handwerklichen Interessen haben die Möglichkeit, in den Werkstätten des Bühnenservice der Stiftung Oper in Berlin ein Praktikum zu machen. Grundsätzlich gilt: In einem Musiktheater-Betrieb gibt es sehr viele Abteilungen mit ganz verschiedenen Tätigkeiten.

    Aufgrund der großen Nachfrage sind in der Jungen Deutschen Oper alle Praktikumsplätze bis Juli 2016 belegt. Bewerbung für das Schuljahr 2016/17 nehmen wir ab Frühjahr 2016 entgegen.

  • Bevor Ihr Euch also für ein Praktikum an einem Opernhaus bewerbt, solltet Ihr eine Vorstellung davon haben, in welchem Bereich der Institution Ihr tätig sein möchtet. Eine ausführliche Beschreibung von Theaterberufen findet sich zur vertiefenden Recherche auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins. Darüber hinaus solltet Ihr vor allem bei längeren Praktika bedenken, dass Praktikanten am Theater nicht bezahlt werden. Eine Übersicht über die verschiedenen Praktikumsbereiche der Deutschen Oper Berlin und des Bühnenservice Berlin, die Bewerbungsvoraussetzungen und Ansprechpartner könnt Ihr Euch hier herunterladen Download.

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Junge Freunde im Förderkreis

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Junge Freunde im Förderkreis

  • Seit April 2009 gibt es die „Jungen Freunde im Förderkreis“. Den Jungen Freunden können sich Opernfans anschließen, um die Oper gemeinsam zu erleben, sich untereinander kennenzulernen und natürlich den Fördergedanken bei jüngeren Berufstätigen zu wecken. Zu diesem Zwecke organisieren sie Veranstaltungen, die in loser Folge besondere Ereignisse in und rund um die Oper ermöglichen und den jungen Menschen die Oper näher bringen.

    Kontakt: Dr. Philipp Semmer
    info@jungefreunde.org / Tel. 030-34384-240

  • Martina Albers / Ivan Alekseev / Isabelle Arnaud / Paul Auls / Alice Bertram / Florian Bischoff / Christoph Brzezinski / Dr. Olaf Christiansen / Simon Davis / Friederike Dettmar / Gregor Duwe / Caroline Femfert / Axel Goedecke / Ariturel Hack / Laura Hermann / Jan Hormann / Daniela Just / Leo Karnatz / Floria Tosca Kerekes / Bregt Kippers / Friedemann Klehm / Regina Kolbe / Laura Krawietz / Caspar Krieger / Lukas Krieger / Konrad Krieger / Thomas Krüger / Rico Kullik / Viktoria Lebenkov / Matthias Lehmann / Katrin Lenz / Julian Lietzow / Julian von Lucius / Gottfried Ludewig / Tristan Martens / Avelina de Ment / Irene Menzel / Carolina Mojto / Sarah Neveu / Simone Oestreicher / Johanna Oetker / Younes Ouaqasse / Dr. Johannes Plate / Carlo Sebastian Paulus / Amelia Rath / Patrick R. Ruffo / Constanze Sachs / Judith Sachs / Julian-Alexander Schieke / Niclas Schieke / Nora Schiffer / Ricarda-Maria Schmidt / Joscha Schneider / Julia Schöller / Audrey Schrader / Christopher Schuller / Ingela Schulz / Ruben Alexander Schuster / Svea Schütze / Katharina Schwenzer / Dr. Bruno Sinn / Sebastian Solte / Victoire Sondermann / Franziska Stalleicken / Rebekka Stoffels / Chrissa Tsatsaronis / Dr. Markus Vogel / Gerrit-Michael Wedel / Friedrich Wittenbecher / Maurice Wohte / Tim-Christopher Zeelen / Benedikt Simon Zeitner / Michael Zimmermann


Singen im Chor

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Kleiner Chor

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Kleiner Chor

Für Kinder von 6 bis 10 Jahren
Hier lernen Singbegeisterte spielerisch den Umgang mit ihrer Stimme kennen und studieren einfache Stücke für kleine Auftritte, z. B. im Rahmen des alljährlichen Adventssingens, ein. Behutsam werden die Kinder auch an die Opernliteratur für Kinderchöre herangeführt.

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Kinderchor

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Kinderchor

  • Für Kinder von 8 bis 13 Jahren
    Mindestens zweimal in der Woche kommen die Sänger des Kinderchores zusammen. Seit seiner Gründung 2008 hat der Chor in fast allen Opernaufführungen die Kinderchorpartien übernommen und steht auch in Konzerten inner- und außerhalb des Opernhauses sowie in zeitgenössischen Musiktheater-Produktionen in der Tischlerei auf der Bühne. Willst Du neben den Stars auf der großen Opernbühne stehen und in LA BOHEME auf dem Pariser Weihnachtsmarkt singen oder in CARMEN auf dem Marktplatz in Sevilla tanzen? Hast Du eine gute Stimme und Mut, Dich auf einer Bühne zu präsentieren? Dann melde Dich zum Vorsingen an.

    Stimmbildung Rosemarie Arzt, Saskia Klumpp, Natali Buck, Andrea Schwarzbach, Christian Lindhorst
    Kinderbetreuerinnen Juliane Menzel, Tanja Wagner, Helga Müller-Hau

    Der Kinderchor der Deutschen Oper Berlin wird unterstützt vom Förderverein des Kinderchores der Deutschen Oper Berlin Dobolino e. V. sowie der Berliner Volksbank und der Berliner Morgenpost.

  • Der Kinderchor in der Oper


    Carmen
    Georges Bizet (1838 – 1875) / weiterlesen
    16., 22., 24. April; 2., 7. Juli 2016
    Das schlaue Füchslein
    Leos Janacek (1854 – 1928) / weiterlesen
    17., 19., 23., 27. [2×] Dezember 2015
    Der Bajazzo
    Ruggero Leoncavallo (1857 – 1919) / weiterlesen
    13., 18. September 2015; 23., 26. März 2016
    La Bohème
    Giacomo Puccini (1858 – 1924) / weiterlesen
    4., 9., 11., 13. [2×]., 28., 31. [2×] Dezember 2015
    Tosca
    Giacomo Puccini (1858 – 1924) / weiterlesen
    21. Nov.; 20. Dez. 2015; 6., 10. Jan.; 28. März; 14. Mai; 9., 15. Juni 2016
    Turandot
    Giacomo Puccini (1858 – 1924) / weiterlesen
    12., 20., 25., 27. September; 24., 27. November 2015
    Der Rosenkavalier
    Richard Strauss (1864 – 1949) / weiterlesen
    10., 14., 17. April 2016

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The Voice-Changers

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The Voice-Changers

Für Jungen von 12 bis 15 Jahren
Wenn bei den Jungs die Stimme plötzlich fröhliche Purzelbäume schlägt, kommen sie zu den „Voice-Changers“. Unter der Anleitung von Rosemarie Arzt wird der Stimmwechsel nicht als Hindernis beim Singen verstanden, sondern als eine Zeit der stimmlichen [Neu-]Entdeckungen. Umgesetzt werden diese in selbst arrangierten Stücken, welche die Gruppe regelmäßig, ergänzt durch kleine szenisch-choreografische Elemente, vor Publikum vorträgt.

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Jugendchor

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Jugendchor

Für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren
Wenn man dem Kinderchor-Alter entwachsen, aber noch nicht richtig erwachsen ist, braucht es eine Alternative zu Mamas Kirchenchor oder Papas Gesangsverein. Wenn Du im Jugendchor mitwirken möchtest, solltest Du bereits etwas Chorerfahrung gesammelt und donnerstags ab 18.00 Uhr Zeit für Proben haben.


Angebote für Familien

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Eröffnungsfest

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Eröffnungsfest

Ein Haus und 666 Gastgeber: Die Deutsche Oper Berlin und das Staatsballett Berlin laden Sie ein, den Beginn der Spielzeit 2015/2016 gemeinsam zu feiern. Erleben Sie einen Tag lang, was Musiktheater vor und hinter den Kulissen ausmacht. Beim Eröffnungsfest präsentieren die Deutsche Oper Berlin und das Staatsballett Berlin nicht nur musikalische und szenische Ausschnitte aus ihren Produktionen der aktuellen Spielzeit, sondern geben auch einen Einblick, wie Kunst entsteht: Eine Technikshow zeigt, was mit der neuen Bühnenmaschinerie alles möglich ist, in den Foyers können Sie die Kostüme der Opernstars selbst anprobieren und in den Ballettsälen den Tänzern des Staatsballetts beim Proben zuschauen. Zwischen 13.30 Uhr und 21 Uhr wird der Gebäudekomplex an der Bismarckstraße zum offenen Haus – und auch Räume, die sonst für das Publikum geschlossen sind, werden zu Schauplätzen von Workshops, Konzerten, Miniopern, Filmvorführungen und Instrumentenvorstellungen. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, die ganze Vielfalt des Angebots kennenzulernen, das die Deutsche Oper Berlin und das Staatsballett das ganze Jahr über für Sie bereithalten – von einer großen Opernproduktion wie Meyerbeers VASCO DA GAMA über das experimentelle Musiktheater in der Tischlerei und das breit gefächerte Angebot für Kinder und Jugendliche von „Tanz ist KLASSE!“ und der Jungen Deutschen Oper. Daneben spielen unter anderem Instrumentalensembles von Musikern der Deutschen Oper Berlin in den Foyers, der Kinderchor präsentiert sein Können auf dem Götz-Friedrich-Platz und eine Filmlounge zeigt Ausschnitte aus Erfolgsproduktionen aus der Geschichte des Hauses.

Eröffnungsfest, 30. August 2015

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Das war unser Eröffnungsfest / Fotos

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Familien-Workshops

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Familien-Workshops

  • Das schlaue Füchslein © Bettina Stöß

    Das schlaue Füchslein © Bettina Stöß

    Als Vorbereitung auf den Vorstellungsbesuch bieten wir Workshops für Kinder mit einem Eltern- oder Großelternteil an. Dabei ist Mitmachen gefragt: Mit Stimme, Theaterspiel und einfachen Instrumenten entdeckt Ihr das Stück und die Inszenierung. Begrenztes Platzkontingent, Karten: € 5,–; Dauer ca. 120 Minuten (inkl. Pause)


  • Familien-Workshop: Die Irrfahrten des Odysseus
    Musiktheater von Ole Hübner / weiterlesen
    27. Sep. 2015, 15.00 Uhr (empfohlen ab 9 Jahren)
    Familien-Workshop: Die Hochzeit des Figaro
    Commedia per musica von Wolfgang Amadeus Mozart / weiterlesen
    25. Okt. 2015, 15.00 Uhr (empfohlen ab 11 Jahren)
    Familien-Workshop: Das schlaue Füchslein
    Oper von Leos Janacek / weiterlesen
    13. Dez. 2015, 11.00 Uhr (empfohlen ab 8 Jahren)
    Familien-Workshop: Das schlaue Füchslein
    Oper von Leos Janacek / weiterlesen
    20. Dez. 2015, 15.00 Uhr (empfohlen ab 8 Jahren)
    Familien-Workshop: Peter Grimes
    Oper von Benjamin Britten / weiterlesen
    31. Jan. 2016, 15.00 Uhr (empfohlen ab 12 Jahren)
    Familien-Workshop: Kannst du pfeifen, Johanna
    Musiktheater von Gordon Kampe / weiterlesen
    14. Feb. 2016, 11.00 Uhr (empfohlen ab 6 Jahren)
    Familien-Workshop: Ein Stück vom Himmel
    Musiktheater von Hanna Eimermacher / weiterlesen
    13. März 2016, 15.30 Uhr (empfohlen ab 2 Jahren)
    Familien-Workshop: Die Zauberflöte
    Große Oper von Wolfgang Amadeus Mozart / weiterlesen
    8. Mai 2016, 11.00 Uhr (empfohlen ab 8 Jahren)
    Familien-Workshop: Carmen
    Oper von Georges Bizet / weiterlesen
    26. Juni 2016, 11.00 Uhr (empfohlen ab 11 Jahren)

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Familien-Führungen

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Familien-Führungen

  • Welche Aufgaben hat ein Inspizient? Wie sieht ein Bühnenbild von hinten aus? Warum sitzt das Orchester im Graben? Diese und andere Fragen beantworten sich im Rahmen einer Führung hinter die Kulissen der Deutschen Oper quasi von selbst. Unsere Führungen bieten wir auch für Familien mit Kindern ab 6 Jahren an. Sie führen durch den Besucherbereich, über die Bühnen, durch das Bühnenbildmagazin und durch die Probenräume und vermitteln kleinen wie großen Besuchern spannende Eindrücke und Wissenswertes über die Deutsche Oper Berlin und den Alltag hinter den Kulissen.


  • Familien-Führungen
    Treffpunkt: Kassenhalle / jew. 15.30 bis 16.30 Uhr / Karten: € 5,– / weiterlesen
    12., 26. Sep.; 10. Okt.; 21. Nov.; 12., 19. Dez. 2015;
    23. Jan.; 13., 27. Feb.; 12. Mrz.; 23. Apr.; 14. Mai; 4., 25. Jun. 2016

    Wenn Sie für einen besonderen Anlass mit der Familie, z. B. einen Kindergeburtstag, eine Führung maßgeschneidert auf Ihre Interessen buchen möchten, wenden Sie sich bitte an: jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de

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Oper als Familie fördern

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Oper als Familie fördern


Projekte mit Schulen

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TUSCH – Theater und Schule Berlin

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TUSCH – Theater und Schule Berlin

TUSCH vereinigt als Kooperations-Netzwerk für Kulturelle Bildung im Bereich Theater und Oper rund 150 Berliner Schulen und 35 Berliner Bühnen. Auch in diesem Schuljahr entwickeln wir mit unserer Partnerschule Peter-Ustinov-Schule in Charlottenburg wieder ein gemeinsames Kernprojekt. Daneben finden Proben- und Vorstellungsbesuche in der Oper sowie Künstlerbesuche in der Schule und vieles mehr statt.

Leitung: Leonie Arnhold
Präsentation: Frühjahr 2016 beim TUSCH-Festival [Podewil]

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Spurensuche Benno Ohnesorg

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Spurensuche Benno Ohnesorg

Ein recherchebasierter Video-Walk mit Schülern

Wer war Benno Ohnesorg? Ein politischer Aktivist, Kulturliebhaber oder Ikone? Was geschah auf der Demonstration am Tag seiner Ermordung am 2. Juni 1967 in der Krumme Straße unweit der Deutschen Oper Berlin? Schüler werden zu Kriminologen und Biografen: Sie rekonstruieren die letzten Stationen Benno Ohnesorgs, sprechen mit Zeit- und Augenzeugen, drehen Videos an den Tatorten und entwickeln musiktheatrale Szenen.

Unter der Leitung des Rundfunkautors und Musikers Norbert Lang werden die Ergebnisse der Spurensuche als Video-Walk im Rahmen des Projektes „15-10-15 / Wer war Benno Ohnesorg?“ in und im Umfeld der Deutsche Oper Berlin präsentiert.

In Kooperation mit dem Jugend- und Kulturzentrum „Spirale“
Juli bis Oktober 2015

Abschlusspräsentation: 15. Oktober 2015

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Odyssee ins Theater

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Odyssee ins Theater

Ein Audio-Walk durch Berlin zu DIE IRRFAHRTEN DES ODYSSEUS mit Schulklassen ab Stufe 5

Jedes Abenteuer schenkt neue Erfahrungen, jedes Suchen eröffnet Welten, jedes Irren schärft die Wahrnehmung für die Umgebung. Welche Irrfahrten erleben wir, was gibt uns Orientierung und über welche Umwege gelangen wir ans Ziel? Wir nehmen die Odyssee wörtlich und schicken Schulklassen, die eine Vorstellung in der Tischlerei besuchen, als Vorbereitungs-Workshop auf eine Odyssee durch Berlin. Ausgehend von den Stationen des Odysseus und seiner Gefährten entwickelt eine Schulklasse diesen Parcours und holt sich Inspiration von Wahrnehmungs-Experten: Sie trifft sich mit Blinden, Gehörlosen und Dementen und setzt ihre Erkenntnisse in einen Audio-Walk um, der ab Dezember 2015 gebucht werden kann.

In Kooperation mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin ab Oktober 2015

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Traumfrauen und echte Männer

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Traumfrauen und echte Männer

Ein Kostümprojekt mit Jugendlichen zu AIDA

Frauen sind zart und sexy, Männer sind mutig und stark? Welche Rollenbilder haben wir und wie stellen wir uns unsere Partner vor? Was entspricht der Realität und was sind Projektionen unserer Träume? Eine Schulklasse diskutiert über ihre eigenen Geschlechterbilder und Beziehungswünsche, setzt sich mit der Oper AIDA auseinander und entwickelt schließlich eigene Kostümentwürfe.

Oktober / November 2015

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Gegen das System

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Gegen das System

Ein Musikprojekt mit jugendlichen Inhaftierten zu SALOME

Oper trifft Knast, Hochkultur trifft Jugendkultur, Operngesang trifft Hip-Hop-Beats: Salome will aus ihrer Umgebung ausbrechen, sie verabscheut dieses System. Als Teil davon kann sie aber nicht anders, als nach dessen Regeln zu reagieren. Wie kann sie sich aus ihren Verhältnissen befreien, wie einen neuen Weg einschlagen? Jugendliche Inhaftierte setzen sich mit der Oper SALOME auseinander und ziehen Parallelen zu ihrer eigenen Lebensrealität. Auf Grundlage des Librettos und der Musik entwickeln sie eigene Texte und Songs, die im Januar 2016 präsentiert werden.

In Kooperation mit der Jugendstrafanstalt Berlin und no boundaries e. V.
November 2015 bis Januar 2016 [Abschlusspräsentation]

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Ende und Neubeginn

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Ende und Neubeginn

Das Schuljahr neigt sich dem Ende, die Spielzeitpause am Theater naht. Zeit für einen Rückblick: In Produktionen und Projekten wurde gesucht, geirrt, gefunden, losgegangen und angekommen. Wie geht es weiter, was hält das neue Schuljahr und die neue Spielzeit für uns bereit? Die 7. Klassenstufen des Heinrich-Schliemann-Gymnasium wagen in einer Projektwoche eine Vorausschau auf die ersten Opernproduktionen der Saison 2016 / 2017: In Workshops mit Künstlern arbeiten sie mit verschiedenen Techniken und Materialien. Die Ergebnisse werden zu Beginn des Schuljahres
2016 / 2017 präsentiert.

In Kooperation mit der Jugendkunstschule Pankow.
Weitere Informationen unter
www.juks-pankow.de
Juli 2016 / Herbst 2016 [Präsentation]


Angebote für Schulklassen

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Patenklasse

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Patenklasse

  • Eine Patenklasse hat die Möglichkeit, die Entstehung einer Inszenierung zu begleiten und erster Zuschauer und Impulsgeber zu sein. Beim Probenbesuch, dem Gespräch mit Beteiligten der Produktion, beim Workshop und der Erarbeitung eigener Aspekte des Stückes im Unterricht werden die Schüler junge Experten des jeweiligen Werkes. Mindestens vier Termine, im Opernhaus und in der Schule.

  • Unsere Patenklassen-Projekte


    Hübner Die Irrfahrten des Odysseus / Tischlerei / weiterlesen
    September / Oktober 2015, Klassenstufe 5 – 7
    Strauss Salome / weiterlesen
    Dezember 2015 / Januar 2016, Klassenstufe 10 – 12
    Haas Morgen und Abend / weiterlesen
    März 2016, Klassenstufe 10 – 12
    Mozart Die Entführung aus dem Serail / weiterlesen
    Mai 2016, Klassenstufe 11 – 12

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Opern-Workshop

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Opern-Workshop

Wir bieten Workshops zu fast allen Inszenierungen, die Sie in Verbindung mit einem Opernbesuch buchen können. Zur Vorbereitung des Vorstellungsbesuchs lernen Schulgruppen nicht nur die Handlung der Oper kennen, sondern setzen sich gleichzeitig spielerisch mit der jeweiligen Theatersprache, der Inszenierung und der Musik auseinander. Der Workshop findet im Opernhaus oder in der Schule statt. Dauer: ca. 2 Schulstunden

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Vor- oder Nachgespräch

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Vor- oder Nachgespräch

Für Schüler, die ihre Fragen zur Inszenierung stellen wollen und auf ein persönliches Kennenlernen der Künstler neugierig sind: Bei einem Vor- oder Nachgespräch reflektieren die Schüler den gemeinsamen Proben- oder Vorstellungsbesuch, trainieren ihre Wahrnehmungsfähigkeit und lernen, ästhetische Einschätzungen zu diskutieren. Das Gespräch findet im Opernhaus oder in der Schule statt. Dauer: 1 – 2 Schulstunden

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Führung durch das Opernhaus

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Führung durch das Opernhaus

Welche Aufgaben hat ein Inspizient? Wie sieht ein Bühnenbild von hinten aus? Warum sitzt das Orchester im Graben? Diese und andere Fragen können die Schüler nach einer Führung hinter die Kulissen der Deutschen Oper Berlin selbst beantworten.
Gruppengröße: 10 – 30 Personen, ab 4 Jahren
Führungen ohne Vorstellungsbesuch: € 3,– pro Person
Dauer: 30 – 90 Minuten [je nach Themenausrichtung und Alter]

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Probenbesuch

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Probenbesuch

Auch bei den Profis klappt nicht immer alles sofort: Bis zur Premiere durchlebt jede Produktion einen langen Weg des disziplinierten Probierens, bei dem manche Ideen zuerst scheitern, bevor sie am Ende funktionieren. Schulklassen dürfen in dieser spannenden Phase dem Dirigenten oder Regisseur beim Proben über die Schulter gucken. Dauer: 10-60 Minuten [je nach Themenausrichtung, Probenablauf und Alter]

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Instrumentenvorstellungen

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Instrumentenvorstellungen

  • Instrumentenvorstellung „Schlagzeug“
    Empfohlen für Klassenstufe 1 – 6

    Schlagzeuger im Orchester spielen ganz unterschiedliche Instrumente – von der Triangel über das Xylophon und die große Trommel bis zur Windmaschine. Benedikt Leithner ist 1. Solo-Pauker im Orchester der Deutschen Oper Berlin und kennt sich bestens mit diesem Instrumentarium aus. Er lädt Grundschulklassen auf eine Entdeckungsreise in die vielfältige Welt des Schlagzeugspielens ein. Die Schüler können dabei Instrumente selbst ausprobieren und lernen, wie man ganz ohne Instrumente Schlagzeug spielen kann. Der Workshop findet zu ausgewählten Terminen im Orchesterprobensaal der Deutschen Oper Berlin statt.
    Dauer: 75 Minuten
    Terminanfrage an schmidt@deutscheoperberlin.de

  • Instrumentenvorstellung „Tutti“
    Empfohlen für Klassenstufe 3 – 7

    Ein Orchester ist ein spannender Kosmos, den man hier entdecken kann! Vier Musiker aus dem Orchester der Deutschen Oper Berlin stellen ihre Instrumente vor und geben Kostproben aus bekannten Opernwerken. Dabei lernen die Kinder nicht nur die Besonderheiten der einzelnen Instrumentenfamilien kennen, sondern auch, was eine Schnecke und ein Frosch mit einer Geige zu tun haben und wozu man eigentlich einen Dirigenten braucht. Die Veranstaltung findet im Opernhaus statt.
    Dauer: 60 Minuten
    Terminanfrage an schmidt@deutscheoperberlin.de

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Opernreporter

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Opernreporter

Für Jungjournalisten ab 12 Jahren
Ihr schreibt regelmäßig für Eure Schülerzeitung und seid auf der Suche nach spannenden Stoffen für Eure Artikel? Wir bieten Euch: Einblicke hinter die Kulissen, Gespräche mit Experten, Probenbesuche und Pressekarten für Vorstellungen. Eure Recherche-Ergebnisse veröffentlicht Ihr in Euren Schülerzeitungen und schickt sie uns zu – Ausgewählte Artikel erhalten einen Platz in unserem Blog. Interessiert?

Dann meldet Euch bei unserem Pressebüro!

Kontakt Kirsten Hehmeyer [Leiterin des Pressebüros]
Telefon: +49 [30] 343 84 207
hehmeyer@deutscheoperberlin.de


Projekte und Angebote für Kitas

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TUKI – Theater und Kita

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TUKI – Theater und Kita

Im Rahmen des Berliner Netzwerks frühkindlicher kultureller Bildung, finden vor Ort in der Evangelischen Kita Regenbogen und im Opernhaus regelmäßige musiktheatrale Entdeckungsreisen und Begegnungen statt.
Workshop-Leiter: Sören Schrader
Erzieherinnen: Conny Wenig, Dorota Szarkowicz

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Mobiles Musiktheater

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Mobiles Musiktheater

Unsere neue mobile Produktion KUCKUCK IM KOFFER besucht Bildungseinrichtungen in und um Berlin. Kinder ab drei Jahren erleben ein erstes Musiktheater in ihrer gewohnten Umgebung. Sie können eine Vorstellung für maximal 40 Kinderzuschauer zum Pauschalpreis von € 100,– buchen: info@deutscheoperberlin.de; +49 [30]-343 84 343
Weitere Infos und Termine finden Sie hier

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Opern-Workshop

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Opern-Workshop

In der Kita oder im Opernhaus schaffen wir einen spielerischen Zugang zu Sprache, Musik, Klang und Bewegung. Ausgehend vom Musiktheater EIN STÜCK VOM HIMMEL [ab 2 Jahren] oder GOLD [ab 4 Jahren] lernen die Kinder spielerisch das Stück kennen. Die Workshops finden in Kooperation mit der UdK Berlin statt.

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Probenbesuch

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Probenbesuch

Kita-Gruppen können den Probenprozess von EIN STÜCK VOM HIMMEL im Februar und März 2016 begleiten. Wir wünschen uns Beteiligung unseres Zielpublikums im künstlerischen Prozess!


Angebote für Pädagogen

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Kostprobe

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Kostprobe

  • Machen Sie sich bei Probenbesuchen ein Bild von unseren Neuproduktionen, um geeignete Stücke auszusuchen. Bei einem Vor- und Nachgespräch geben wir Anregungen für den Unterricht und stehen zur Programmberatung zur Verfügung. Für Lehrer, Referendare und Erzieher! Anmeldung erforderlich unter schmidt@deutscheoperberlin.de

  • Termine


    Die Irrfahrten des Odysseus
    Musiktheater von Ole Hübner / [weiterlesen]
    29. September 2015
    Aida
    Oper von Giuseppe Verdi / [weiterlesen]
    11. November 2015

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Kollegium-Opern-Abend

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Kollegium-Opern-Abend

  • Theater ist ein Ort der Austauschs und der Begegnung!

    Wir gestalten für Ihr gesamtes Schulkollegium, Ihren Fachbereich oder Ihr Kita-Team einen Ausflug in die Deutsche Oper Berlin.

    Sie wählen eine Vorstellung aus, wir organisieren vergünstigte Karten und stimmen Sie vorher in kleiner Runde mit einer Einführung auf die Vorstellung ein.

    Wir laden Sie herzlich ein!

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Konferenzbesuch

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Konferenzbesuch

  • Wir besuchen Sie in Ihrer Dienstbesprechung, Gesamt- oder Fachkonferenz und stellen den Spielplan, unsere speziellen Angebote für Schulen und Kitas sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit persönlich vor.

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Fortbildungen für Lehrer und Erzieher

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Fortbildungen für Lehrer und Erzieher

  • In Fortbildungen präsentieren wir musiktheaterpädagogische Methoden und Vermittlungskonzepte anhand konkreter Produktionen. Nach Möglichkeit besuchen wir im Anschluss gemeinsam eine Probe. Für alle, die Musik und Theater in ihren Unterricht oder Kita-Alltag integrieren möchten! Wir bieten auch geschlossene Fortbildungen für ganze Kollegien, Fachseminare oder Kita-Teams an. Kosten: € 30,–

  • Termin für Lehrer


    Aida
    Oper von Giuseppe Verdi / [weiterlesen]
    23. November 2015, 16.00 – 19.00 Uhr


    Termine für Kita-Erzieher
    Gold
    Musiktheater von Leonard Evers / [weiterlesen]
    2. November 2015, 16.00 – 19.00 Uhr
    Ein Stück vom Himmel
    Musiktheater von Hanna Eimermacher / [weiterlesen]
    16. März 2016, 16.00 – 19.00 Uhr


    Termine für Hort-Erzieher
    Oper im Hort – Hort in der Oper
    12., 13. Mai 2016, 9.00 – 17.00 Uhr
    Musiktheater mit Kindern selbstgemacht
    26., 27. Mai 2016, je 9.00 – 17.00 Uhr
    Die Hort-Erzieherfortbildungen werden im Berliner Institut für Frühpädagogik angeboten. Information, Preise und Anmeldung unter www.biff.eu

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Materialmappen

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Materialmappen

  • Zu ausgewählten Produktionen erstellen wir umfangreiches Begleitmaterial mit Informationen zum Stück und zur Inszenierung sowie mit Unterrichtsvorschlägen, damit Lehrer und Erzieher wesentliche Aspekte der Produktion mit ihrer Gruppe erarbeiten können.

  • Materialmappen


    Die Liebe zu den drei Orangen
    Oper von Sergej Prokofjew Download (17MB)
    Die Zauberflöte
    Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Download (3,1 MB)
    Der Ring: Next Generation
    Cross-Culture-Jugendprojekt Download (5MB)
    Rigoletto
    Oper von Giuseppe Verdi Download (4MB)
    Kannst du pfeifen, Johanna
    Kindermusiktheater von Gordon Kampe Download (6 MB)
    Gilgamesh Must Die!
    Konzerttheater von und mit The bianca Story Download (3MB)
    Gold
    Musiktheater von Leonard Evers Download (1MB)

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Lehrer- und Kita-Newsletter

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Lehrer- und Kita-Newsletter

Wir informieren Sie in unserem Lehrer-Newsletter und Kita-Newsletter alle acht Wochen über aktuelle Angebote zum Spielplan und weisen auf musiktheaterpädagogische Projekte, Aktionen und Angebote hin. Anmeldung unter: jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de


Kontakt und Forum

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Service, Karten, Kontakt

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Service, Karten, Kontakt

  • Kontakt & Service

    Deutsche Oper Berlin
    Bismarckstr. 35, 10627 Berlin

    Kasse [Eingang: Götz-Friedrich-Platz]
    Mo bis Sa 11.00 Uhr bis 1,5 Stunden vor der Vorstellung;
    an vorstellungsfreien Tagen bis 19.00 Uhr; So 10.00 – 14.00 Uhr

    Abendkasse ohne Abo-Service [Bismarckstraße 35]
    1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

    Karten-Service
    Mo bis Fr 8.00 – 18.00 Uhr; Sa, So 11.00 – 16.00 Uhr
    Telefon: +49 [30] 343 84 343 oder info@deutscheoperberlin.de
    www.deutscheoperberlin.de

    Anfahrt / Parken
    U-Bahn: U12 Deutsche Oper [bis Nov. 2015, im Anschluss U2],
    U7 Bismarckstraße,
    Busse: 101 und 109
    Parkhaus Deutsche Oper: Einfahrt Zillestraße, Operntarif € 3,–

    Restaurant Deutsche Oper
    Reservierung / Pausenbewirtung
    Telefon +49 [30] 343 84 670 oder www.rdo-berlin.de

    Tischlerei
    Richard-Wagner-Straße / Ecke Zillestraße
    10627 Berlin

    Junge Deutsche Oper, Leitung
    Tamara Schmidt
    Richard-Wagner-Straße 10, 10585 Berlin
    Telefon: +49 [30]-343 84 534 / Fax: +49 [30]-343 84 686
    schmidt@deutscheoperberlin.de

    Junge Deutsche Oper, Mitarbeit
    Leonie Arnhold
    Richard-Wagner-Straße 10, 10585 Berlin
    Telefon: +49 [30]-343 84 474 [Mo, Mi 9.00 – 13.00 Uhr]
    jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de

    FSJ-Kultur
    Saskia Messow [bis 31. August 2015]
    Jakob Bertram [ab 1. September 2015]

    Freie Mitarbeiter der Jungen Deutschen Oper
    Tino Breitbarth, Ilona Heidenreich, Swen Hubrich, Susanne Lawrenz, Sylvia Neugebauer, Jörg Riekert, Sören Schrader, Ina Seidelmann, Tillmann Triest

  • Kartenpreise für Kinder / Jugendliche
    Für Kinder und Jugendliche [unter 18] gelten ermäßigte Preise.

    Kindervorstellungen auf der Bühne und in der Tischlerei
    € 10,– / Erwachsene € 20,–

    Tischlerei
    Tischlereikonzert / Präsentation Jugendclub € 16,– / erm. 8,–
    Baby- und Knirpskonzert € 5,– / erm. 2,–
    Mobiles Musiktheater € 100,– pro Vorstellung

    Foyer / Probebühne
    Adventssingen € 5,–; Opera Lounge € 9,–
    Familienworkshops € 5,–; Fortbildungen € 30,–

    Führungen
    Schülergruppen und Begleitpersonen € 3,–
    private Führungen mit Kindern ab 15 Personen € 5,– p.P.

    Familienvorstellungen [Termine / [weiterlesen] ]
    Kinder und Jugendliche [unter 18] € 10,– bereits im Vorverkauf

    Vorstellungen auf der Bühne in den Berliner Schulferien:
    „Schüler in den Ferien“

    Schüler [unter 18] € 8,– bei Kauf an der Kasse am Tag der Vorstellung

    Ermäßigungen
    nach Verfügbarkeit und gegen Vorlage eines Berechtigungsnachweises bei Kauf und Einlass. Ausgenommen sind Premieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen.
    Ab 1 Woche vorher: Schüler [ bis 21 ], FSJ- und BFD-Leistende erhalten 50 % Ermäßigung; Studenten und Auszubildende, ALG-Empfänger und Pensionäre 25 % Ermäßigung
    Abendkasse [1 Stunde vor Beginn]: Restkarten erhalten Ermäßigungsberechtigte [außer Pensionäre] für € 15,–;
    Berlin Pass-Inhaber für € 3,–
    ClassicCard-Inhaber für € 10,– [ Oper ] und € 8,– [ Konzert ]

    Kartenpreise für Schulgruppen
    Karten für Schulgruppen [€ 8,– / Schüler, € 8,– Begleitperson mit
    der Aufschlüsselung 1 / 10; weitere Begleitpersonen erhalten 25 %
    auf den regulären Kartenpreis] bestellen Sie bitte im Karten-Service
    Deutsche Oper Berlin, Postfach 10 02 80, 10562 Berlin
    Telefon: +49 [30] 343 84 343
    info@deutscheoperberlin.de

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Vom Suchen, Finden und Weitergehen

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Vom Suchen, Finden und Weitergehen

Tamara Schmidt, neue Leiterin der Jungen Deutschen Oper, über die bevorstehende Reise in Neues und Altes, Fremdes und Vertrautes in der Saison 2015 / 2016.

Es ist irgendwann im April 2015, als ich das erste Mal vor der Deutschen Oper in Berlin stehe, mit meinem Rucksack voller Unterlagen, Anziehsachen, Erinnerungen und Ideen auf dem Rücken. Die Reise von Hannover nach Berlin war zwar gar nicht lang, dafür die Fahrt vom Berliner Hauptbahnhof nach Charlottenburg. Und jetzt, wo ich scheinbar angekommen bin, wird mir klar, dass der längste Teil meines Abenteuers ohnehin noch vor mir liegt: hier, in der Bismarckstraße.

„Tamara Schmidt, Leitung Junge Deutsche Oper“ steht auf meinem Theaterausweis, den ich überreicht bekomme – nach fünf aufregenden und sehr schönen Jahren an der Staatsoper Hannover in selber Position war es Zeit, auf Reisen zu gehen. „Wohin gehst du?“ werde ich vom Pförtner gefragt, und ich muss schmunzeln, weil es nicht nur die gleiche Frage ist, die mir viele Hannoveraner in den letzten Wochen gestellt haben, sondern auch die, die ich mit Jugendlichen zwischen neun und 15 Jahren im Winterferienlabor im Februar bearbeiten möchte. Dort geht es allerdings nicht nur um Häuser, Straßen oder Abteilungen im Opernhaus, sondern auch um Orte in unseren Träumen und Gedanken, um das innere Unterwegssein. Wohin geht die eigene Fantasie? Und wie klingt das? Wenn wir unsere Ergebnisse am 7. Februar 2016 in der Tischlerei präsentieren, werde ich wohl inzwischen auch wissen, wie ich dorthin komme.

Jetzt stehe ich aber erst einmal ziemlich verwirrt in einem Treppenhaus, in dem Alt- und Neubau so seltsam miteinander verbunden sind, dass sich die Stockwerke nie treffen und es immer zwei gibt: zwei erste, zwei zweite, zwei dritte. Im Fahrstuhl gibt es dafür keine zweite Etage – auf die erste folgt die dritte. Auf den ersten Blick ist das Treppenhaus eine Fehlkonstruktion, auf den zweiten merkt man, dass man ja doch immer ankommt, vom Alten ins Neue und umgekehrt, und so scheint mir dieses Treppen-Delta plötzlich ganz richtig hier, an einem Ort, wo Neuinszenierungen auf der großen Bühne und Experimente in der Tischlerei auf Klassiker, die ganze Generationen von Operngängern geprägt haben, stoßen und sich zu etwas Neuem verbinden.

Das Neue, das nicht nur von den großen Stars der Opernszene geschaffen wird, sondern auch von den vielen jungen Menschen, welche die Deutsche Oper Berlin in verschiedenen Projekten als ein Haus mit offenen Türen kennenlernen werden, in das sie eingeladen sind, Musiktheater mit zu gestalten. Ab dieser Spielzeit gibt es neben den Opernmäusen [6-10 Jahre] und dem Jugendclub [13-18 Jahre] auch einen Kinderclub für 8- bis 12-Jährige, in dem Kinder unter professioneller Anleitung ihre ganz eigene Reise in die Welt der Oper unternehmen und in Form eines eigenen Musiktheaters im Sommer präsentieren. Aber es geht auch in die andere Richtung: Mit den Opernguides werden wir viele kleine Botschaften der Deutschen Oper Berlin in der ganzen Stadt verteilen. Hier können alle ab 13 Jahren gemeinsam zu ermäßigten Preisen in die Oper gehen, sich regelmäßig treffen, bei Sonderveranstaltungen mithelfen und das gesammelte Insiderwissen als Ansprechpartner an der eigenen Schule weitertragen. Und zum Paket gehören natürlich Treffen mit den Künstlern und Stars der Oper.

Ich bekomme immer mehr Lust, nicht nur das Haus zu erkunden, sondern die ganze große Stadt Berlin, die wie ein nie schlafendes Meer unsere musikalische Insel umschwappt und immer neue faszinierende Kostbarkeiten ans Land spült: Kooperationspartner wie das Haus der Jugend oder das Theater in der Parkaue, Menschen aller Nationalitäten und Kulturen, Neuankömmlinge und Alteingesessene aus Ost und West, Nord und Süd. Wie der Held Odysseus hatte ich mich bei meiner Anfahrt schon gefühlt – aber was sind die antiken Stürme gegen das Berliner S-Bahn-Netz?

Noch unwissend, wie es zu bezwingen ist, war ich auf dem Weg eine Station zu früh ausgestiegen und in die Schillerstraße eingebogen. So war ich auf eine Außenstation unserer kommenden Arbeit getroffen: Schillerstraße 29, ehemals Krumme Straße 66 / 67. Hier wurde Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 erschossen. In Kooperation mit dem Kulturzentrum Spirale werden wir im Projekt „Spurensuche Benno Ohnesorg“ den Umständen seiner Ermordung nachgehen und uns dem Menschen Ohnesorg nähern. Bis heute ist trotz zweier Strafverfahren gegen den Todesschützen nicht abschließend geklärt, was an diesem Tag geschah, nur 300 Meter von der Oper entfernt, in der sich der Schah von Persien auf Staatsbesuch währenddessen eine Aufführung der ZAUBERFLÖTE ansah. Wo damals Hochkultur und politische Realitäten streng getrennt waren, reißen die Odysseuse der Neuzeit, Schüler ab 15 Jahren, diese Mauern ein, gehen auf Spurensuche, befragen Zeitzeugen, drehen Videos und entwickeln einen musiktheatralen Videowalk, der den Tatort und die Deutsche Oper Berlin verbindet.

Verbinden, das ist ohnehin das wohl wichtigste Wort für die Arbeit an der Jungen Deutschen Oper, ob im Treppenhaus, beim Videowalk oder im klassischen Vorstellungsbesuch. Wir verstehen uns als Vermittler – zwischen Jung und Alt, zwischen Pop-Kultur und Klassik, zwischen Bühne und echtem Leben, zwischen Kunstprodukt und Zielgruppen. Vermittlung, präziser: Kulturvermittlung, ist nie eine Einbahnstraße, der Austausch geht immer in beide Richtungen. Junge Menschen lernen nicht nur uns und unsere Traditionen kennen, sondern bringen auch neue Perspektiven mit, die uns Erkenntnisse bringen und unsere Arbeit und die aller Kollegen beeinflussen. Kunst speist sich aus dem Leben und umgekehrt – die Schwelle zu überwinden, die ein beeindruckendes, edles Gebäude wie die Deutsche Oper Berlin automatisch aufbaut, die Hemmungen abzubauen, die ein langsames Genre in einer hektischen Zeit ganz natürlich evoziert, die Erklärungen zu liefern, die fremdsprachig gesungene Rätsel zu unmittelbaren Opernabenden machen, das alles sind nur die ersten Aufgaben, der Ausgangspunkt. Wenn die Demonstranten einmal in die großen Foyers gestürmt sind, ist dann nicht auch DIE ZAUBERFLÖTE auf der Bühne eine ganz andere?

Ganz andere Schwellen erleben täglich junge Männer, mit denen wir im Projekt „Gegen das System“ zusammen arbeiten werden. In Kooperation mit der Jugendstrafanstalt Berlin und no boundaries e.V. entwickeln wir, ausgehend von der Oper SALOME, einen eigenen Umgang mit Freiheit und Gefangensein, dessen Ergebnisse wir im Januar präsentieren: Wie weit darf, wie weit muss die Freiheit innerhalb eines Systems gehen? Kann man als Teil eines Systems nur nach dessen Regeln reagieren oder kann man sich aus seinen Verhältnissen befreien? Ich bin inzwischen in der Tischlerei angekommen. Es war nicht nur ein verschlungener Weg, der meine Odyssee durch Berlin fortsetzte, er war manchmal auch beklemmend, wenn ich mich durch die Sicherheitstüren im Haus, die sich nur mit entsprechenden Ausweisen öffnen lassen, ganz leibhaftig an ein Gefängnis erinnert fühlte. Von diesem Gefühl ist jetzt, in der weiten Tischlerei, diesem großen, hellen Raum, nichts mehr zu spüren. Gerade, wenn die Zuschauertribüne nicht aufgebaut ist, sehe ich die Off-Spielstätte der Deutschen Oper Berlin, die nur darauf wartet, von den vielen Künstlern und Theaterpädagogen, Musikern und vor allem jungen Menschen mit Leben, Ideen und Kunst gefüllt zu werden. Und es ist für alle etwas dabei: vom Kleinkind in den beliebten Babykonzerten [wieder ab 20. / 21. Oktober] oder Knirpskonzerten, über die Opernreporter bis hin zu Familien in unserem Adventssingen [5. / 19. Dezember].

Im April 2016, wenn ich mich schon lange angekommen und wahrscheinlich zu Hause fühlen werde, wird hier ein eigener Staat entstehen, das NEULAND. Geflüchtete und Jugendliche aus Berlin bauen eine Utopiegesellschaft – das Casting dafür findet am 14. November 2015 statt. Dann werde ich auch wieder hier sitzen, genau auf diesem Stuhl, auf dem ich mich heute noch fremd fühle, meinen Rucksack voller Unterlagen, Anziehsachen, Erinnerungen und Ideen inzwischen ausgepackt, und ich werde mich wieder fremd fühlen, obwohl ich dann bereits hundert Mal auf diesem Stuhl gesessen haben werde und ihn eigentlich kennen müsste. Und genau darauf freue ich mich. Denn sich fremd fühlen und ankommen, sich vertraut machen und weiterreisen, Neues entdecken und Altes behalten, eine Odyssee anzutreten im Jahr 2015 – das kann man wohl von keinem Ort der Welt aus so gut wie hier im Musiktheater.

Ich freue mich auf die Reise in und mit der Deutschen Oper Berlin.
Tamara Schmidt

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Zu Besuch beim Kinderchor

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Zu Besuch beim Kinderchor

Krrrrrrrrrrraft!“, ruft Christian Lindhorst und lässt das R rollen. „Wir singen dieses Wort als hätte es zehn R.“„Krrrrrrrraft!“, die selben Stimmen, die noch kurz zuvor ein himmlisches „Alleluja“ in die Lüfte geschickt haben, klingen plötzlich geradezu bedrohlich. Das stimmt Chorleiter Lindhorst offenbar zufrieden, er nickt den konzentrierten Kindern im Halbkreis auf Holzstühlen nicht ohne Stolz zu.

Es läuft gut beim Probieren von Jeanne d’Arc auf einer Probebühne der Deutschen Oper. Walter Braunfels’ Arbeiten gelten schließlich nicht unbedingt als leicht verdauliche Kost und die Partitur ist nicht auf den ersten Blick kinderfreundlich, doch die sechs- bis 15-jährigen Mädchen und Jungen des Chores bewältigen auch schwierige Intervallsprünge mit einer Leichtigkeit, als sängen sie gerade „Bruder Jakob“. Lindhorst hat in seiner Karriere auch mit Erwachsenen gearbeitet und stellt entscheidende Unterschiede fest: „Kinder sind gegenüber neuer Musik viel offener als Erwachsene und haben auch bei ungewöhnlicher Tonsprache eine sehr unbedarfte Herangehensweise – während Erwachsene Musik aus dem 20. Jahrhundert gleich als schwierig abstempeln.“

Seit diesem Sommer ist Christian Lindhorst der neue Leiter des Kinderchores und ist begeistert. Zusammen mit Katharina Mohr und Dorothea Hartmann bildet er einen wichtigen Teil im Kinder- und Jugendteam der Deutschen Oper. Manchmal verwechselt Lindhorst noch die Namen der rund 110 Mitglieder, doch die Kinder haben ihren neuen Chef wunderbar aufgenommen. „Ich war schon sehr nervös vor der ersten Probe“, gibt Lindhorst lachend zu. Inzwischen fühlt er sich zuhause in der Institution Deutsche Oper Berlin.

Die Schlingensief-Inszenierung „Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna“ stellt die jungen Sängerinnen und Sänger nicht nur musikalisch vor eine Herausforderung, auch auf szenische Schwierigkeiten werden sie treffen. Während ihres Auftritts im Stück wird ein Tänzer unmittelbar vor dem Chor tanzen. Doch handelt es sich bei diesem Darsteller nicht um einen gewöhnlichen Künstler; der Tänzer ist Spastiker. Keine leichten Bedingungen für die Kleinen, aber die ganze Bühnensituation wird den Kindern mit Hilfe der Spielleitung im Detail erklärt. „Die Kinder können bei uns nicht nur musikalisch sehr viel mitnehmen, sondern auch menschliche Werte wie Toleranz erfahren“, so Lindhorst.

Halbjährlich werden Vorsingen abgehalten, bei denen die Castingshow-sozialisierten jungen Talente ein Lied ihrer Wahl vortragen dürfen. Dann wird mit den Bewerbern gearbeitet: Wie werden Regieanweisungen umgesetzt, ist musikalisches Talent vorhanden und ganz wichtig – wollen sie selbst? „Man merkt einem Kind sofort an, wenn die Initiative von den Eltern her kommt“, sagt Lindhorst. „Wenn das Kind nicht aus seinem eigenen Willen heraus zu uns kommen möchte, hat es einfach keinen Sinn. Das muss ich manchen Eltern dann auch klarmachen.“ Im Moment werden vor allem Sechs- bis Achtjährige gesucht, denn die Zeit im Kinderchor ist begrenzt – spätestens wenn bei den Jungen der Stimmbruch einsetzt, ist die Chorkarriere vorbei.

Niklas Wagner ist schon 13 und singt noch wie ein Engel – vier Jahre ist er bereits im Chor und wenn er groß ist, möchte er Popstar werden. Aber nicht so einer wie Justin Bieber, den kann er nämlich nicht leiden. Beinahe wäre Niklas sogar in einer TV-Talent-Show gelandet: „Meine Mutter hat mich davon abgehalten, aber ich hoffe, ich kann trotzdem eine ganz große Karriere als Sänger starten“, gibt er selbstbewusst zu Protokoll. Sein Freund Esteban Diego Cramer singt zwar genauso gerne wie Niklas, möchte aber später lieber Pilot werden; er stammt aus Peru, ist elf Jahre alt und seit zwei Jahren glückliches Chormitglied.

Immer wieder erwarten die Kinder auch spannende Highlights – bereits zwei Mal durften Niklas und Esteban für den Regierenden Bürgermeister singen. „Beim ersten Mal hat er uns aber gar nicht zugehört“, sagt Niklas und schüttelt den Kopf. „Aber es war trotzdem ein aufregendes Erlebnis“, findet Esteban. Nicht nur musikalisch lernen die Talente im wohl professionellsten Kinderchor Berlins eine Menge, auch Freundschaften bilden sich – auf Chor-Freizeiten oder an langen Probenwochenenden kann man sich prima anfreunden. Das Chorumfeld gibt den Kindern Selbstbewusstsein, stärkt den Teamgeist und das Singen fördert Durchlässigkeit, Körperbewusstsein und Präsenz, die ihnen auch in der Schule zugutekommen – etwa bei der Präsentation von Referaten.

Ob hier im Kinderchor Grundsteine für große musikalische Karrieren gelegt werden, wird sich zeigen. Könnte sich Niklas einen Zuschauer seiner Wahl aussuchen, wäre das jedenfalls „ein Plattenboss“, der ihn dann entdeckt und ganz groß raus bringt. Aber verbissen sieht der junge Sänger die Sache nicht: „Falls das nicht klappt, bin ich auch noch sehr Erdkundeinteressiert“, sagt er lächelnd, packt seine Noten zusammen und macht sich auf – zur nächsten Probe.


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