Stabat Mater


Childrens Chorus of the Deutsche Oper Berlin

Im Gotischen Saal der Zitadelle Spandau

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Im Mittelpunkt des Passionskonzerts des Kinderchores der Deutschen Oper Berlin steht ein Werk, dass das wohl erfolgreichste kirchenmusikalische Werk des 18. Jh. war: Das „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi. Kein anderes Werk der Kirchenmusik wurde in dieser Zeit so häufig gedruckt und wohl auch aufgeführt wie dieses, auch im damaligen Berlin. Im Konzert erklingt eine Fassung für Chor, Soli und Streichorchester.

Im Laufe der Zeit wurde Pergolesis „Stabat Mater“ immer wieder bearbeitet. Eine der bekanntesten Bearbeitungen stammt aus der Feder Johann Sebastian Bachs, der das Werk mit einem deutschen Text versah und es auch musikalisch bearbeitete (Tilge, Höchster, meine Sünden“, BWV 1083). Neben der Wertschätzung Bachs für die Musik Pergolesis vereint beide Komponisten eine bestimmte Sichtweise auf die Kirchenmusik, die die zeitgenössische Kritik als zu opernhaft bezeichnete: Kirchenmusik als lebensnahe Abbildung menschlicher Gefühle und Affekte. Besonders sinnfällig wird dies in Bachs „Gesänge zu Schemellis Musicalischem Gesang-Buch“, aus denen der Kinderchor Auszüge singen wird.

Werke von Zoltán Kodály und Francis Poulenc kommentieren diesen musikalischen Dialog der beiden Altmeister aus der Perspektive des 20. Jahrhunderts.

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