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Catherine Foster

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Die britische Sopranistin Catherine Foster begann im Jahr 1993 ihr Gesangsstudium bei der renommierten britischen Gesangslehrerin Pamela Cook, die sie stets begelitend bis zu ihrem Tod im Jahre 2013 unterrichtet hat. Zwischen 1995 und 1999 studierte Catherine Foster am Birmingham Conservatoire, dem Royal Northern College of Music in Manchester und beendete ihre Studien am London Opera Studio. Noch während ihres Studiums gab Catherine Foster ihr Bühnen-Debüt als Königin der Nacht / DIE ZAUBERFLÖTE an der Opera of Northern Ireland und an der Welsh ...
Die britische Sopranistin Catherine Foster begann im Jahr 1993 ihr Gesangsstudium bei der renommierten britischen Gesangslehrerin Pamela Cook, die sie stets begelitend bis zu ihrem Tod im Jahre 2013 unterrichtet hat. Zwischen 1995 und 1999 studierte Catherine Foster am Birmingham Conservatoire, dem Royal Northern College of Music in Manchester und beendete ihre Studien am London Opera Studio. Noch während ihres Studiums gab Catherine Foster ihr Bühnen-Debüt als Königin der Nacht / DIE ZAUBERFLÖTE an der Opera of Northern Ireland und an der Welsh National Opera und debütierte in ebendieser Partie an der English National Opera im Jahr 2000.

Zwischen 2001 und 2011 war Catherine Foster am Nationaltheater Weimar engagiert, wo sie sich die Partien des jugendlich dramatischen Soprans erarbeitete, später dann Partien wie Mimì / LA BOHEME, Leonora / IL TROVATORE, Elisabeth / DON CARLOS, Abigaille / NABUCCO, Elektra / IDOMENEO, Turandot und Tosca. Ebenfalls in Weimar hatte sie die Möglichkeit, sich das deutsche Repertoire, beginnend mit Elisabeth / TANNHÄUSER anzueignen, gefolgt von Senta / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Leonore / FIDELIO und Freia / DAS RHEINGOLD. Durch ihre Repertoire-Erweiterung im deutschen Fach fasste sie Fuß als dramatischer Sopran und sang Rollen wie Brünnhilde / DIE WALKÜRE, SIEGFRIED und GÖTTERDÄMMERUNG und Strauss' Elektra auf der Weimarer Bühne. Neben ihrer Arbeit dort war sie als Elisabeth / DON CARLOS in Kassel engagiert, sowie als Abigaille / NABUCCO in Bremen.

Mit ihrem Rollendebüt als Kaiserin / DIE FRAU OHNE SCHATTEN im Jahr 2006, das gleichermaßen ihr Hausdebüt an der Sächsischen Staatsoper Dresden war, gelang Catherine Foster der Durchbruch auf die internationale Bühne. 2008/2009 und 2010 kehrte sie an die Semperoper für die Wiederaufnahmen von DER FLIEGENDE HOLLÄNDER und FIDELIO zurück und gastierte darüber hinaus als Isolde / TRISTAN UND ISOLDE in Frankfurt und Nizza. Abigaille / NABUCCO gab sie in Bremen und 2013 in Stuttgart, als Turandot gastierte sie an der Hamburgischen Staatsoper im Jahr 2012 und an der Deutschen Oper Berlin im Jahr 2011, 2012 und wieder im Dezember 2014.

Nachdem Catherine Foster erstmals im Jahre 2007 die Partie der Brünnhilde in der viel gefeierten WALKÜRE in Weimar interpretiert hatte (diese Produktion wurde 2009 auf Blu-Ray und DVD aufgezeichnet), entwickelte sich Brünnhilde zu einer ihrer Paraderollen. So debütierte sie mit dieser Rolle auch in Bayreuth in der Neuproduktion von Frank Castorf und unter Stabführung von Kirill Petrenko im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zu Richard Wagners 200. Geburtstag. In der Wiederaufnahme im Sommer 2014 wird sie erneut in Bayreuth gastieren. Als Brünnhilde arbeitete Catherine Foster mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin, Marek Janowski mit dem RSB in Bukarest, Adam Fisher in Budapest, Simone Young an der Hamburgischen Staatsoper, Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin, Hartmut Haenchen in Amsterdam, Leif Segerstam in Helsinki, Markus Stenz und dem Gürzenich-Orchester Köln in Shanghai, Stefan Soltesz in Essen, Carl Sinclair in Weimar und Cornelius Meister in Riga und spielte in Inszenierungen von Pierre Audi, Claus Guth, Frank Castorf, Robert Carsen, Götz Friedrich, Michael Schulz und Dietrich Hilsdorf .

Doch Catherine Foster wird nicht nur für ihre Darstellung der Brünnhilde international gefeiert, sondern auch für die Titelrolle in ELEKTRA, die sie erstmalig im Jahr 2010 in einer Weimarer Produktion von Stephan Märki dargeboten hat, gefolgt von Engagements in Köln (Gabriella Rech / Markus Stenz 2010), Kopenhagen (Peter Konwitschny) und Düsseldorf (Christof Nel / Axel Kober). Erst kürzlich feierte die Presse sie in der Mannheimer Ruth Berghaus-Inszenierung unter dem Dirigat von Dan Ettinger. 2015 wird sie an der Seite von Waltraud Meier in Kirsten Harms‘ Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin als Elektra zu erleben sein, dann unter Stabführung von Donald Runnicles.

Weitere wichtige Stationen der Saison 2014/2015 neben Turandot und Elektra an der Deutschen Oper Berlin sind Stuttgart, Barcelona, Tokio.