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Leah Muir

About

Leah Muir wurde 1978 in den USA geboren. Im Jahr 2000 absolvierte sie ihr Bachelor Studium in den Fächern Mathematik, Physik und Komposition am Bennington College, VT. 2001 erhielt sie den nationalen Preis für Komposition in den USA (ASCAP). Sie erhielt 2002 den Master of Music an der UMKC Hochschule für Musik. Von 2002 bis 2006 war sie Dozentin für Komposition an der Universität Buffalo, New York, wo sie ihre Ph.D mit Mentor David Felder 2008 abschloss. 2004 gründete sie die Open Music Foundation und das Open Music Ensembles, Buffalo. 2005 war ...
Leah Muir wurde 1978 in den USA geboren. Im Jahr 2000 absolvierte sie ihr Bachelor Studium in den Fächern Mathematik, Physik und Komposition am Bennington College, VT. 2001 erhielt sie den nationalen Preis für Komposition in den USA (ASCAP). Sie erhielt 2002 den Master of Music an der UMKC Hochschule für Musik. Von 2002 bis 2006 war sie Dozentin für Komposition an der Universität Buffalo, New York, wo sie ihre Ph.D mit Mentor David Felder 2008 abschloss. 2004 gründete sie die Open Music Foundation und das Open Music Ensembles, Buffalo. 2005 war sie Teilnehmerin des Sommerkurses für Neue Musik an der Akademie Schloss Solitude. 2006 – 2008 war sie Fulbright Recherche Stipendiatin für Komposition bei Chaya Czernowin an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.

Ihr Meisterschülerstudium an der UdK Berlin bei Elena Mendoza und Iris ter Schiphorst hat sie 2011 abgeschlossen. Seitdem ist sie Lehrbeauftragte am Klangzeitort Institut für Neue Musik Berlin (UdK, HfM), wo sie u.a. für die Organisation und Musikvermittlung für die Neue-Musik-Konzertreihe „Zoom Focus“ sowie für die musikalische Einstudierung der inszenierten Crescendo Konzerte „Kafka Fragmenten“ und „Der Gefaltete Blick“ unter der szenischen Leitung von Daniel Ott verantwortlich zeichnet.

Ihre Kompositionen wurden bei internationalen Festivals aufgeführt, so z. B. bei der Münchener Biennale 2012, der MärzMusik 2010, Wien Modern 2009 und 2008, beim Aspen Music Festival, beim June in Buffalo und bei Soundtrack Cologne. Dabei arbeitete sie u. a. mit dem Ensemble SurPlus, dem Trio Amos, dem Ensemble PHACE, dem Buffalo Symphony, dem New York New Music Ensemble, dem Ensemble Platypus sowie verschiedenen Solisten, darunter Krassimir Sterev, Lorelei Dowling und Adam Weisman.

Drei junge Komponisten beschäftigen sich parallel mit dem gleichen Libretto – das war die Idee des Kompositionswettbewerbs NEUE SZENEN, den die Deutsche Oper Berlin im vergangenen Jahr zusammen mit der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler ausrief. Der Dramatiker Christoph Nußbaumeder hat dazu einen Text geschrieben, der der ermordeten russischen Journalistin Anna Politowskaja gewidmet ist. Die Musik, zu der dieses Libretto die Gewinner inspiriert hat, können Sie ab 8. April in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin erleben.

Über ihre Herangehensweise an den Text sagt Leah Muir: „Besonders hat mich der Kontrast zwischen der russischen und der deutschen Kultur interessiert, nicht zuletzt wegen der komplizierten Geschichte zwischen den beiden Ländern. Dem Thema „Anna Politkowskaja“ habe ich mich aus einer gewissen Distanz genähert, auch um die Integrität dieser Frau zu wahren, die ihren Einsatz für Bürger- und Menschenrechte als Journalistin mit dem Leben bezahlen musste. Ich habe mit Kurzgeschichten des Philosophen Harry Lehmann gearbeitet, in denen der Kontrast zwischen russischer und deutscher Kultur sichtbar wird und in denen die sehr unterschiedlichen Einstellungen zu Leben, Tod, Gefahr, Zufall und Freiheit in den beiden Gesellschaften erfahrbar werden. In diesem Kontext wird für mich das Leben von Anna Politkowskaja greifbar.“