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Norah Amsellem

About

Er habe Violetta Valéry niemals so herzzerreißend sterben sehen wie in der Verkörperung durch Norah Amsellem, so bekannte der Kritiker der britischen „Times“ nach dem Auftritt der französischen Sopranistin. Tatsächlich gehört eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz dazu, die Schlussszene aus Verdis LA TRAVIATA, die selbst eingefleischte Opernroutiniers rührt, noch trauriger zu gestalten, als dies gewöhnlich geschieht. Norah Amsellem besitzt diese Präsenz stimmlich wie darstellerisch, und sie stellt das an allen großen Opernhäusern der Welt unter Beweis: sie gastiert in London, Wien, Paris, München, Mailand, Turin, Buenos Aires, San Francisco, Seattle, an der New York Metropolitan Opera oder an der Deutschen Oper Berlin. Hier stand sie bereits als Violetta auf der Bühne und wird diese Partie auch im Januar nochmals interpretieren. Aber auch als Manon in der gleichnamigen Oper von Massenet, als Liù (TURANDOT), Gilda (RIGOLETTO), Donna Anna (DON GIOVANNI), Micaëla (CARMEN) oder Leila in Bizets selten gespielter Oper LES PECHEUTRS DE PERLES überzeugte sie ihr Publikum.

Andere Höhepunkte ihrer Karriere waren ihre Auftritte als Gräfin (LE NOZZE DI FIGARO) mit der Opera Colorado und beim Glyndebourne Festival, Mimì in Madrid und beim Maggio Musicale in Florenz und an der Palm Beach Opera, Elvira (I PURITANI) an der Seattle Opera und Norina (DON PASQUALE) und Juliette (ROMEO ET JULIETTE) in Bordeaux. Auf dem Konzertpodium konnte man die Sopranistin im Requiem von Gabriel Fauré unter Georges Prêtre im Wiener Musikverein, mit dem Boston Symphony Orchestra in Beethovens Symphonie Nr. 9 unter Leonard Slatkin und Seiji Ozawa oder in Mahlers Symphonie Nr. 4 in Lyon und mit dem Orchestre national de France erleben, aber auch in Werken wie Ravels „Shéhérezade“ oder Rossinis GUILLAUME TELL als Mathilde. Ebenfalls von Ravel sind die „Cantates de Rome“, die sie unter Michel Plasson als CD eingespielt hat und für die sie mit dem Preis der Académie Charles Cros ausgezeichnet wurde. Auch andere Einspielungen dokumentieren ihr Können, darunter ihre Solo-Aufnahme von „Mélodies Françaises“ mit dem Pianisten Dalton Baldwin, in der sie sehr stimmungsvoll ihre französische Seele präsentiert.

 

Norah Amsellem

zur Person
Er habe Violetta Valéry niemals so herzzerreißend sterben sehen wie in der Verkörperung durch Norah Amsellem, so bekannte der Kritiker der britischen „Times“ nach dem Auftritt der französischen Sopranistin. Tatsächlich gehört eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz dazu, die Schlussszene aus Verdis LA TRAVIATA, die selbst eingefleischte Opernroutiniers rührt, noch trauriger zu gestalten, als dies gewöhnlich geschieht. Norah Amsellem besitzt diese Präsenz stimmlich wie darstellerisch, und sie stellt das an allen großen Opernhäusern der Welt unter Beweis: sie gastiert in London, Wien, Paris, München, Mailand, Turin, Buenos Aires, San Francisco, Seattle, an der New York Metropolitan Opera oder an der Deutschen Oper Berlin. Hier stand sie bereits als Violetta auf der Bühne und wird diese Partie auch im Januar nochmals interpretieren. Aber auch als Manon in der gleichnamigen Oper von Massenet, als Liù (TURANDOT), Gilda (RIGOLETTO), Donna Anna (DON GIOVANNI), Micaëla (CARMEN) oder Leila in Bizets selten gespielter Oper LES PECHEUTRS DE PERLES überzeugte sie ihr Publikum.

Andere Höhepunkte ihrer Karriere waren ihre Auftritte als Gräfin (LE NOZZE DI FIGARO) mit der Opera Colorado und beim Glyndebourne Festival, Mimì in Madrid und beim Maggio Musicale in Florenz und an der Palm Beach Opera, Elvira (I PURITANI) an der Seattle Opera und Norina (DON PASQUALE) und Juliette (ROMEO ET JULIETTE) in Bordeaux. Auf dem Konzertpodium konnte man die Sopranistin im Requiem von Gabriel Fauré unter Georges Prêtre im Wiener Musikverein, mit dem Boston Symphony Orchestra in Beethovens Symphonie Nr. 9 unter Leonard Slatkin und Seiji Ozawa oder in Mahlers Symphonie Nr. 4 in Lyon und mit dem Orchestre national de France erleben, aber auch in Werken wie Ravels „Shéhérezade“ oder Rossinis GUILLAUME TELL als Mathilde. Ebenfalls von Ravel sind die „Cantates de Rome“, die sie unter Michel Plasson als CD eingespielt hat und für die sie mit dem Preis der Académie Charles Cros ausgezeichnet wurde. Auch andere Einspielungen dokumentieren ihr Können, darunter ihre Solo-Aufnahme von „Mélodies Françaises“ mit dem Pianisten Dalton Baldwin, in der sie sehr stimmungsvoll ihre französische Seele präsentiert.