Willkommen

Dies ist Ihr persönlicher Bereich des Projekts „Meine Oper“. Hier aktualisieren Sie Ihre persönlichen Daten, Ihre Profileinstellungen, Ihr Passwort und/oder melden Sie sich ab.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Neue Szenen IV

Ein Opern-Triptychon
So 14.04.2019 - 20:00 Uhr
Preise: € 20,– / ermäßigt* € 10,–

*) Alle Ermäßigungsberechtigten erhalten Karten zum ermäßigten Preis von € 10,00 bereits im allgemeinen Vorverkauf. Bei Webbuchung wählen Sie bitte nach Auswahl des Platzes die Verkaufsart „ermäßigt“ im Pull-Down-Menu unter dem Saalplan.

Informationen zum Werk

Aufbruch
Eine Kammeroper von Josep Planells Schiaffino mit einem Libretto von Debo Kötting und in einer Inszenierung von Selina Thüring

Am Grund gibt's keinen Grund mehr nach dem Grund zu fragen
Eine Kammeroper von Sven Daigger mit einem Libretto von Fanny Sorgo und in einer Inszenierung von Anna-Sophie Weber

Eurydike
Eine Kammeroper von Feliz Anne Reyes Macahis mit einem Libretto von Uta Bierbaum und in einer Inszenierung von Johanna Frech

Uraufführung des Triptychons am 11. April 2019 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin; Auftragswerke der Deutschen Oper Berlin

In deutscher Sprache

Besetzung

Musikalische Leitung

Manuel Nawri

Bühnenbild

Ivan Ivanov

Dramaturgie

Sebastian Hanusa

Mentorat / Gesang

Martin Bruns

Mentorat / Musikalische Einstudierung

Byron Knutson

Orchester

Echo Ensemble

Komposition (Aufbruch)

Josep Planells Schiaffino

Libretto (Aufbruch)

Debo Koetting

Inszenierung (Aufbruch)

Selina Thüring

Komposition (Am Grund ...)

Sven Daigger

Libretto (Am Grund ...)

Fanny Sorgo

Inszenierung (Am Grund ...)

Anna-Sophie Weber

Komposition (Eurydike)

Feliz Anne Reyes Macahis

Libretto (Eurydike)

Uta Bierbaum

Inszenierung (Eurydike)

Johanna Frech

Zum Inhalt

Sehnsucht und Angst gleichermaßen verbindet die Menschheit seit ihren Anfängen mit dem Meer. Es war der Ort des Unbekannten und Unerforschten, dort wo nie gesehene Ungeheuer in den Tiefen des Meeres vermutet wurden, wo die Fahrt hinaus in die Wasserwüste ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang war und wo weit hinter dem Horizont der Ozean über den Rand der Weltenscheibe in die Tiefe stürzte. Und zugleich steht das Meer für die Erfahrung des Unendlichen und des Erhabenen, für den Aufbruch des Menschen in bislang unbekannte Welten, ist völkerverbindender Handelsweg und beliebter Urlaubsort. Und zugleich sind die Tiefen des Meeres Chiffren für die Welt des Unterbewussten, für die Abgründe und Schattenräume der menschlichen Psyche.

Erst in den letzten Jahren ist jedoch die Bedeutung der Weltmeere für das globale Ökosystem einer breiteren Öffentlichkeit bewusst geworden. Die Meere bedecken drei Viertel der Erde und ohne sie wäre ein Leben auf unserem Planeten nicht möglich. Doch massive Eingriffe des Menschen etwa durch Überfischung und Verschmutzung bedrohen dieses lebenswichtige System. Zugleich ist immer noch sehr wenig etwa über die Tiefsee bekannt: Erst drei Menschen sind bis heute in den Marianengraben vorgedrungen, jenen mit circa 11.000 Metern tiefsten Punkt der Erde – während davon auszugehen ist, dass auch dort längst der Mensch in Form von Giftstoffen und Abfällen seine Spuren hinterlassen haben.

Als Mythenort der Menschheitsgeschichte und zugleich konkretes Beispiel für den verheerenden Umgang der globalen Industriegesellschaft mit unserer natürlichen Lebensgrundlage ist das Meer thematischer Ausgangspunkt der drei Musiktheater-Uraufführungen von NEUE SZENEN IV: Die Komponistinnen und Komponisten Feliz Anne Reyes Macahis, Sven Daigger und Josep Planells, als Preisträger eines internationalen Wettbewerbs ausgewählt, haben zusammen mit den Librettistinnen Uta Bierbaum, Deborah Kötting und Fanny Sorgo drei Werke zeitgenössischen Musiktheaters geschrieben, die auf je eigene Art sich mit dem Thema beschäftigen. Diese werden in einem dreiteiligen Musiktheater-Abend in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin zu erleben sein, inszeniert, gesungen und gespielt werden die Uraufführungen von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Nunmehr zum vierten Mal setzen damit Oper und Hochschule ihre erfolgreiche Kooperation im Rahmen der NEUEN SZENEN fort – und schaffen ein professionelles Forum und zugleich einen Experimentierraum für ein aufregend neues, junges, zeitgenössisches Musiktheater in Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen unserer Zeit.

Unterstützer

Kooperation der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin