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Delirio

Georg Friedrich Händel / Zad Moultaka

Informationen Zum Werk

Eine Überschreibung von Händels IL DELIRIO AMOROSO
Uraufführung am 4. Juni 2019 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

Besetzung

Musikalische Leitung

Christian Karlsen

Komposition

Zad Moultaka

Inszenierung

Wolfgang Nägele

Bühne, Kostüme

Hannah König

Dramaturgie

Lars Gebhardt

Zum Inhalt

Was passiert, wenn der Geliebte oder die Geliebte von einem Tag auf den anderen einfach verschwindet? Wenn nichts zurückbleibt, wenn eine Existenz einfach ausgelöscht scheint? Man sucht wohl nach den Gründen, bei sich selbst, bei der Gesellschaft, beim Verschwundenen selbst. Georg Friedrich Händels 1707 entstandene Solokantate IL DELIRIO AMOROSO streift genau diese Fragen: Tirso ist gestorben und Clori steigt in den Hades hinab, um ihren Geliebten zu retten. Doch ihre Liebe scheint nur ein Phantasma zu sein, er schaut sie noch nicht einmal an – trotzdem führt sie ihn auf die elysischen Felder. Mit abwechslungsreichen Orchesterfarben zeichnet Händel hier das Psychogramm einer verlassenen Frau, das aber mehr ist als nur das Abziehbild der Einsam-Wahnsinnigen. Ausgehend von Händels Musik spüren Komponist Zad Moultaka und Regisseur Wolfgang Nägele den Gründen für das Verschwinden nach und versuchen den Schwebezustand zwischen Hoffen und Resignation spürbar zu machen.

Die Musik des libanesische Komponisten Zad Moultaka lässt sich nicht einem Stil zuordnen, vielmehr verbindet der Allroundkünstler, der auch in der bildenden Kunst zu Hause ist, unterschiedlichste Einflüsse und Traditionen zu einem eigenwilligen Personalstil. Der junge Regisseur Wolfgang Nägele, der für sein Konzept beim renommierten RING-Award mit dem Tischlerei-Preis bedacht wurde, stellt sich nach Arbeiten u. a. an der Bayerischen Staatsoper München erstmals in Berlin vor.

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