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  • Die Zauberflöte © 2008, Bettina Stöß / stage picture

    Simon Pauly und Anna Fleischer als Papageno und Papagena

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Philipp Jekal als Papageno

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Philipp Jekal als Papageno, Attilio Glaser als Tamino, Kim-Lillian Strebel als 1. Dame, Annika Schlicht als 2. Dame, Ronnita Miller als 3. Dame

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Attilio Glaser als Tamino, Seth Carico als Sprecher

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Kathryn Lewek als Königin der Nacht

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Elena Tsallagova als Pamina, Tobias Kehrer als Sarastro, Attilio Glaser als Tamino

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Philipp Jekal als Papageno, Alexandra Hutton als Papagena

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Kathryn Lewek als Königin der Nacht, Elena Tsallagova als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Attilio Glaser als Tamino, Elena Tsallagova als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Elena Tsallagova als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Elena Tsallagova als Pamina, Attilio Glaser als Tamino

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Alexandra Hutton als Papagena

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Tobias Kehrer als Sarastro, Elena Tsallagova als Pamina, Attilio Glaser als Tamino

  • Die Zauberflöte © 2017, Bettina Stöß

    Philipp Jekal als Papageno, Alexandra Hutton als Papagena

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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Große Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder
Uraufführung am 30. September 1791 in Wien
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 24. September 1991
Geeignet für Kinder ab 10 Jahren

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Stunden / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Ido Arad
Nikolas Maximilian Nägele (13.10.2017 | 23.02.2018 | 11.03.2018 | 26.05.2018)
N. N. (14.06.2018)

Inszenierung

Günter Krämer

Bühne, Kostüme

Andreas Reinhardt

Sarastro

Tobias Kehrer
Ante Jerkunica (30.09.2017 | 13.10.2017 | 28.11.2017 | 27.12.2017 | 23.02.2018)

Tamino

Attilio Glaser
Matthew Newlin (28.11.2017 | 11.03.2018)

Sprecher

Seth Carico
Dong-Hwan Lee (13.10.2017)
Stephen Bronk (28.11.2017 | 26.05.2018 | 14.06.2018)
Noel Bouley (27.12.2017)

1. Priester

Stephen Bronk
Thomas Lehman (28.11.2017 | 14.06.2018)
Philipp Jekal (23.02.2018 | 11.03.2018 | 26.05.2018)

2. Priester

Jörg Schörner
Gideon Poppe (30.09.2017 | 28.11.2017)

Königin der Nacht

Kathryn Lewek
Tuuli Takala (30.09.2017 | 13.10.2017 | 11.03.2018)
Heather Engebretson (28.11.2017 | 23.02.2018)
Rocío Pérez (27.12.2017 | 26.05.2018)
N. N. (14.06.2018)

Pamina

Elena Tsallagova
Siobhan Stagg (30.09.2017 | 28.11.2017 | 23.02.2018 | 11.03.2018 | 26.05.2018 | 14.06.2018)

1. Dame

Kim-Lillian Strebel
Federica Lombardi (30.09.2017 | 13.10.2017 | 28.11.2017 | 27.12.2017 | 11.03.2018 | 26.05.2018)

2. Dame

Annika Schlicht
Vasilisa Berzhanskaya (13.10.2017 | 26.05.2018)
Irene Roberts (23.02.2018 | 14.06.2018)

3. Dame

Ronnita Miller
N. N. (26.05.2018 | 14.06.2018)

Papagena

Alexandra Hutton
Nicole Haslett (28.11.2017 | 27.12.2017 | 14.06.2018)
Meechot Marrero (23.02.2018)

Papageno

Philipp Jekal
Simon Pauly (13.10.2017 | 23.02.2018)
John Chest (11.03.2018 | 26.05.2018)

Monostatos

Burkhard Ulrich
James Kryshak (30.09.2017 | 13.10.2017 | 23.02.2018 | 11.03.2018)

1. Geharnischter

Clemens Bieber
Robert Watson (13.10.2017 | 27.12.2017 | 14.06.2018)

2. Geharnischter

Andrew Harris

Drei Knaben

Solisten des Tölzer Knabenchores
Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund (30.09.2017 | 13.10.2017 | 23.02.2018 | 11.03.2018 | 14.06.2018)

Zum Inhalt

Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Eine Zauberflöte soll ihn vor Gefahren schützen, der widerstrebende Papageno erhält ein magisches Glockenspiel. Von drei Knaben geführt, machen sich die beiden auf den Weg zu Sarastros Burg. Während Tamino von den Burgwächtern zweimal zurückgewiesen und beim dritten Mal darüber belehrt wird, dass Sarastro nicht der grausame Despot sei, als den ihn die Königin hingestellt hat, findet Papageno Pamina und versucht mit ihr zu fliehen. Ihren Bewacher Monostatos kann er zwar mit Hilfe des Glockenspiels in Schach halten, aber das Erscheinen Sarastros macht alle Anstrengung zunichte. Papageno, Pamina und Tamino müssen in Sarastros Tempel bleiben. Sie werden aufgefordert, sich lebensgefährlichen Prüfungen zu unterziehen. Als erstes müssen sie schweigen lernen, ein vor allem für Papageno schwieriges Unterfangen. Als ein altes Weiblein daherkommt, hält er es nicht mehr aus und fragt sie nach ihrem Namen. Mit einem Donnerschlag verschwindet sie wieder. Papageno tröstet sich mit Speis und Trank, die den beiden auf wundersame Weise serviert werden, nur Tamino schweigt und spielt auf seiner Flöte. Pamina kommt und ist verzweifelt, weil Tamino nicht mehr mit ihr spricht. Ihre Mutter hat zuvor vergeblich versucht, sie zum Mord an Sarastro zu überreden. Als sie ihrem Leben ein Ende machen will, entreißen ihr die drei Knaben den Dolch und führen sie zu Tamino. Beide durchschreiten, von der Flöte geschützt, Feuer und Wasser, und haben damit alle Prüfungen bestanden. Unterdessen wünscht Papageno in seiner Einsamkeit das alte Weib wieder herbei und verspricht ihr, »solange sich nichts Besseres findet«, sie zur Frau zu nehmen. Da verwandelt sie sich plötzlich in ein junges, hübsches Mädchen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen, sie wird ihm wieder entrissen. Vor Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, doch die drei Knaben erinnern ihn an das Glockenspiel. Sein Klang ruft Papagena herbei, und beide träumen von einer glücklichen Zukunft. Auch das andere Paar ist glücklich: Tamino und Pamina werden in die Gemeinschaft der Eingeweihten aufgenommen und verherrlichen die Ideale von Natur, Weisheit, Vernunft. Nur die Königin der Nacht nimmt ein böses Ende: Als sie versucht, mit ihrem Gefolge in den Tempel einzudringen, wird sie von den Mächten der Finsternis verschlungen.

Mozarts ZAUBERFLÖTE, die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e.V.