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  • Anja Harteros © Markus Tedeskino

Sinfoniekonzert

Anja Harteros, Donald Runnicles

Zum Inhalt

„Richard Strauss ist ein Schöpfer von Heldengestalten“, stellte der große französische Schriftsteller Romain Rolland fest – und dürfte dabei auch die beiden Sinfonischen Dichtungen „Don Juan“ und „Also sprach Zarathustra“ im Sinn gehabt haben. Bis heute gehören beide Stücke zu Strauss’ beliebtesten Orchesterwerken: Während der 1888 entstandene „Don Juan“ als das erste vollgültige Beispiel von Strauss’ Orchestrierungskunst gilt, schuf er zehn Jahre später mit dem „Zarathustra“ das Musterbeispiel einer Umsetzung philosophischer Gedanken in Musik. „Frei nach Friedrich Nietzsche“ wie es ausdrücklich im Titel heißt, verfolgt Strauss hier die Phasen einer Entwicklung des menschlichen Geistes.

Im Sinfoniekonzert des Orchesters der Deutschen Oper Berlin unter seinem Chefdirigenten Donald Runnicles rahmen diese beiden Werke eine Auswahl von Orchesterliedern, die den anderen Pol von Strauss’ Musikerpersönlichkeit zeigen. Denn ebenso wie die Entwicklung des orchestralen Klang- und Ausdrucksspektrums lag Strauss zeitlebens die menschliche Stimme am Herzen – vor allem die Sopranstimme, die ihn nicht nur zu wunderbaren Opernpartien, sondern auch zu einer Fülle von Klavierliedern inspirierte. Einige dieser Lieder orchestrierte Strauss später selbst. Im Konzert des Orchesters der Deutschen Oper Berlin werden sechs dieser Lieder, darunter berühmte Stücke wie „Morgen“ und „Zueignung“ von einer der großen Sängerinnen unserer Zeit gesungen: Anja Harteros war an der Deutschen Oper Berlin bereits in etlichen Partien zu erleben, so zuletzt als Elisabetta in DON CARLO, als Tosca und als Sieglinde in der konzertanten Aufführung des ersten Akts der WALKÜRE in der Berliner Philharmonie.

Auf dem Programm

Richard Strauss (1864 – 1949)
Don Juan, op. 20

Orchesterlieder
„Die heiligen drei Könige aus Morgenland“ op. 56 Nr. 6
„Meinem Kinde“ op. 37 Nr. 3
„Waldseligkeit“ op. 49 Nr. 1
„Ruhe, meine Seele“ op. 27 Nr. 1
„Morgen!“ op. 27 Nr. 4
„Zueignung“ op. 10 Nr. 1


Also sprach Zarathustra, op. 30