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Unterwegs zu einer neuen Oper
Heute gehört Detlev Glanert zu den international meist aufgeführten deutschen Komponisten seiner Generation. Sein bisheriges Werk umfasst zahlreiche Opern, Kammermusik und Orchesterwerke. Der seit 1987 in Berlin lebende Detlev Glanert studierte Komposition bei Diether de la Motte und Günter Friedrichs, bei Oliver Knussen und schließlich bei Hans Werner Henze in Köln. Er erhielt zahlreiche Preise, so wurde er für seine 1995 uraufgeführte Oper DER SPIEGEL DES GROSSEN KAISERS mit dem Rolf-Liebermann-Opernpreis ausgezeichnet, 2001 erhielt SCHERZ, SATIRE, IRONIE UND TIEFERE BEDEUTUNG den Bayerischen Opernpreis. 2002 wurde Detlev Glanert Mitglied der Akademie der Künste in Hamburg. Als Composer in residence wirkte er 2003 in Mannheim, 2005 in Sapporo, 2008 – 2009 beim WDR Sinfonieorchester Köln und 2011 – 2017 beim Concertgebouw Orkest in Amsterdam.

Vorstellungen

Spielplan
Zu OCEANE im Blog
Mein Seelenort: Detlev Glanert
Detlev Glanert hat für die Deutsche Oper Berlin eine neue Oper geschrieben, OCEANE, nach einem Novellenfragment von Fontane. Der Komponist führt uns an seinen Lieblingsort: das Café Einstein

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Ein Essay von Kerstin Schüssler-Bach
Die Frau vom Meer
Detlev Glanerts elftes Musiktheaterwerk Oceane ist inspiriert von einem Romanfragment Fontanes. Das Auftragswerk der Deutschen Oper Berlin kommt im April 2019 prominent besetzt zur Uraufführung.

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Uraufführung am 28. April; 3., 15., 17., 24. Mai 2019
Oceane – Ein Sommerstück für Musik in zwei Akten
Fontane näherte sich der Gestalt der Melusine, um die Mischung aus den Gefühlen von Bedrohung und Faszination zu fassen, der sich eine männlich dominierte bürgerliche Gesellschaft angesichts der Verbindung von Weiblichkeit und archaischer, erotisch freizügiger Natürlichkeit gegenübersah. Seine „fremden Frau vom Meer“ sehnt sich nach Nähe und Liebe und doch sind ihr am Ende diejenigen fremd, die ihr nahe sein möchten.
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„Jede neue Oper ist immer ein Abenteuer für uns alle.“
„Wir müssen uns dem Rätsel stellen, dass in der Oper die einzigartige Alchemie zwischen Text und Musik auf einer sehr emotionalen Ebene funktioniert und dass wir eine Hauptprotagonistin haben, die nicht zu Emotionen fähig ist …“ (Robert Carsen)

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„Es ist sehr zart … und wir müssen damit vorsichtig sein.“
„Was mich an OCEANE reizt, ist, dass es ein Genre ist, das ich so in der Welt der Oper noch nicht kennengelernt habe ... Es fühlt sich ein wenig wie Janáček an: Auch dort hat man nur wenig Zeit, die Figuren in ihrer Tiefe zu entfalten und die sozialen Verflechtungen darzustellen. Darauf richten wir unser ganzes Augenmerk.“ (Robert Carsen)

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„Glanerts Musik hat eine enorme, emotionale Wirkung“
... bescheinigt Donald Runnicles dem Komponisten. Für Runnicles ist zudem faszinierend, wie „virtuos Glanert mit den verschiedenen Stilen“ umgehe, hier impressionistisch geprägt, changierend zwischen Britten, Janácek und Strawinsky, manchmal Volkstümlichkeit zitierend und dann wieder dissonant, modern: eine dramatische Musik, die Musiktheater im besten Sinne evoziert.

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