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Nachwuchspflege wird hier gelebt

Die Akademisten des Orchesters © 2015
Das Orchester der Deutschen Oper Berlin widmet sich seit Jahrzehnten ganz besonders auch der Nachwuchspflege. Als eines der ersten deutschen Orchester installierte es die Orchesterakademie, um angehenden Musikern die Möglichkeit zu geben, den „Alltag“ eines Berufsmusikers zu erfahren und sich ein großes Repertoire an Orchester- und Opernliteratur zu erarbeiten.

Auf die jüngeren Musiker richtet sich das Engagement im Rahmen von „tutti pro“, der Orchesterpatenschaft mit dem Landesjugendorchester Berlin, sowie der Internationalen Musikakademie für musikalisch Hochbegabte in Deutschland.

Die Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin

Als Götz Friedrich gemeinsam mit dem Orchestervorstand der Deutschen Oper Berlin in der Spielzeit 1983/1984 die Idee hatte, die Ausbildung des Orchesternachwuchses der Deutschen Oper Berlin in einer Akademie anzubieten, war eine derartige Förderung durch ein Opernorchester eine Innovation.

Junge Musikerinnen und Musiker bis zum 26. Lebensjahr, die zwar eine sehr gute, aber meist am solistischen Repertoire orientierte Hochschulausbildung durchlaufen, haben die Möglichkeit, im Orchester der Deutschen Oper Berlin wichtige Teile des Opernrepertoires kennenzulernen und den Alltag eines Profis am eigenen Leibe zu erfahren. Im Einzelunterricht und in den Orchesterstudien werden sie von Dozenten, überwiegend den Konzertmeistern und Stimmführern des Orchesters, betreut. Die Akademisten dürfen bei Proben, Konzerten und Opernaufführungen mitspielen, wenn sie sich mit ihren Dozenten die Werke angeeignet haben.

Der Pflege der Kammermusik kommt ebenfalls ein hoher Stellenwert zu. Deshalb werden die Akademisten in die Kammermusikreihe jeder Spielzeit mit einem eigenen Kammerkonzert integriert. Zahlreiche begabte junge Studentinnen und Studenten aus deutschen Musikhochschulen stellen sich alljährlich den Auswahlkriterien eines Probespiels für die Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin. Nur wenige werden ausgewählt.

Die Ausbildung dauert in der Regel ein Jahr und wird von einem Ausbildungsgehalt gestützt. Ein wichtiger Teil dieser Förderung ist auch die Vorbereitung auf Probespiele um eine spätere Orchesterstelle. Deshalb bietet die Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin seit der Spielzeit 2011/2012 auch ein spezielles Probespieltraining und simulierte Probespiele an.

Nicht nur die jungen Akademisten profitieren von dieser Spitzenausbildung, sondern auch das Orchester der Deutschen Oper Berlin selbst. Denn neben einem instrumentalen Können und einer Musikalität auf höchstem Niveau ist für die Aufnahme in dieses Orchester auch eine passende Klangvorstellung entscheidend. So können besondere Begabungen aus der Akademie zu Profis werden, welche die klangliche Tradition des Orchesters der Deutschen Oper Berlin fortsetzen. Rund ein Fünftel der heutigen Mitglieder des Orchesters sind ehemalige Akademisten der Orchesterakademie.

 

In der Saison 2018/2019 begrüßen wir in der Orchesterakademie:

Frans van Schoonhoven, Naoki Yamaguchi, André Robles Field, Emily Mücke, Charlotte Veihelmann, Raphaëlle Zavattero (Violine), Uhjin Choi, Hyunil Yang (Viola), Weimu Gao, Josua Petersen (Violoncello), Kevin Zenteno, Hee Su Oh (Kontrabass), Maximilan Schellenberger (Horn), Marie Zimmer (Harfe), Lukas Zeuner (Schlagzeug).

Für eine Bewerbung für die Orchesterakademie

gilt ein Höchstalter von 26 Jahren. Die monatliche Anzahl der Dienste beträgt 10. Die monatliche Aufwandsentschädigung beträgt z. Z. € 856,–. Probespiele für die Akademie finden meist in den Monaten Mai und Juni statt.

Bewerbungen bitte schriftlich an: Stiftung Oper in Berlin, Deutsche Oper Berlin / Orchesterdirektion, Postfach 100280, 10562 Berlin

Auskünfte über die Akademie: Kaja Beringer (Orchestervorstand)

„tutti pro“ ... Die Patenschaft mit dem LJO

„tutti pro“ ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) mit der Jeunesses Musciales Deutschland (JMD) und dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) mit dem Ziel der Zusammenführung von Berufsorchestern und Jugendorchestern. Im Rahmen der Patenschaft mit dem Landesjugendorchester Berlin (LJO) stellt sich das Orchester der Deutschen Oper Berlin als Mentor zur Verfügung und gibt den Mitgliedern des LJO praktische und instrumentenspezifisch Hilfestellung beim Musizieren im Orchester. Die jungen Musiker erhalten so die Möglichkeit, Proben des Berufsorchesters mitzuverfolgen. Üblich ist es ebenfalls, dass Musiker der Deutschen Oper Berlin Registerproben der jungen Musiker leiten, oder dass dem LJO mit Notenmaterial ausgeholfen wird. Die Mitglieder des Landesjugendorchesters erhalten auch besonders vergünstige Eintrittskarten zu Opernaufführungen und Konzerten in unserem Hause.

Das Landesjugendorchester Berlin besteht in der Trägerschaft des Landesmusikrates Berlin seit 1987. Jährlich werden zwei Arbeitsphasen von 8 bis 10 Tagen durchgeführt, die mit öffentlichen Konzerten abgeschlossen werden. Das LJO, dem fortgeschrittenen jungen Instrumentalisten im Alter zwischen 14 und 21 Jahren angehören, bietet regelmäßig die Möglichkeit, sich unter der Leitung erfahrener Dirigenten und Dozenten im Ensemble fortzubilden – eine hochwertige Erfahrung ganz unabhängig davon, ob die einzelnen Teilnehmer eine professionelle musikalische Ausbildung anstreben oder ganz andere berufliche Ziele haben. In den über zwanzig Jahren seines Bestehens waren dies u. a. Volker Wangenheim, Wolf-Dieter Hauschild, Lothar Königs, Jiri Kout, Rolf Reuter, Jac van Steen, mehrmals Peter Gülke und Michail Jurowski. Dabei wurde, in immer neuer Besetzung, eine Vielzahl von Werken nahezu aller Stilrichtungen und Epochen einstudiert. Das Orchester ist, außer in Berlin sowie in zahlreichen größeren und kleineren Orten in Deutschland, auch in Posen und Krakau, Moskau, Prag und Atlanta aufgetreten.

Weitere Informationen unter www.landesmusikrat-berlin.de

 

Internationale Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter

Konzert der Internationalen Musikakademie © 2014

 

Die Internationale Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter ist ein herausragendes Beispiel für privates ehrenamtliches Engagement. Die Finanzierung des Trägervereins erfolgt ausschließlich durch private Mittel und Spenden. Die Akademie fördert – von der Kindheit an bis zur Aufnahme des Studiums an einer Musikhochschule oder Universität – Instrumentalisten und kammermusikalische Gruppen. Kriterium dafür ist eine außergewöhnliche musikalische Begabung. Die langfristige und individuelle Unterstützung erfolgt unabhängig von der sozialen Herkunft. Hauptschwerpunkte liegen hier in der Gewährung von Zusatzunterricht und in der kammermusikalischen Ausbildung. Die Teilnahme an Workshops, Meisterkursen und Konzerten sind weitere Angebote der Akademie.

Die Deutsche Oper Berlin und ihr Orchester haben 2001 die Patenschaft für die Musikakademie übernommen. Christian Thielemann war bis 2009 der künstlerische Mentor und ist nun neben Daniel Barenboim Ehrenmitglied. Aktueller künstlerischer Mentor ist der Generalmusikdirektor Donald Runnicles.

Weitere Informationen: www.int-musikakademie.org