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11. Dez

Internationaler Kompositionswettbewerb der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

 

Tischlerei

Die Tischlerei der Deutschen Oper Berlin wurde mit Beginn der Intendanz von Dietmar Schwarz in der Spielzeit 2012/2013 in der ehemaligen Theatertischlerei des Hauses eröffnet. Die Spielstätte bietet in variabler Bestuhlung Platz für bis zu 400 Zuschauer und ist der Ort für ein vielfältiges Programm mit Schwerpunkt auf experimentellen und zeitgenössischen Formen des Musiktheaters. In der Tischlerei wurden und werden Projekte mit so unterschiedlichen Künstlern wie den Komponisten Gordon Kampe, Matthew Herbert, Ole Hübner, Konrad Boehmer, der Band Brandt Brauer Frick, Regisseuren wie Jakop Ahlbom, Annechien Koerselman, David Hermann und Daniel Pfluger, mit Peaches, Black Cracker, Caspar Brötzmann und NU Unruh realisiert. Ein wichtiger Bestandteil des Programm ist der alle zwei Jahre durchgeführte Kompositionswettbewerb NEUE SZENEN, zu dessen bisherigen Preisträgern unter anderem Evan Gardner (2013), Stefan Johannes Hanke (2013), Mischa Tangian (2015), Malte Giesen (2017), Irene Galindo Quero (2017) und Thierry Tidrow (2017) zählten.

 

Ausschreibung

Neue Szenen für das Musiktheater: Die Deutsche Oper Berlin schreibt in Kooperation mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler zum vierten Mal den Internationalen Kompositionswettbewerb NEUE SZENEN aus.

 

Bis zu drei Gewinner des Wettbewerbs erhalten ein Stipendium zur Komposition jeweils eines musiktheatralen Werks von 20 bis 30 Minuten sowie eines Vokalwerks für Stimme solo oder Stimme und Klavier von 3 bis 5 Minuten, das eine Vorstudie zum musiktheatralen Werk darstellen soll. Die Texte und Libretti hierfür werden in Absprache mit der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler entwickelt.

Das solistische Vokalstück kommt in einem Konzert Anfang Februar 2018 in der Deutschen Oper Berlin zur Uraufführung.

Das musiktheatrale Werk kommt im Rahmen der Produktion NEUE SZENEN am 11. April 2019 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin zur Uraufführung, inszeniert von drei Regieteams der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und mit Gesangsstudierenden der Hochschule und dem von Manuel Nawri geleiteten Echo-Ensemble.

Bewerben können sich junge Komponisten und Komponistinnen bis 35 Jahre. Zur Beurteilung soll jeweils ein aussagekräftiger Ausschnitt eines eigenen musiktheatralen Werks eingereicht werden.

 

Teilnahmebedingungen

Einsendung: Die Teilnehmer werden gebeten, folgende Unterlagen einzusenden:

– Arbeitsprobe eines musiktheatralen Werks (Partitur und fakultativ CD, beides in 2facher Kopie)
– Lebenslauf und Adresse (inklusive E-Mail)
Einsendeschluss: 15. September 2017

 

Ablauf

Bekanntgabe der drei Gewinner: 31. Oktober 2017

Preise: Es können bis zu drei Preise vergeben werden. Ein Preis beinhaltet ein Stipendium (jeweils 7.000.- Euro) zur Komposition eines 20- bis 30minütigen musiktheatralen Werks und eines 3- bis 5minütigen Vokalwerks für Stimme solo oder Stimme und Klavier.

Abgabe des Vokalwerks: 15. Dezember 2017

Uraufführung des Vokalwerks: Anfang Februar 2018 in der Deutschen Oper Berlin

Abgabe der Klavierauszüge / des Studiermaterials für das Musiktheater: 01. September 2018

Abgabe der Partituren und des Stimmmaterials: 01. November 2018

Uraufführung und weitere Vorstellungen im April 2019 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

 

Jury

Detlev Glanert (Komponist) – Vorsitz
Stefan Fricke (Musikjournalist, Redakteur Neue Musik / Klangkunst, Hessischer Rundfunk,
hr2 Kultur)
Sebastian Hanusa (Dramaturg, Deutsche Oper Berlin)
Prof. Wolfgang Heininger (Komponist, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin)
Prof. Anna Korondi (Sängerin, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin)
Prof. Manuel Nawri (Dirigent, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin)
Prof. Christine Schäfer (Sängerin, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin)
Julia Spinola (Musikjournalistin)

 

Anschrift

Deutsche Oper Berlin
Dramaturgie / Kompositionswettbewerb „Neue Szenen IV“
Richard-Wagner-Str. 10
10585 Berlin

 

Ansprechpartner

Dorothea Hartmann: hartmann@deutscheoperberlin.de
Sebastian Hanusa: hanusa@deutscheoperberlin.de

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.