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Moritz Gnann

About

Der Dirigent Moritz Gnann war drei Jahre lang Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin. Seit der Saison 2015/2016 hat er die Position des Assistant Conductor beim Boston Symphony Orchestra inne, die er ursprünglich lediglich bis Ende 2016/2017 ausführen sollte. Nachdem sein Debüt mit dem Boston Symphony beim Tanglewood Festival im August 2016 mit Mozarts „Jeunehomme“-Klavierkonzert (Solist: Nelson Freire) und Mahlers Erster Symphonie von Kritik und Publikum gefeiert worden war, lud ihn das Orchester jedoch ein, eine dritte Spielzeit zu bleiben. Im November 2016 leitete der Dirigent drei Abo-Konzerte in der Boston Symphony Hall mit Menahem Pressler als Solisten.

Neben seinen Verpflichtungen in Boston bleibt Moritz Gnann der Deutschen Oper Berlin als Gastdirigent eng verbunden. Er eröffnete die Spielzeit 2015/2016 mit Berlioz‘ ROMÉO ET JULIETTE und wird 2016/2017 die Wiederaufnahmen von L'ELISIR D'AMORE und BILLY BUDD leiten. Nach seinem erfolgreichen Debüt mit der Sächsischen Staatskapelle an der Semperoper Dresden im Oktober 2015, wurde der Dirigent sogleich eingeladen, 2016/2017 Vorstellungen von DIE ZAUBERFLÖTE sowie HÄNSEL UND GRETEL zu leiten.

Seine berufliche Laufbahn begann Moritz Gnann 2007 als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Aachen. Von 2009 bis 2011 arbeitete er an der Seite von Julia Jones am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, wo er neben verschiedenen Konzertprogrammen auch LE NOZZE DI FIGARO, Puccinis GIANNI SCHICCHI, Rossinis L'OCCASIONE FA IL LADRO und Bernsteins TROUBLE IN TAHITI dirigierte. Von Januar bis Juni 2012 war er am Landestheater Coburg als kommissarischer Erster Kapellmeister unter Vertrag, bevor er als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors an die Deutsche Oper Berlin wechselte. Dort dirigierte Moritz Gnann DIE ZAUBERFLÖTE, COSÌ FAN TUTTE, HÄNSEL UND GRETEL, MADAMA BUTTERFLY, IL BARBIERE DI SIVIGLIA, RIGOLETTO und BILLY BUDD. Zudem leitete er die Jugendproduktion DER RING: NEXT GENERATION und die Uraufführung von MAHLERMANIA, einem Projekt, das die Werke Gustav Mahlers mit dessen biografischem Material verbindet. Diese Produktion wurde von arte aufgezeichnet und unter der musikalischen Leitung von Moritz Gnann an der Opéra de Rouen und beim Uijeongbu Music Theatre Festival in Südkorea gezeigt. Zu Beginn der Spielzeit 2014/2015 dirigierte er an der Deutschen Oper eine eigene Einstudierung von Iannis Xenakis‘ ORESTEIA, für welche er nicht nur großes Lob der Kritik erhielt, sondern auch eine Nominierung als „Dirigent des Jahres“ im Magazin „Opernwelt“.

Der aus Tübingen stammende Moritz Gnann studierte Dirigieren bei Prof. Lutz Köhler an der Universität der Künste in Berlin sowie bei Prof. Ekkehard Klemm und Prof. Christian Kluttig an der Musikhochschule Dresden, wo er das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Meisterkurse bei Gianluigi Gelmetti, Sylvain Cambreling, Hartmut Haenchen, Bernard Haitink und Diego Masson rundeten seine Ausbildung ab.
Er assistierte Sir Simon Rattle bei der Wiederaufnahme von DER RING DES NIBELUNGEN an der Deutschen Oper Berlin und Christian Thielemann bei Richard Strauss‘ DER ROSENKAVALIER am Festspielhaus Baden-Baden. Seit 2010 ist Moritz Gnann regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen tätig, wo er mit Andris Nelsons bei dessen Neueinstudierung des LOHENGRIN in der Regie von Hans Neuenfels wie auch 2016 in der Neuinszenierung des PARSIFAL (Regie: Uwe Eric Laufenberg) zusammenarbeitete.

Foto © Simon Pauly

 

Moritz Gnann

zur Person
Der Dirigent Moritz Gnann war drei Jahre lang Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin. Seit der Saison 2015/2016 hat er die Position des Assistant Conductor beim Boston Symphony Orchestra inne, die er ursprünglich lediglich bis Ende 2016/2017 ausführen sollte. Nachdem sein Debüt mit dem Boston Symphony beim Tanglewood Festival im August 2016 mit Mozarts „Jeunehomme“-Klavierkonzert (Solist: Nelson Freire) und Mahlers Erster Symphonie von Kritik und Publikum gefeiert worden war, lud ihn das Orchester jedoch ein, eine dritte Spielzeit zu bleiben. Im November 2016 leitete der Dirigent drei Abo-Konzerte in der Boston Symphony Hall mit Menahem Pressler als Solisten.

Neben seinen Verpflichtungen in Boston bleibt Moritz Gnann der Deutschen Oper Berlin als Gastdirigent eng verbunden. Er eröffnete die Spielzeit 2015/2016 mit Berlioz‘ ROMÉO ET JULIETTE und wird 2016/2017 die Wiederaufnahmen von L'ELISIR D'AMORE und BILLY BUDD leiten. Nach seinem erfolgreichen Debüt mit der Sächsischen Staatskapelle an der Semperoper Dresden im Oktober 2015, wurde der Dirigent sogleich eingeladen, 2016/2017 Vorstellungen von DIE ZAUBERFLÖTE sowie HÄNSEL UND GRETEL zu leiten.

Seine berufliche Laufbahn begann Moritz Gnann 2007 als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Aachen. Von 2009 bis 2011 arbeitete er an der Seite von Julia Jones am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, wo er neben verschiedenen Konzertprogrammen auch LE NOZZE DI FIGARO, Puccinis GIANNI SCHICCHI, Rossinis L'OCCASIONE FA IL LADRO und Bernsteins TROUBLE IN TAHITI dirigierte. Von Januar bis Juni 2012 war er am Landestheater Coburg als kommissarischer Erster Kapellmeister unter Vertrag, bevor er als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors an die Deutsche Oper Berlin wechselte. Dort dirigierte Moritz Gnann DIE ZAUBERFLÖTE, COSÌ FAN TUTTE, HÄNSEL UND GRETEL, MADAMA BUTTERFLY, IL BARBIERE DI SIVIGLIA, RIGOLETTO und BILLY BUDD. Zudem leitete er die Jugendproduktion DER RING: NEXT GENERATION und die Uraufführung von MAHLERMANIA, einem Projekt, das die Werke Gustav Mahlers mit dessen biografischem Material verbindet. Diese Produktion wurde von arte aufgezeichnet und unter der musikalischen Leitung von Moritz Gnann an der Opéra de Rouen und beim Uijeongbu Music Theatre Festival in Südkorea gezeigt. Zu Beginn der Spielzeit 2014/2015 dirigierte er an der Deutschen Oper eine eigene Einstudierung von Iannis Xenakis‘ ORESTEIA, für welche er nicht nur großes Lob der Kritik erhielt, sondern auch eine Nominierung als „Dirigent des Jahres“ im Magazin „Opernwelt“.

Der aus Tübingen stammende Moritz Gnann studierte Dirigieren bei Prof. Lutz Köhler an der Universität der Künste in Berlin sowie bei Prof. Ekkehard Klemm und Prof. Christian Kluttig an der Musikhochschule Dresden, wo er das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Meisterkurse bei Gianluigi Gelmetti, Sylvain Cambreling, Hartmut Haenchen, Bernard Haitink und Diego Masson rundeten seine Ausbildung ab.
Er assistierte Sir Simon Rattle bei der Wiederaufnahme von DER RING DES NIBELUNGEN an der Deutschen Oper Berlin und Christian Thielemann bei Richard Strauss‘ DER ROSENKAVALIER am Festspielhaus Baden-Baden. Seit 2010 ist Moritz Gnann regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen tätig, wo er mit Andris Nelsons bei dessen Neueinstudierung des LOHENGRIN in der Regie von Hans Neuenfels wie auch 2016 in der Neuinszenierung des PARSIFAL (Regie: Uwe Eric Laufenberg) zusammenarbeitete.

Foto © Simon Pauly