Am Anfang war das Wort


3. Tischlereikonzert

Wie aus Sprache Musik wird

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Janáceks Musik ist mehr noch als die Dvoraks quasi symbiotisch mit der tschechischen Sprache verbunden. Einen guten Teil seiner musikalischen Arbeit widmete er seinen Forschungen auf dem Gebiet der Sprachmelodie, worunter auch die akribischen Sammlungen böhmischer und mährischer Volksmusik mittels eines Phonographen fallen. Um die starke Korrespondenz von Musik und Sprache bei Janácek, seinem großen Vorbild Dvorak und auch seinem bekanntesten Schüler Pavel Haas anhand instrumentaler und vokaler Kammermusik lebendig zu machen, arbeiten die Musiker des Orchesters mit Sängern und Sängerinnen des Chores der Deutschen Oper Berlin zusammen.

Ein einführender Vortrag der Sprachwissenschaftlerin Sabine Wahl nähert sich dem Thema des Abends aus wissenschaftlicher Sicht. Sabine Wahl, die den Abend auch moderieren wird, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Eichstätt-Ingolstadt und arbeitet derzeit an ihrer Dissertation über das Zusammenspiel von Sprache, Musik, Geräuschen und Bildern in Werbespots.

Konzertprogramm

Antonin Dvorak (1841 – 1904)
Auswahl aus den „Cypressen“ B. 11

Leos Janácek (1854 – 1928)
4 mährische Lieder nach Antonin Dvořak für gemischten Chor und Klavier

Leos Janácek (1854 – 1928)
„Mládí“ für Bläsersextett

Leos Janácek (1854 – 1928)
Streichquartett „Kreutzersonate“

Pavel Haas (1899 – 1944)
Bläserquintett

Leos Janácek (1854 – 1928)
Aus „Ríkadla“ [Kinderreime] für Chor, Flöte, Klarinette, Fagott und Klavier