Film Lounge: Quartett


Das Regiedebüt von Oscarpreisträger Dustin Hoffman / Deutschlandpremiere

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Cecily (Pauline Collins), Reginald (Tom Courtenay) und Wilfred (Billy Connolly) leben in einer Residenz für ehemalige Opernsänger. Am 10. Oktober findet, wie jedes Jahr, ein Konzert zu Ehren von Verdis Geburtstag statt. Die Ankunft von Opernstar Jean (Maggie Smith), die einst mit Reggie verheiratet war, mischt das Trio ordentlich auf. Sie mimt noch immer die große Diva und weigert sich, beim geplanten Konzert gemeinsam mit den anderen aufzutreten. Das von vielen sehnsüchtig erwartete einmalige Konzert rückt immer näher, und ohne Jean können Cecil, Wilf und Reggie nicht auftreten. Verdis opulenter Melodienzauber begleitet die überraschungsreiche Geschichte.

Der Schauplatz des Geschehens in „Quartett“ hat ein berühmtes Vorbild hat: Die Casa Verdi in Mailand. Verdi selbst hat das Altersheim gestiftet. Erschüttert von den tragischen Schicksalen einiger einst erfolgreicher Gesangsstars, die ihr Alter in bitterer Armut verbringen mussten, gründete Verdi 1896 in Mailand die Residenz La Casa di Riposo per Musicisti, die heute als Casa Verdi berühmt ist. Hier können etwa 60 Sänger und Musiker ihren Ruhestand frei von finanziellen Sorgen verbringen. Einer Anekdote zufolge soll Giuseppe Verdi kurz vor seinem Tod auf die Frage, was sein größtes Werk ist, geantwortet haben: „Mein Altenheim in Mailand“. Das Haus ist dank kluger Geldanlagen nach wie vor in Betrieb. 1984 wurde es durch den Dokumentarfilm „Il Bacio di Tosca“ des Schweizer Regisseurs Daniel Schmid weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt

Gleichzeitig feiert „Quartett“ auch den Geburtstag des genialen Komponisten, der sich im Oktober 2013 zum 200. Mal jährt.