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Renate Graziadei

Zur Person

Renate Graziadei wurde in Österreich geboren und begann ihre Tanzausbildung in der Schweiz. Anschließend studierte, arbeitete und lebte sie 3 Jahre in New York, wo sie u.a. bei der Nina Wiener Dance Company tanzte. Nach ihrer Rückkehr nach Europa arbeitete sie mit Rui Horta beim S.O.A.P. Dance Theatre Frankfurt und schloss sich danach der Hamburger Tanzgruppe COAX an. Im Herbst 1994 gründete sie gemeinsam mit Arthur Stäldi das Kollektiv LaborGras. Seit der Gründung von LaborGras hat sie gemeinsam mit Arthur Stäldi 15 eigene Produktionen/ Projekte ...
Renate Graziadei wurde in Österreich geboren und begann ihre Tanzausbildung in der Schweiz. Anschließend studierte, arbeitete und lebte sie 3 Jahre in New York, wo sie u.a. bei der Nina Wiener Dance Company tanzte. Nach ihrer Rückkehr nach Europa arbeitete sie mit Rui Horta beim S.O.A.P. Dance Theatre Frankfurt und schloss sich danach der Hamburger Tanzgruppe COAX an. Im Herbst 1994 gründete sie gemeinsam mit Arthur Stäldi das Kollektiv LaborGras. Seit der Gründung von LaborGras hat sie gemeinsam mit Arthur Stäldi 15 eigene Produktionen/ Projekte realisiert und war an zahlreichen Produktionen anderer Künstler beteiligt. 1997 und 1998 erhielt sie ein Stipendium des danceWEB Programms bei den Internationalen Tanzwochen in Wien und wurde 1997 in der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift ballett international/tanz aktuell als profilierte Nachwuchstänzerin ausgezeichnet. Seit 1996 unterrichtet sie regelmäßig an verschiedenen Institutionen in Deutschland und seit 2005 International zeitgenössische Tanztechnik (u. a. Trainingsleitung bei Sasha Waltz & Guests, Folkwang Hochschule, PARTS Brüssel, Opéra national de Paris und Workshops in Deutschland, Schweiz, Dänemark, Kolumbien und Kroatien). Seit Sommer 2004 arbeitet sie auch als Korrepetitor bei Sasha Waltz & Guests (u. a. für „Impromptus“, „Dialoge 06 – Radiale Systeme“, „Medea“ und „Romeo & Juliette“). Als Tänzerin wirkte sie in den Produktionen „Jagden und Formen (Zustand 2008)“, „Dialoge 09 – Neues Museum“, „Dialoge 09 – MAXXI“ und „Métamorphoses“ von Sasha Waltz mit. Eine der engsten und längsten Zusammenarbeit besteht seit Herbst 1999 mit dem Choreographen und Freund David Hernandez. In den letzten acht Jahren war an den meisten seiner Produktionen und Projekten beteiligt.