Generationenvorstellung

Fidelio

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

18
Sun
December
18:00 - 21:00
D-Prices: € 136,– / € 100,– / € 72,– / € 44,– / € 26,–
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Information about the work

Oper in zwei Aufzügen
Libretto: Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke
Uraufführung am 23. Mai 1814 in Wien
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 25. November 2022

empfohlen ab 13 Jahren

ca. 3 Stunden / eine Pause

In German language with German and English surtitles

Pre-performance lecture (in German): 45 minutes prior to each performance

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Präsentiert von rbb Kultur. Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

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D-Prices: € 136,– / € 100,– / € 72,– / € 44,– / € 26,–
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Ludwig van Beethovens einzige Oper – die ihn über 10 Jahre seines Lebens beschäftigte und die er mehrmals umarbeitete – ist ein Monolith in vielfacher Weise: Zunächst gilt sie bis heute als die Freiheitsoper schlechthin. Die weibliche Hauptfigur Leonore, die sich, als Mann verkleidet, Zugang zu einem Staatsgefängnis verschafft, um ihren zu Unrecht eingekerkerten Mann Florestan zu befreien, ist eine der heroischsten Figuren des Opernkanons. Und trotz der immer wieder stattgefundenen politischen Vereinnahmung der Oper und ihrer Figuren sperrt sich das Werk bis heute gegen einseitige Zuschreibungen: Der humanistisch-idealistische Aufruf der Musik Beethovens ist stärker und universeller als alle Eindeutigkeiten.

Zudem gelang es Beethoven, hier erstmals eine spezifisch deutsche Oper zu komponieren. In der Kombination aus bürgerlichem Rührstück, Rettungsoper und oratorischem Menschheitsappell entstand ein Amalgam, das Vorbildcharakter für die deutsche romantische Oper hatte.

David Hermann, der an der Deutschen Oper u. a. mit seinen Inszenierungen von so unterschiedlichen Werken wie DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN, ORESTEIA und VEC MAKROPOULOUS beeindruckt hat, nimmt sich nun mit Bühnen- und Kostümbildner Johannes Schütz Beethovens Meisterwerk an. Schon zum zweiten Mal erarbeiten die beiden Künstler damit ein »Gefängnisstück«: Nach Janáceks AUS EINEM TOTENHAUS an der Oper Frankfurt steht wieder das Nachdenken über Freiheit und Gefangenschaft und den Manipulationsmechanismen von Macht und Ohnmacht im Zentrum ihrer Befragung.

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