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Verehrtes Publikum!

Verehrtes Publikum!

Oper und Theater schenken nicht nur kostbare Stunden, in denen man die Alltagssorgen vergessen kann, sondern sind auch Auseinandersetzungen mit der Sinnhaftigkeit unseres Lebens, der Zerbrechlichkeit unserer Vorstellung von Glück und unseren Sehnsüchten nach einer besseren Welt. Die Neuproduktionen, die wir Ihnen in dieser Spielzeit anbieten, zeigen das in größter Vielfalt. Bachs MATTHÄUS-PASSION, Beethovens FIDELIO und Verdis SIMON BOCCANEGRA sind jedes auf ihre Art Bekenntniswerke. Und ebenso wie Richard Strauss’ ARABELLA vor fast hundert Jahren die Frage stellte, wie man in einer Welt leben sollte, die ihren moralischen Halt verloren hat, stellt sich heute der Komponist Giorgio Battistelli in IL TEOREMA DI PASOLINI der Frage, wie gesellschaftliche Veränderung möglich ist. Gutes Musiktheater muss Fragen stellen. Die Antworten aber muss jeder für sich selbst finden, denn in jedem von uns löst das Erlebnis eines Opernabends andere Empfindungen und Gedanken aus. – Wir freuen uns auf Sie, Ihr Dietmar Schwarz
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Vorstellungen
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La Traviata
3., 6. Februar; 11., 14. Juni 2023

La Traviata

Mit seiner Vertonung der »Kameliendame« brachte Verdi zwei der großen Themen des 19. Jahrhunderts auf schockierend direkte Art auf die Opernbühne: Die Prostitution und die Schwindsucht. In seiner Inszenierung betonte Götz Friedrich die Aussichtslosigkeit von Violetta Valérys Versuch, ihrem Schicksal zu entrinnen … Dirigent: Ido Arad / Francesco Lanzillotta; Regie: Götz Friedrich; Mit Mané Galoyan / Mariangela Sicilia, Giovanni Sala / Matthew Newlin, Thomas Lehman, Arianna Manganello u. a.
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Antikrist
10., 12., 24. Februar 2023

Antikrist

Langgaards monolithisches Werk entwirft ein endzeitliches Mysterienspiel, das dem Fin de Siècle huldigt mit einer Musik, die an Strauss und Wagner erinnert, aber auch Hindemith und Schönberg nicht verleugnet. Ersan Mondtag führt bei ANTIKRIST nicht nur Regie, sondern gestaltet auch die szenische Ausstattung in dem für ihn typischen kraftvoll-expressionistischen Stil … Dirigent: Stephan Zilias / Hermann Bäumer [24. Feb.]; Regie: Ersan Mondtag; Mit Thomas Lehman / Kyle Miller, Jonas Grundner-Culemann, Valeriia Savinskaia, Irene Roberts, Clemens Bieber, Maire Therese Carmack, Flurina Stucki, AJ Glueckert, Andrew Dickinson, Joel Allison u. a.
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Die Zauberflöte
2., 11. Februar; 4. März; 15., 21. April; 27. Mai 2023

Die Zauberflöte

In der Mischung aus Wiener Volkstheater, Freimaurermysterium und Märchen ist diese Oper die wohl meistgespielte im deutschen Sprachraum und in der farbenfroh-bildstarken Inszenierung von Günter Krämer ein Favorit unseres Publikums …
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Aviel Cahn übernimmt Intendanz der Deutschen Oper Berlin
Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa vom 6. Februar 2023

Aviel Cahn übernimmt Intendanz der Deutschen Oper Berlin

Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin hat in seiner Sitzung vom 6. Februar 2023 dem Abschluss des Vertrages mit Herrn Dr. Aviel Cahn als Intendant der Deutschen Oper Berlin ab dem 1. August 2026 zugestimmt. Er tritt damit die Nachfolge von Dietmar Schwarz an, dessen Vertrag im Sommer 2025 endet. Aviel Cahn leitet derzeit als Generaldirektor das Grand Théâtre de Genève.
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Wer macht Geschichte?
SIMON BOCCANEGRA – ab 29. Januar 2023

Wer macht Geschichte?

Sind es einzelne Herrscher, die den Lauf der Welt bestimmen? Oder Gesellschaften? Ein Essay über Macht und Veränderung anlässlich der Verdi-Oper SIMON BOCCANEGRA von Ante Jerkunica. Von 2006 bis 2018 war Ante Jerkunica hier Ensemblemitglied und ist auch weiterhin gern gesehener Gast. Zu seinen zahlreichen Partien an der Bismarckstraße zählen Sarastro, Banquo, Gremin, Sparafucile, Marcel / LES HUGUENOTS, Pimen / BORIS GODUNOW sowie Fafner, Daland, Landgraf Hermann oder König Marke. In SIMON BOCCANEGRA interpretiert er nun die Partie des Jacopo Fiesco am 17., 19. und 25. Februar 2023.
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Simon Boccanegra
The Making of Blond
Digitale Film-Premiere am 8. März 2023

The Making of Blond

Können wir uns neu entwerfen? fragen die Macher*innen von Chez Company. The Making of Blond ist ein musikalischer Essayfilm, eine spielerische Recherche mit den Komponisten Thomas Kürstner und Sebastian Vogel und den Tenören Ulrich Burkhard und Jörg Schörner. Wie festgelegt sind die Rollen auf der Bühne und im Leben dahinter? Könnte Musik eine Erlösung sein?
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Ausstellung in den Foyers bis Juli 2023

Tatjana Doll: Check in

Die Berliner Künstlerin Tatjana Doll hat für ihre Ausstellung „Check In“ eine imposante Reihe von 40 großen bis sehr großformatigen Bildern, betitelt als „Dummy_Akku-Akku“, ausgewählt. Alle Bilder zeigen die mystischen Steinfiguren der Osterinseln, Moai genannt, als machtvolle künstlerische Selbstdarstellungen des Menschen. Tatjana Dolls Kunstwerke entstanden zwischen 2014 und 2022. Im Blog spricht sie mit Jörg Königsdorf über die Dummy_Akku-Akku und ihre Ausstellung in den Foyers.
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Unsere Video-Empfehlungen

Langgaard: Antikrist, ab 10. Februar 2023
Video - 02:21 min

Langgaard: Antikrist, ab 10. Februar 2023 ...

Langgaard: Antikrist, ab 10. Februar 2023
Korngold: Das Wunder der Heliane, ab 2. März 2023
Video - 02:11 min

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Zandonai: Francesca da Rimini, ab 19. Mai 2023
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Zandonai: Francesca da Rimini, ab 19. Mai 2023
Glanert: Oceane, ab 6. Januar 2023
Video - 02:10 min

Glanert: Oceane, ab 6. Januar 2023

Glanert: Oceane, ab 6. Januar 2023

Themen

Im Gedenken an Caspar Richter
16. September 1944 – 1./2. Februar 2023

Im Gedenken an Caspar Richter

Unter den zahlreichen Dirigenten, die vor Beginn der Ära Götz Friedrich hier wirkten, war Caspar Richter schon von seinem Repertoire her eine Ausnahmeerscheinung: Zeitgenössisches auf der einen, die „leichte Muse“ auf der anderen Seite waren die beiden künstlerischen Schwerpunkte in seiner Laufbahn. Lorin Maazel, der damalige Generalmusikdirektor, holte Richter als Korrepetitor und Assistenten an die Bismarckstraße, wo man ihn bald auch als Dirigenten einsetzte. Bis zu seinem Weggang 1984 sollte er hier etliche Produktionen leiten, darunter Strawinskys HISTOIRE DU SOLDAT, Lehárs DIE LUSTIGE WITWE und Offenbachs DIE BANDITEN, aber auch Blachers PREUSSISCHES MÄRCHEN und Sieberts UNTERGANG DER TITANIC. In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar ist Caspar Richter im Alter von 78 Jahren verstorben. Die Deutsche Oper Berlin wird ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.
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Tanz auf dem Vulkan
ANTIKRIST – 10., 12., 24. Februar 2023

Tanz auf dem Vulkan

Der turbulenten 1920er wird derzeit, 100 Jahre später, viel und oft gedacht. Die Mischung aus politischer Spannung und selbstvergessener Vergnügungssucht scheint heute wieder spürbar zu sein, zumal hier, in Berlin, schon vor einem Jahrhundert das Epizentrum des dekadenten »Tanz’ auf dem Vulkan« lag. Rued Langgaards ANTIKRIST ist eine erstaunlich hellsichtige Endzeitfantasie der 1920er Jahre, die an Aktualität heute eher noch gewonnen hat. Erleben Sie im Februar wieder Ersan Mondtags Inszenierung unter Leitung von Stephan Zilias und Hermann Bäumer (24. Februar).
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Antikrist
Zum Tod von Jürgen Flimm
Eine persönliche Erinnerung von Barrie Kosky und Dietmar Schwarz

Zum Tod von Jürgen Flimm

Als Intendanten der Berliner Opernhäuser haben wir sechs gemeinsame Jahre zu dritt mit Jürgen Flimm verbracht – bis zu seinem Abschied als Intendant der Berliner Staatsoper 2018. In diesen Jahren haben wir uns regelmäßig getroffen, um all die Dinge zu regeln, die Absprachen oder ein gemeinsames Auftreten der drei Häuser erforderten. Dass aus diesen Arbeitstreffen bald eine persönliche Freundschaft erwuchs, lag nicht zuletzt an Jürgen Flimm: Gerade, weil man sich mit ihm auch gut streiten konnte, brachten uns diese Treffen bald so nahe, dass wir auch gemeinsam bei Interviews und öffentlichen Veranstaltungen auftraten. Diese Einigkeit zu zeigen, war ihm immer wichtig – er nannte uns gern „Die drei Musketiere der Opernhauptstadt Berlin“. Wenn heute die drei Opernhäuser Berlins nicht als Ort von Zwietracht und Intrigen, sondern als künstlerischer Reichtum der Stadt und einmaliges Kulturgut wahrgenommen werden, ist das nicht zuletzt sein Verdienst.
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Acht Fragen an ... Sara Jakubiak
DAS WUNDER DER HELIANE – ab 2. März 2023

Acht Fragen an ... Sara Jakubiak

„Heliane macht mich selbstbewusster. Sie ist eine der schwersten Rollen, die ich je gesungen habe. Für Heliane muss ich von den tiefsten Noten, die ich erreiche, zu den allerhöchsten wechseln. Durch sie kann ich Tonfarben singen, die ich früher nicht kannte.“ ... Die Sopranistin Sara Jakubiak singt in Korngolds DAS WUNDER DER HELIANE die Titelrolle – ein Wesen von fast überirdischer Kraft, das für bedingungslose Liebe kämpft. Erleben Sie Sara Jakubiak an der Seite von u. a. Jordan Shanahan, Mihails Culpajev, Maiju Vaahtoluoto, Derek Welton und Burkhard Ulrich. Die musikalische Leitung liegt wie in der Premiere in den Händen von Marc Albrecht.
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Das Wunder der Heliane
Geschlossene Gesellschaft
FIDELIO – ab 25. November 2022

Geschlossene Gesellschaft

David Hermann beleuchtet mit FIDELIO das Thema Gefangenschaft – und stellt die Frage nach dem Preis der Freiheit … Beethoven und seine Librettisten beweisen ein sehr feines Gespür für die gesellschaftlichen Strukturen des Gefängnisses, mit ihren eigenen Regeln, Abhängigkeitsverhältnissen, Hierarchien und Machtgefällen. David Hermann interessiert, was dieses System mit den Menschen macht, die sich ihm aus unterschiedlichen Gründen anschließen, sei es aus Zwang als Insassen oder aus vermeintlich freiem Willen als Wärter und Angestellte.
David Hermann im Blog
Fidelio
„Der Ring des Nibelungen“ als DVD- oder Blu-ray-Box
ab 11. November 2022 im Handel

„Der Ring des Nibelungen“ als DVD- oder Blu-ray-Box

Sir Donald Runnicles und Stefan Herheim haben sich der Aufgabe gestellt, die Gedankenwelt von Wagners Tetralogie ins 21. Jahrhundert zu übersetzen. Getreu Schillers Diktum, der Mensch sei nur dort ganz Mensch, wo er spiele, entwickelt Herheim den Beginn der Tetralogie aus dem Akt des Spielens. Durch den spielerischen Vollzug des Mythos findet die Gesellschaft zu sich selbst und ihren Werten, die freilich nur solange gültig sind, wie das Spiel dauert, und deshalb immer wieder neu gefunden werden müssen. Es singen und spielen u. a. Elisabeth Teige, Iain Paterson, Brandon Jovanovich, Nina Stemme, Clay Hilley, Albert Pesendorfer.
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