Constanze Jader
Die deutsche Mezzosopranistin Constanze Jader bewegt sich zwischen klassischem Opernrepertoire und zeitgenössischem Musiktheater.
In der Spielzeit 2025/26 war Constanze Jader in der Uraufführung von ENDLICH der Komponistin Asia Ahmetjanova bei der Münchner Biennale sowie anschließend an der Deutschen Oper Berlin in der Inszenierung von Franziska Angerer zu erleben.
Zu ihren jüngsten Partien zählen die Titelpartie in Gluck ORFEO ED EURIDICE am Musiktheater im Revier, Ottavia in Monteverdis L’INCORONSZIONE DI POPPEA am Theater Bremen und Meg Page in Verdis FLASTAFF. Von 2021 bis 2024 war sie Ensemblemitglied am Theater Bremen. Dort sang sie außerdem Hannah Pitt / Rabbi Chemelwitz / Henry in Peter Eötvös’ ANGELS IN AMERICA, Pasqualita in John Adams’ DR. ATOMIC, Dryade in Richard Strauss’ ARIDADNE AUF NAXOS sowie die Dritte Dame in Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE. Auch nach ihrem Ensembleengagement blieb sie dem Theater Bremen als Gast verbunden.
Gastengagements führten Constanze Jader unter anderem an die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden, das Musiktheater im Revier, das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Staatstheater Darmstadt. Im zeitgenössischen Musiktheater arbeitete sie unter anderem mit den Ensembles LUX:NM und Ensemble Mosaik zusammen. Mit LUX:NM brachte sie Thierry Tidrows eigens für sie komponierte Mono-Oper PROTHESEN DER AUTONOMIE zur Uraufführung, die mit dem Berliner Opernpreis ausgezeichnet wurde.
Als Konzertsängerin arbeitete Constanze Jader unter anderem mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Robin Ticciati und interpretierte die Titelpartie in Benjamin Brittens THE RAPE OF LUCRETIA. Weitere Konzertengagements führten sie zum Education-Programm der Berliner Philharmoniker, zur Schola des Rundfunkchores Berlin sowie zu Oratorienaufführungen in Deutschland und der Schweiz.
Erste Engagements führten sie an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sie als Agni in Claude Viviers KOPERNIKUS sowie als Emma in SCHNEEWITTCHEN von Engelbert Humperdinck/Wolfgang Mitterer zu erleben war. An der Deutschen Oper Berlin debütierte sie in Thierry Tidrows MY CORPORATE IDENTITY in der Tischlerei sowie in der Uraufführung von Sara Glojnarićs KEIN MYTHOS.
Constanze Jader studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei KS Prof. Dr. Ewa Wolak, Julia Varady und Wolfram Rieger. Sie war Teilnehmerin des Eppaner Liedsommers unter der Leitung von Brigitte Fassbaender, Preisträgerin des Internationalen Zdeněk-Fibich-Wettbewerbs (2. Preis und zwei Sonderpreise) sowie Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins und der Hanns-und-Steffy-Eisler-Stiftung.