Ensemble - Deutsche Oper Berlin
Keith Warner
Keith Warner ist einer der wichtigsten Regisseure unserer Zeit. Seine Arbeit führte ihn in den letzten Jahren nach Berlin, Wien, London, Kopenhagen, Brüssel, Frankfurt, Dresden, Hamburg, Warschau, Straßburg, Tokyo, San Francisco, Karlsruhe, nach Bayreuth und Savonlinna sowie nach Bregenz. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet Warner mit der Oper Frankfurt, wo er Brittens Death in Venice, Rossinis La Cenerentola, Dallapiccolas Volo di notte / Il prigioniero, Reimanns Lear, Ades‘ Tempest, Ildebrando Pizzettis Murder in the Cathedral, Verdis Falstaff und Humperdincks Hänsel und Gretel erarbeitete. Auch mit dem Theater an der Wien arbeitete er eng zusammen und inszenierte dort u. a. Blochs Macbeth, Mozarts Don Giovanni, Schulhoffs Flammen, Haydns Orlando Paladino, Janáčeks Káťa Kabanová, Donizettis Lucrezia Borgia, Hindemiths Mathis der Maler, Weills Dreigroschenoper und Händels Giulio Cesare sowie eine Uraufführung von Christian Josts Egmont. Im Londoner Royal Opera House feierte neben vielen anderen Produktionen wie Rossis Orfeo und Verdis Otello seine Inszenierung von Bergs Wozzeck große Erfolge und wurde mit dem Olivier Award als beste Opernproduktion 2003 ausgezeichnet. 2018 debütierte er mit Barbers Vanessa beim Glyndebourne Festival. Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe und in San Francisco war u. a. seine Deutung von Elektra zu sehen. An der Den Norske Opera inszenierte er zuletzt Jenůfa und in der Oper Halle Reimanns Traumspiel. In der Saison 2022/23 inszenierte er an der Wiener Staatsoper Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, an der Oper Frankfurt Orffs Die Kluge /Weills Der Zar lässt sich photographieren und an der Santa Fe Opera Tosca. In der Saison 2024/25 kam Ethel Smyths The Wreckers am Badischen Staatstheater Karlsruhe zur Premiere.
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Nabucco – The Making-Of
„Va, pensiero, sull’ali dorate“ (Nabucco)