Angela Bulloch

Angela Bulloch

Angela Bulloch wurde 1966 in Rainy River, Ontario, Kanada, geboren. Sie schloss ihr Studium am Goldsmiths College der University of London 1988 ab. Im selben Jahr nahm sie an der mittlerweile berühmt-berüchtigten Ausstellung «Freeze» in den Londoner Docklands teil. Bulloch wurde 1997 für den Turner-Preis nominiert. Sie erhielt den Kunstpreis der Stadt Wolfsburg und den Vattenfall-Preis für zeitgenössische Kunst (beide 2011) und wurde für den Preis der Freunde der Nationalgalerie, Berlin (2005) nominiert. Im Jahr 2022 veranstaltete das Musée d’Arts de Nantes eine große Einzelausstellung mit neuen und jüngeren Werken. Zu diesem Anlass wurde ein neuer Katalog veröffentlicht. Im Jahr 2023 hatte Bulloch eine Einzelausstellung bei Esther Schipper in Seoul und im Jahr 2021 sowohl bei Esther Schipper in Berlin als auch in der Simon Lee Gallery in London. Einzelausstellungen in Museen fanden statt im MAAT, Lissabon (2019); dem Sharjah Art Museum (2016); dem Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam (2012); der Berlinischen Galerie, Berlin (2011); der Städtischen Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau, München (2008); The Power Plant, Toronto (2006); dem De Pont Museum of Contemporary Art, Tilburg (2006); der Secession, Wien (2005); Le Consortium, Dijon (2005); Modern Art Oxford (2005); dem Aspen Art Museum (2003) und dem Kunsthaus Glarus (2001), unter anderem. Darüber hinaus hat sie an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter in der Neuen Nationalgalerie, Berlin (2023); Cheongju Museum of Art, Cheongju (2023); Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich (2023); Bundeskunsthalle, Bonn (2022); Mumok, Wien (2018); Kunstmuseum Bonn (2017); Tate Modern, London (2016); Palais de Tokyo, Paris (2015); Centre Pompidou, Paris (2015); Guggenheim, Abu Dhabi (2014); Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2013); Whitechapel Gallery, London (2013); Kunsthalle Wien (2011); Solomon R. Guggenheim Museum, New York (2008); Schirn Kunsthalle, Frankfurt (2007); Tate Britain, London (2006). Öffentliche, performative und kuratorische Projekte wurden realisiert an der Akademie der Künste, Berlin (2019); The Phillips Collection, Washington D.C. (2018); Herkulessaal, München (2017); Okayama Art Summit (2016); im Guy’s Hospital, London (2016); beim FRAC Nord Pays de Calais, Dünkirchen (2013), bei den Kunst-Werke, Berlin (2010); am Millbank Millennium Pier, London (2002). Bulloch hat gemeinsam mit dem Musiker David Grubbs ein Theaterstück mit dem Titel The Wired Salutation produziert und aufgeführt. Über ihr Plattenlabel ABCDLP hat sie CDs und Schallplatten anderer Musiker veröffentlicht und ist Mitglied der fünfköpfigen Bassgitarren-Band Big Bottom. Zusammen mit Willem de Rooij und Simon Denny ist sie Gründungsmitglied des 2016 ins Leben gerufenen BPA// Berlin Program for Artists. Seitdem fördert BPA den Austausch zwischen aufstrebenden und erfahrenen Künstler*innen durch Atelierbesuche und Gespräche. Seit 2018 ist sie Professorin für zeitbasierte Medien an der HFBK in Hamburg. Bulloch wird vertreten durch Esther Schipper, Berlin / Paris / Seoul; Cristina Guerra, Lissabon; Galerie Eva Presenhuber, Zürich / Wien; Galeria Helga de Alvear, Madrid und Micheline Szwajcer, Antwerpen. Seit 1999 lebt und arbeitet sie in Berlin.

Spielplan

Sa 29.8.26 So 30.8.26

In Produktionen wie