Nicole Car

Nicole Car

Nicole Car gehört zu den erfolgreichsten jungen Sängerinnen der letzten Jahre auf ihrem Heimatkontinent Australien. Nachdem sie ihre Studien mit einem Bachelor of Music am Victorian College of the Arts absolviert hatte, gewann sie 2007 den Herald-Sun Aria. 2012 gewann sie den ASC Opera Award und 2013 den internationalen Wettbewerb „Neue Stimmen“.

Ein für ihre Karriere sehr wichtiges Rollendebüt erfolgte im Jahr 2009, als sie an der Victorian Opera die Partie der Donna Anna / DON GIOVANNI übernahm. An der Opera Australia sang sie diese Partie 2011 und darüber hinaus Mimì / LA BOHEME, Micaëla / CARMEN sowie die Partie des Italienischen Sängers in CAPRICCIO. 2012 folgten in Neuproduktionen Pamina / DIE ZAUBERFLÖTE, Leila / DIE PERLENFISCHER sowie Valencienne / DIE LUSTIGE WITWE. An die West Australian Opera führte sie in 2013 ein Engagement als Donna Anna / DON GIOVANNI.

Auf dem Konzertpodium wirkte sie in Brahms’ „Deutschem Requiem“ mit dem Queensland und dem Tasmanian Symphony Orchestra, in „Das Klagende Lied“ mit dem Queensland Symphony Orchestra, bei der „Last Night of the Proms“ mit dem Tasmanian Symphony Orchestra, in Mozarts „Requiem“ mit der Auckland Philharmonia sowie einem Strauss- und Mozart-Programm mit dem Melbourne Symphony Orchestra.

Die Saison 2014/2015 führte Nicole Car als Interpretin der Mimì / LA BOHEME, Tatiana / EUGEN ONEGIN und Donna Elvira / DON GIOVANNI an der Opera Australia aus sowie als Adalgisa / NORMA an der Victorian Opera. Außerdem gab sie ihr Debüt beim Sydney Symphony als Sopran-Solo in Händels „Elias“ sowie ihr Amerikadebüt an der Dallas Opera als Gräfin Almaviva / DIE HOCHZEIT DES FIGARO.

Zu ihren jüngsten Verpflichtungen zählen die Titelpartie in LUISA MILLER und Fiordiligi / COSI FAN TUTTE an der Opera Australia, Micaëla an der Opéra de Paris und Adalgisa an der Dallas Opera. An der Deutschen Oper Berlin reüssierte sie bereits als Tatjana / EUGEN ONEGIN und als Fiordiligi / COSI FAN TUTTE.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.