Etienne Dupuis

Etienne Dupuis

Etienne Dupuis schloss sein Gesangsstudium an der McGill University in Montréal ab, wo er auch in den Produktionen von Offenbachs LES CONTES D'HOFFMANN und Cavallis LA CALISTO sowie in der Partie des Belcore in L'ELISIR D'AMORE auftrat. Er war Mitglied des l'Atelier Lyrique de l'Opéra de Montréal, wo er als Escamillo und Dancaïro in CARMEN und als Peter in HÄNSEL UND GRETEL zu erleben war.

In den letzten Jahren trat Etienne Dupuis an vielen der weltweit wichtigsten Opernhäuser auf. An der Opéra national de Paris war er in der Titelrolle einer Neuinszenierung von DON GIOVANNI, als Rodrigo di Posa in DON CARLO, als Pelléas in PELLÉAS ET MÉLISANDE, als Oreste in IPHIGÉNIE EN TAURIDE und als Belcore zu erleben, an der Metropolitan Opera als Conte in LE NOZZE DI FIGARO und als Marcello in LA BOHEME, eine Rolle, die er auch am Teatro Real in Madrid und am Royal Opera House Covent Garden interpretierte. An der Bayerischen Staatsoper in München debütierte er als Figaro in IL BARBIERE DI SIVIGLIA, an der Oper von Sydney war er als Athanaël in THAIS und als Germont in LA TRAVIATA zu hören, an der Oper von Marseille trat er als Valentin in FAUST und als Germont auf und am Opernhaus Zürich, an der Oper von Nantes und an der Opéra national du Rhin in Straßburg sang er den Zurga in LES PÊCHEURS DE PERLES. Wichtige Engagements der jüngeren Zeit in Kanada umfassen Joseph De Rocher in DEAD MAN WALKING, Simon Douce in der Uraufführung von LES FELUETTES, Pink in der Uraufführung von ANOTHER BRICK IN THE WALL und die Titelrolle in EUGEN ONEGIN.

Als Eugen Onegin war Etienne Dupuis zuletzt auch an der Deutschen Oper Berlin zu erleben, wo er außerdem u. a. als Renato in UN BALLO IN MASCHERA, Silvio in PAGLIACCI, als Figaro / IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Germont / LA TRAVIATA, Marcello / LA BOHEME, Rodrigo di Posa / DON CARLO, Zurga / LES PÊCHEURS DE PERLES, Hoël / DINORAH und Valentin / FAUST große Erfolge feierte.

Auftritte der Spielzeit 2021/2022 umfassen neben der AIDS-Gala und Rodrigo in DON CARLO an der Deutschen Oper Berlin Rodrigue in einer Neuinszenierung der französischen Fassung von DON CARLOS an der Metropolitan Opera, die Titelpartien von DON GIOVANNI an der San Francisco Opera und von EUGEN ONEGIN mit dem Dallas Symphony Orchestra sowie Figaro in einer Neuproduktion von IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Valentin in FAUST, Marcello in LA BOHÈME und Albert in WERTHER an der Wiener Staatsoper.

Spielplan

In Produktionen wie

Videos

Rolando Villazón und Etienne Dupuis singen das Freundschaftsduett aus Don Carlo
Video – 04:05 min

„Dio, che nell'alma infondere amor“ (Don Carlo)

Don Carlo
Video – 02:07 min

Giuseppe Verdi: Don Carlo

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.