Marianne Cornetti

Marianne Cornetti

Marianne Cornetti, die weltweit als eine der führenden Verdi-Mezzosopranistinnen anerkannt ist, trat als Amneris in AIDA, Azucena in IL TROVATORE und Principessa di Eboli in DON CARLO an Theatern wie dem Teatro alla Scala auf, dem Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera of New York, der Wiener Staatsoper, dem Teatro dell'Opera di Roma, der Deutschen Oper Berlin, dem Theatre Royale de la Monnaie Bruxelles, dem Maggio Musicale di Firenze, der Arena di Verona, der Bayerischen Staatsoper München, dem Gran Teatre Liceu de Barcelona, dem Teatro San Carlo di Napoli, dem NCPA Beijing und am New National Theatre Tokyo.

Weitere Verdi-Rollen in ihrem Repertoire sind Preziosilla in LA FORZA DEL DESTINO, die sie am La Monnaie de Bruxelles und am Liceu de Barcelona gesungen hat, Abigaille in NABUCCO an der Metropolitan Opera und am New National Theatre Tokyo, Lady Macbeth in MACBETH an der Deutschen Oper Berlin, Ulrica in UN BALLO IN MASCHERA am Royal Opera House Covent Garden London und an der De Nederlande Opera Amsterdam, Mrs Quickly in FALSTAFF an der San Diego Opera.

Im Jahr 2005 sang sie ihre erste Wagner-Rolle, die Ortrud in LOHENGRIN am Teatro Giuseppe Verdi in Trieste. Mit ihrem Debüt als Brangäne in TRISTAN UND ISOLDE am Teatro dell'Opera di Roma setzte sie die Eroberung dieses Repertoires fort. Seitdem hat sie die Rolle der Ortrud in Amsterdam, Paris und Palermo gesungen und ist als Brangäne in Genua aufgetreten.

Zu ihrem Repertoire gehören auch Rollen wie Principessa di Bouillon in ADRIANA LECOUVREUR (Teatro dell'Opera di Roma, Teatro Regio di Torino, De Nederlandse Opera Amsterdam, Opéra de Monte-Carlo), Santuzza in CAVALLERIA RUSTICANA (Teatro alla Scala), Laura in LA GIOCONDA (Deutsche Oper Berlin, Teatro Massimo di Palermo), Ježibaba in RUSALKA an der Minnesota Opera und Rosa in Cileas L'ARLESIANA, die sie in der Carnegie Hall mit dem Opera Orchestra of New York unter Eve Queler mit großem Erfolg sang.

Sie tritt häufig in Konzerten mit Werken wie Verdis „Requiem“, Beethovens Symphonie Nr. 9, Rossinis „Stabat Mater“, Elgars „Sea Picture“ und De Fallas „El Amor Brujo“ auf. Sie hat Cileas L'ARLESIANA und Puccinis EDGAR aufgenommen.

Zu ihren jüngsten Engagements zählen u. a. LA GIOCONDA (Cieca) bei den Chorégies d'Orange, RUSALKA in Pittsburgh, IL TROVATORE am NCPA Beijing, AIDA an der Opéra Royal de Wallonie in Liège, HÄNSEL UND GRETEL (Hexe) an der Pittsburgh Opera, GIANNI SCHICCHI und L'ENFANT E LES SORTILÈGES am Rohm Theatre Kyoto, Bunka Kaikan Tokyo und am Art Theatre Nagoya, CAVALLERIA RUSTICANA und IL TROVATORE an der Metropolitan Opera, ADRIANA LECOUVREUR (Principessa di Bouillon) an der Opéra de Monte-Carlo und am Teatro Massimo in Palermo, IL TROVATORE an der Oper Frankfurt und am Liceu de Barcelona, AIDA an der Arena di Verona, FALSTAFF (Mrs Quickly) an der San Diego Opera sowie ADRIANA LECOUVREUR am Teatro San Carlo in Neapel.

Künftige Gastauftritte führen sie u. a. in IL TROVATORE an die Pittsburgh Lyric Opera und nach Hongkong sowie als Cieca / LA GIOCONDA an die Deutschen Oper Berlin.

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02
DEZ

Advents-Verlosung: Das 2. Fensterchen

Im heutigen Adventskalender-Fensterchen verlosen wir 3 mal eine DVD von „Der Schatzgräber“ – eine Oper in einem Vorspiel, vier Akten und einem Nachspiel von Franz Schreker. Wenn Sie eine der drei DVDs gewinnen möchten, schreiben Sie bitte heute eine E-Mail mit dem Betreff „Das 2. Fensterchen“ an advent@deutscheoperberlin.de.

Schon die Uraufführung von Franz Schrekers DER SCHATZGRÄBER im Jahr 1920 in Frankfurt geriet zum Sensationserfolg, und es folgten allein in den nächsten fünf Jahren nicht weniger als 44 Inszenierungen an verschiedenen Häusern. Doch dann wurde es still um das beliebte Werk. Schrekers Opern schienen nicht mehr dem Zeitgeist zu entsprechen, mit dem Aufführungsverbot der Nationalsozialisten verschwanden die Partituren endgültig in den Schubladen. Und auch nach 1945 dauerte es lange, bis eine Schreker-Renaissance einsetzte. DER SCHATZGRÄBER jedoch hat es bis heute schwer.

Wie fast alle Libretti Schrekers stellt auch die Geschichte um Els und Elis die Frage nach dem Verhältnis von Fantasie und Realität, von Kunst und Leben: Seelenverwandt als einsame „Kinder von Traumkönigs Gnaden“ jagen Els und Elis unterschiedlichen Schätzen nach. Elis, der fahrende Sänger, spürt mit seiner Kunst in Gestalt einer magischen Laute Gold und Edelsteine auf, um die Menschheit zu beschenken. Die Kneipentochter Els hingegen, mutterlos aufgewachsen in einer brutalen Männerwelt, wird für ihr Ziel zur Lügnerin, Diebin und Mörderin: Sie schickt ihre Freier aus, um den Schmuck der Königin zu stehlen. Die ungeliebten Männer lässt sie sodann nach erfolgreicher Übergabe des Diebesguts skrupellos ermorden. Doch selbst der Besitz allen Goldgeschmeides stillt beider Verlangen nicht. Und so geht es auch in dieser Schreker-Oper einmal mehr um das Sehnen selbst, das der Komponist als den eigentlichen „Schatz“ bezeichnet: „einen Traum von Glück und Erlösung“. Elis und Els verlieren sich in diesen Träumen, Erinnerungen und Ahnungen, in Liedern, in Musik. Ihre Geschichten geraten zum Traumspiel in einer Welt voller Gier, Mord und emotionaler Haltlosigkeit. Für Franz Schreker konnte nur die Kunst selbst die Erlösung bieten. In den Kriegswirren ab 1914 komponiert, ist die Partitur des SCHATZGRÄBER so auch Schrekers persönliches künstlerisches Credo in prächtigen spätromantischen Farben.

Musikalische Leitung Marc Albrecht; Inszenierung Christof Loy; Bühne Johannes Leiacker; Kostüme Barbara Drosihn; Mit Tuomas Pursio, Doke Pauwels, Clemens Bieber, Michael Adams, Joel Allison, Michael Laurenz, Thomas Johannes Mayer, Seth Carico, Daniel Johansson, Gideon Poppe, Stephen Bronk, Elisabet Strid, Patrick Cook, Tyler Zimmerman u. a.; Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin



Einsendeschluss: 2. Dezember 2023. Die Gewinner*innen werden am 4. Dezember 2023 per E-Mail informiert. Die DVDs gehen anschließend auf dem Postweg zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.