Kasper Holten

Kasper Holten

Kasper Holten (geboren 1973) ist heute einer der gefragtesten Regisseure Skandinaviens und arbeitet in der ganzen Welt. Er hat bei mehr als 65 Opern, Schauspielen, Musicals und Operetten Regie geführt. Seine Inszenierungen wurden in Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Finnland, Lettland, Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich, Österreich, Russland, Argentinien, Australien, den USA und Japan aufgeführt, darunter an weltweit führenden Häusern wie der Royal Opera Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin und dem Teatro alla Scala in Mailand. Im Jahr 2010 führte er bei seinem ersten Spielfilm Regie.

Im Alter von 26 Jahren wurde er zum künstlerischen Leiter der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen ernannt und leitete erfolgreich den Umzug des Hauses in ein neues großes Opernhaus in Kopenhagen. Von 2011-2017 war er Operndirektor am Royal Opera House Covent Garden in London.

Er ist Vorstandsvorsitzender des Dänischen Tanztheaters, Mitglied des Beirats der Nationalgalerie für Dänemark, außerordentlicher Professor an der Copenhagen Business School und ein gefragter Motivationsredner. Er war mehrere Jahre lang Vizepräsident von Opera Europa und gehörte dem dänischen Kunstrat für Musik sowie dem dänischen Rundfunk- und Fernsehrat an. Kasper Holten wurde von Königin Margrethe II. von Dänemark zum Ritter geschlagen und mit der seltenen Medaille „Ingenio et Arti“ für künstlerische Leistungen ausgezeichnet.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.