Verleihung des Götz-Friedrich-Preises
Giulia Giammona und Elena Maria Artisi erhalten den Götz-Friedrich-Preis 2026
Seit über fünfundzwanzig Jahren ist der Götz-Friedrich-Preis eine der wichtigsten Einrichtungen zur Förderung herausragender Begabungen im Bereich der Musiktheaterregie – Preisträger*innen wie Stefan Herheim, Eva-Maria Höckmayr, Elisabeth Stöppler und Benedikt von Peter seien hier stellvertretend genannt. Nachdem der Götz-Friedrich-Preis zwischenzeitlich durch die Deutschsprachige Opernkonferenz ausgerichtet wurde, ist er seit der Spielzeit 22/23 an die Deutsche Oper Berlin, die Hauptwirkungsstätte seines Widmungsträgers, zurückgekehrt. Mitglieder der Jury, deren Votum einstimmig erfolgte, sind Julia Spinola (Tiroler Landestheater), Dorothea Hartmann (Staatstheater Wiesbaden), Beate Breidenbach (Deutsche Oper Berlin), Wolfgang Nägele (Theater Bielefeld) und Jörg Königsdorf (Deutsche Oper Berlin bis Ende 25/26). Der Götz-Friedrich-Preis wird finanziell vom Förderkreis der Deutschen Oper Berlin unterstützt.
Die deutsch-italienische Regisseurin Giulia Giammona erhielt ihre musikalische Ausbildung als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und studierte Regie am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Zu ihren ersten Regiearbeiten zählen Vanitas von Salvatore Sciarrino und Match von Mauricio Kagel, die an der Bayerischen Staatsoper entstanden, wo sie als Spielleiterin tätig war. Seit 2022 arbeitet sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen. Dort leitete sie zunächst das Operncamp mit einer Kinderfassung von Mozarts Die Zauberflöte und inszenierte in den folgenden Spielzeiten Das Kind und die Zauberdinge von Maurice Ravel sowie Die Kluge von Carl Orff. Im selben Jahr führte sie Regie bei der Uraufführung von Georg Friedrich Haas’ Oper Sycorax an den Bühnen Bern. Für ihre Inszenierung von Penelope nach Leonora Carrington erhielt sie 2024 den Jurypreis des Körber Studios Junge Regie am Thalia Theater Hamburg. Als künstlerische Mitarbeiterin wirkt sie zudem in Produktionen von Romeo Castellucci mit, darunter Pelléas et Mélisande von Claude Debussy am Teatro alla Scala und Saint François d’Assise von Olivier Messiaen bei den Salzburger Festspielen 2026. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Cardillac am Staatstheater Meiningen Träume eine Nacht im Elfenwald für das Kinderopernhaus Berlin an der Staatsoper Unter den Linden, Produktionen am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und bei den Tiroler Festspielen Erl sowie die Uraufführung von Anna A. von Silvia Colasanti am Teatro alla Scala. In der Spielzeit 26/27 wird sie unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden, bei der Stiftung Haydn in Bozen und an der Opéra de Lille inszenieren.
Elena Artisi begann 2017, nach zwei Semestern im Jungstudium für Gesang an der Hochschule für Künste Bremen, ihr Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien und der Sapienza Università di Roma, welches sie 2023 mit einem Master of Arts abschloss. Seit 2024 ist sie Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes. Neben dem Studium arbeitete Elena Artisi als Regieassistentin für verschiedene Opern- und Schauspielhäuser sowie Festivals, darunter Theater an der Wien, Innsbrucker Festwochen für Alte Musik und Aalto Theater Essen u.a. mit den Regisseur*innen Ilaria Lanzino, Laurent Pelly oder Kay Link. Im Juni schloss sie das Studium der Musiktheaterregie an der MDW Wien in der Klasse von Roland Schwab ab. Im Zuge dessen realisierte sie eigene Projekte als Regisseurin, u. a. eine Bearbeitung von Thomas Bernhards Der Theatermacher, die Kammeroper Radames von Peter Eötvös, The Boatswain’s Mate von Ethel Smyth und als Diplominszenierung Orfeo.Euridice.Schatten – eine Neuinterpretation des bekannten Mythos mit Musik von Monteverdi und Texten von Elfriede Jelinek. In ihrer Arbeit sucht Elena Artisi, die Grenzen von Genre- und Geschlechterstereotypen auszudehnen und zu überwinden. In der Spielzeit 25/26 inszenierte sie am Theater Altenburg Gera Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti, wo sie folgend auch La traviata in der kommenden Spielzeit auf die Bühne bringen wird. Im April 2027 wird sie mit Gold! am Theater an der Wien debütieren und darauf an der Oper Graz Strauss' Elektra inszenieren.
Wir danken unseren Partner*innen
Neuproduktionen 26/27
Wählen Sie den Namen der neuen Page
Zusammen mit der Adresse (URL) der Basisseite ist Ihr Projekt sofort unter dieser neuen Internetadresse verfügbar.
weitere Infos
Inhalte nach Ihren Vorstellungen einrichten.
Erste Daten, Bilder, Videos sowie persönlichen Daten haben wir bereits für Sie als Beispiel hinterlegt.
weitere Infos
Jedes Slide hat einen eigenen Editor
Mit dem Wechsel eines Slide wird der zugehörige Editor eingeblendet. Auf der rechten Seite bearbeiten Sie die Inhalte.
weitere Infos
Verborgener Button links unten in der Ecke
Via MouseOver wird der Button für den Editor Mode sichtbar, um Inhalte später erneut anpassen zu können.
weitere Infos
Einstellung Website Cookie
Unsere Cookies
Damit unsere Webseite optimal funktioniert, verwenden wir für einige unserer Anwendungen Cookies. Dies beinhaltet u. a. die eingebetteten sozialen Medien, aber auch ein Trackingtool, welches uns Auskunft über die Ergonomie unserer Webseite sowie das Nutzer*innenverhalten bietet.
Wenn Sie auf "Alle Cookies akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von technisch notwendigen Cookies sowie jenen zur Optimierung unserer Webseite zu. Weitere Informationen findet Sie in den "Cookie-Einstellungen".
Einstellungen verwalten
Bitte wählen Sie Ihre Präferenz. Sie können diese jederzeit ändern.
Damit unsere Webseite optimal funktioniert, verwenden wir für einige unserer Anwendungen Cookies. Diese können nicht deaktiviert werden, da Sie ansonsten nicht alle Anwendungen nutzen können.
Um unsere Webseite möglichst nutzer*innenfreundlich zu gestalten, haben wir u.a. soziale Medien auf unserer Webseite eingebettet. Dies ermöglicht Ihnen mit nur wenigen Klicks Inhalte im entsprechenden Netzwerk mit Ihren Lieben teilen zu können.
Ebenso nutzen wir eine anonymisierte Tracking-Technologie, welche uns Informationen zu z. B. dem Nutzer*innenverhalten, aber auch zur Effektivität & Ergonomie unserer Webseite gibt. Hierfür nutzen wir auch Dienste, welche ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union haben können (insbesondere in den USA), wo das Datenschutzniveau geringer sein kann als in Deutschland.
Technologien dieser Kategorie erfassen Informationen, mithilfe derer die Anzeige personalisierter Werbung oder anderer interessenbasierter Inhalte ermöglicht wird. Sie werden von Partnern eingesetzt, die ihren Sitz auch außerhalb der Europäischen Union (insbesondere in den USA) haben können. Das Datenschutzniveau kann dort geringer sein als in Deutschland. Diese Partner führen die Informationen unter Umständen mit weiteren Daten zusammen. Durch Deaktivieren der Marketing-Cookies wird Ihnen Werbung angezeigt, die für Sie weniger interessant ist. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.