Sylvia Rena   Ziegler

Sylvia Rena Ziegler

Sylvia Rena Ziegler wurde in Borna bei Leipzig geboren und studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Gesang bei Lani Poulson und Prof. Gudrun Fischer. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Ausbildung galt dem Liedgesang. Hier ergänzten zahlreiche Meisterkurse bei Christoph Prégardien, Graham Johnson, Olaf Bär, Gabriele Fontana, Irvin Gage und Karl-Peter Kammerlander ihren künstlerischen Werdegang. Seit ihrem Diplom im Sommer 2011 wird die junge Mezzosopranistin von Prof. Carola Guber sängerisch betreut.

Sylvia Rena Ziegler ist Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014 und erhielt darüber hinaus den Sonderpreis für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition. Beim Internationalen Wettbewerb „Schubert und die Moderne“ in Graz gewann sie 2012 den 1. Preis und den Publikumspreis. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Magdeburg und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin.

Sylvia Rena Ziegler war Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart, wo sie unter anderem Partien wie Oberto in Händels ALCINA, 2. Dame in DIE ZAUBERFLÖTE sowie Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in PARSIFAL, Annina in LA TRAVIATA, Zweite Magd in ELEKTRA, Laura in LUISA MILLER, Sœur Mathilde in Poulencs DIALOGUES DES CARMÉLITES sowie Glaša in Janáčeks KATJA KABANOVA und Kosinská in OSUD sang.

Von 2013 bis 2016 war Sylvia Rena Ziegler Ensemblemitglied am Theater Magdeburg, wo sie unter anderem Partien wie Dorabella in COSÌ FAN TUTTE, Cherubino in LE NOZZE DI FIGARO, Rosina in Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL sowie Frau Grubach in der deutschen Erstaufführung von Philip Glass' DER PROZESS sang. Hinzu kamen Valencienne in DIE LUSTIGE WITWE, Siébel in Gounods FAUST, die Partie der Métella in PARISER LEBEN und 2. Dame in DIE ZAUBERFLÖTE. Im Rahmen der Telemann-Festspiele in Magdeburg war sie unter der Leitung von David Stern mit der Partie der Nigella in DER NEUMODISCHE LIEBHABER DAMON von Georg Philipp Telemann zu erleben.

Gastspiele führten Sylvia Rena Ziegler unter anderem an das Theater Heidelberg, das Theater Winterthur sowie als Rosina in IL BARBIERE DI SIVIGLIA unter der Leitung von Marcus Bosch zu den Opernfestspielen Heidenheim. Als Dorabella in COSÍ FAN TUTTE gastierte sie 2015/2016 und 2016/2017 am Theater Freiburg. Im Rahmen eines China-Gastspiels mit dem Ensemble Opera Fuoco unter David Stern sang sie Zerlina in DON GIOVANNI, mit der Partie des Anastasio in Händel GIUSTINO war sie mit der Berliner Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner zu hören.

Seit ihrem Hausdebüt als Pandora in der Uraufführung von Benjamin Schweitzers Operette SÜDSEETULPEN am Theater Chemnitz im Januar 2017 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit diesem Theater. Die junge Mezzosopranistin übernahm in Neuinszenierungen in Chemnitz die Partien des Octavian im ROSENKAVALIER und Orlofsky in DIE FLEDERMAUS sowie Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL und Blumenmädchen in PARSIFAL. In Wagners RING-Zyklus in Chemnitz war sie mit den Partien der Wellgunde, Waltraute und 2. Norn zu erleben und sang in weiteren Neuinszenierungen Isabella in Franz von Suppés DER TEUFEL AUF ERDEN und 2. Dame in der ZAUBERFLÖTE. 2019/20 gab sie in Chemnitz ihr Partiedebüt als Angelina in LA CENERENTOLA und erarbeitete die Titelpartie in einer Neuinszenierung von CARMEN, deren Vorstellungen jedoch der Pandemie zum Opfer fielen.

Sylvia Rena Ziegler gastierte am Nationaltheater Mannheim und an der Oper Leipzig in DER RING AN EINEM ABEND. Zu Beginn der Spielzeit 2021/22 debütiert sie in zwei Neuproduktionen an der Komischen Oper Berlin: als Papgena in der Uraufführung von Iiro Rantalas DIE ZAUBERMELODIKA sowie als Gláša und Fekluša in KATJA KABANOWA. Sie gastierte an der Deutschen Oper Berlin als Annina in LA TRAVIATA und war im Mai 2022 als Octavian in der Neuinszenierung von DER ROSENKAVALIER am Anhaltischen Theater Dessau zu erleben. 2022/23 singt sie erneut Octavian sowie Suzuki in einer Neuinszenierung von MADAMA BUTTERFLY in Dessau und gastiert als Helena in DIE SCHÖNE HELENA am Theater Magdeburg.

Ein weiterer Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens ist der Liedgesang; zusammen mit ihrer Begleiterin Friederike Wiesner gestaltet sie zahlreiche Liederabende im In- und Ausland. Das Repertoire des preisgekrönten Duos umfasst Werke aus drei Jahrhunderten und enthält neben dem klassischen Liedrepertoire auch Werke von Luciano Berio, Benjamin Britten, George Crumb, Paul Hindemith, Peter Ruzicka, Arnold Schönberg und Justus Hermann Wetzel.

Weitere Konzertverpflichtungen führten sie für Kammerkonzerte, unter anderem mit dem Bayerischen Rundfunk, in die Münchner Residenz und mit Gastspielen des Theaters Chemnitz zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Zuletzt sang sie die Mezzosopran-Soli in Verdis „Messa da Requiem“ in der Philharmonie Krakau und in Schumanns „Das Paradies und die Peri“ in Chemnitz. Mit Sinfonieorchester Wuppertal wird sie in Mozarts „Litaniae de venerabili altaris sacramento“ und Schuberts Messe in As-Dur D 678 zu erleben sein.

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