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20. Februar 1939 – 12. Januar 2020

Im Gedenken an Giorgio Merighi

Tosca
Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Inszenierung: Boleslaw Barlog
Mit Saioa Hernandez, Jorge de León, Ludovic Tézier u. a.
19. Januar 2020

Über zwei Jahrzehnte lang war er der Cavaradossi vom Dienst: Insgesamt 51 Mal verkörperte Giorgio Merighi zwischen 1970 und 1994 den freiheitsliebenden Maler in Puccinis TOSCA auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin. Diese Zahl ist vielleicht der beeindruckendste Beweis für die stimmlichen und gestalterischen Qualitäten, über die der 1939 geborene Merighi zuverlässig verfügte. Kein Wunder daher, dass er schon wenige Jahre nach seinem Operndebüt 1962 zu einer festen Größe im internationalen Opernbetrieb wurde.

 

Giorgio Merighi als Cavaradossi © Ilse Buhs
 

Neben der Deutschen Oper Berlin war es vor allem die Wiener Staatsoper, die ihm zur künstlerischen Heimat wurde. Hier wie dort waren vor allem die großen Partien des italienischen Tenorfachs seine Domäne. So präsentierte er sich in Berlin unter anderem als Edgardo in Donizettis LUCIA DI LAMMERMOOR, als Radames in AIDA, Calaf in TURANDOT, Rodolfo in LA BOHEME und der Titelpartie in Giordanos ANDREA CHENIER. Auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin erlebte Merighi auch den vermutlich turbulentesten Opernabend seiner Bühnenlaufbahn: die Premiere von Verdis LA FORZA DEL DESTINO 1982 in der heftig umstrittenen Inszenierung von Hans Neuenfels.

Nach Beendigung seiner Laufbahn war Merighi auch als Intendant des Festivals in seiner Heimatstadt Jesi tätig. Nun ist er im Alter von 80 Jahren verstorben. Die Deutsche Oper Berlin widmet seinem Andenken die Aufführung der TOSCA am 19. Januar 2020.