Ensemble - Deutsche Oper Berlin
Juliana Grigoryan
Die armenische Sopranistin Juliana Grigoryan war Mitglied im Lindemann Young Artist Development Program, im Rahmen dessen sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Liù in Turandot und als Musetta in La bohème gegeben hat. Im Jahr 2022 wurde sie zur Hauptpreisträgerin des Internationalen Stanisław-Moniuszko-Gesangswettbewerbs ernannt, bei dem sie auch den Preis der Stadt Katowice und des Kulturinstituts Krystyna Bochenek sowie den Marcella-Sembrich-Kochańska-Preis erhielt. Im selben Jahr wurde sie zur Gewinnerin des Operalia World Opera Competition ernannt, erhielt den Publikumspreis und wurde kürzlich mit dem Hildegard Behrens Foundation Award ausgezeichnet. Sie ist Absolventin des Staatlichen Konservatoriums von Jerewan und des dortigen Young Artist Opera Program. In der Saison 2023/24 sang sie Mimì / La bohème in der Arena di Verona, Liù in den Terme di Caracalla mit dem Teatro dell' Opera di Roma und dem Teatro Massimo di Palermo und war als Sopransolistin in Mozarts Requiem am Teatro alla Scala zu erleben. Auf dem Konzertpodium hat sie zahlreiche Auftritte in ganz Europa, darunter am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, mit dem Prager Philharmonischen Orchester, unter der Leitung von Riccardo Muti Verdis Messa da Requiem in Ravenna, Rimini und Bologna. 2024 gastierte sie in der Philharmonie Paris und in Philadelphia. Zu ihren jüngsten Opernengagements gehören Liù an der Dutch National Opera & Ballet in Amsterdam, am Teatro dell’Opera di Roma, am Teatro Massimo di Palermo und der Armenischen Nationaloper, eine Waldnymphe in Rusalka an der Scala, Mimì beim Ravenna Festival und Zemfira in Rachmaninows Aleko am Armenischen Nationalen Akademischen Theater für Oper und Ballett. Als Musetta gastiert sie in Parma, als Leila / Les Pêcheurs de Perles an der Staatsoper Unter den Linden.