Jordan de  Souza

Jordan de Souza

Der kanadische Dirigent Jordan de Souza wurde von der New York Times als Teil „der neuen Generation, die Berlins klassische Musikszene anführt“ bezeichnet. Diese Auszeichnung verdiente er sich, als er von 2017 bis 2020 als Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin tätig war. In dieser Zeit arbeitete er mit dem renommierten Regisseur Barrie Kosky an vier von der Kritik gefeierten Neuproduktionen zusammen: PELLÉAS ET MÉLISANDE, LA BOHÈME, Weinbergers FRÜHLINGSSTÜRME und CANDIDE. Zu den Debüts in der Saison 20/21 gehörten die Bayerische Staatsoper (München), die Deutsche Oper Berlin und DER ROSENKAVALIER an der Garsington Opera mit dem Philharmonia Orchestra. Zu den Symphoniekonzerten gehören eine Rückkehr zum Orchestre symphonique et lyrique de Nancy (Frankreich), ein Debüt mit dem Orchestre Symphonique de Québec mit einem Programm von Tschaikowskij und Zemlinsky sowie Aufnahmen mit dem BBC Symphony Orchestra.

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Debüts mit dem Adelaide Symphony, dem Auckland Philharmonia, dem London Philharmonic Orchestra (Glyndebourne Cup), der Houston Grand Opera, dem Staatsorchester Hannover und eine Wiedereinladung des Orchestre Métropolitain. In der Saison 2017/18 dirigierte Jordan 28 Aufführungen von CARMEN mit den Wiener Symphonikern in einer äußerst erfolgreichen Produktion bei den Bregenzer Festspielen.

Geboren in Toronto, besuchte Jordan die St. Michael's Choir School und die McGill University in Montreal. Sein Debüt als Dirigent gab er im Alter von 20 Jahren mit Bachs „Johannespassion“. Nach seinem Abschluss war er von 2011 bis 2015 Mitglied der McGill-Musikfakultät. Außerdem war er Conductor in Residence der Tapestry Opera in Toronto und entwickelte und dirigierte die Uraufführungen von drei abendfüllenden Opern. Mit 19 Jahren war er der Jüngste, der den Fellowship Degree des Royal Canadian College of Organists erhielt.

Zu seinen nächsten Debüts gehören das Orchestre symphonique de Montréal, das Opernhaus Zürich, die Chicago Lyric Opera und eine neue Produktion beim Glyndebourne Festival 2022.

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