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Les Contes d'Hoffmann

Jacques Offenbach (1819 – 1880)

Informationen Zum Werk

[Hoffmanns Erzählungen]
Opéra fantastique in fünf Akten
Libretto von Jules Barbier nach dem drame fantastique von Jules Barbier und Michel Carré, herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck; Uraufführung am 10. Februar 1881 in Paris; Eine Koproduktion der Opéra National de Lyon mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und der San Francisco Opera; Premiere am 19. November 2005 in Lyon; Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 1. Dezember 2018

empfohlen ab 15 Jahren

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

ca. 3 Stunden 50 Minuten / Zwei Pausen

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn: Einführung im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Emmanuel Villaume

Inszenierung, Kostüme

Laurent Pelly

Librettoversion und Dialoge

Agathe Mélinand

Licht

Joël Adam

Kostümmitarbeit

Jean-Jacques Delmotte

Chöre

Jeremy Bines

Hoffmann

Robert Watson

Olympia, Antonia, Giulietta, Stella

Heather Engebretson

Lindorf, Coppélius, Miracle, Dapertutto

Erwin Schrott

La Muse, Nicklausse

Jana Kurucová

Andrès, Cochenille, Frantz, Pitichinaccio

Andrew Dickinson

La Voix de la mère

Gina Perregrino

Spalanzani

Burkhard Ulrich

Mâitre Luther / Crespel

Tobias Kehrer

Hermann

Dean Murphy

Schlemil

Tyler Zimmerman

Nathanael

Michael Kim

Zum Inhalt

Die Muse entsteigt einem Fass. Und zwar einem Weinfass, wovon der Dichter Hoffmann in Offenbachs letzter Oper ein Lied singen kann. Aus verhängnisvollem Rausch spinnt er drei Geschichten über seine unglückliche Liebe: zur verpuppten Künstlerin Olympia, dem jungen Mädchen Antonia und der Kurtisane Giulietta. Drei Frauen – oder ist es am Ende doch bloß eine? Stella, der Stern am Opernhimmel, die als Donna Anna auf der Bühne Erfolge feiert, während der mittlerweile völlig zerstörte Hoffmann bei Lutter & Wegner im Suff ertrinkt. In LES CONTES D’HOFFMANN schlug Jacques Offenbach, der unumstrittene König der opéra bouffe, auf unverwechselbare Weise ernste Töne an. Die geschickt zur Opernhandlung verwobenen Erzählungen E.T.A. Hoffmanns bilden ein Panoptikum ästhetischer Belange und spiegeln bald grotesk, bald tragisch Glanz und Elend der Welt der Kunst und ihrer Protagonisten.

Der französische Theaterdirektor, Opernregisseur und Kostümbildner Laurent Pelly bringt seine internationale Erfolgsproduktion nach Berlin. Düster verspielt, in fantasievollen Bühnenwelten und bewegten Chorbildern malt diese Inszenierung das Abgleiten des Dichters Hoffmann in Wahn und Rausch detail- getreu aus. Am Pult steht Enrique Mazzola, der dem Publikum der Deutschen Oper Berlin bereits als herausragender Interpret des französischen Repertoires bekannt ist.

Wir danken unseren Partnern

Eine Koproduktion der Opéra National de Lyon mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und der San Francisco Opera.
Präsentiert von Kulturradio vom rbb.
Mit freundlicher Unterstützung von Fleurop.

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