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Belcanto-Symposion

8. – 10. Februar 2019
Fr 08.02.2019 - 15:00 Uhr
0,00 €

Zählkarten ohne Betrag erhalten Sie hier im Webshop. Wir bitten um Verständnis, dass pro Besucher jeweils zwei Karten maximal vergeben werden können.

Informationen zum Werk

Zum Inhalt

Als Ideal einer Verschmelzung von Klangschönheit, Ausdruck und Virtuosität steht der Begriff „Belcanto“ seit über 400 Jahren für die Faszinationskraft, die vom Einsatz der menschlichen Stimme auf der Opernbühne ausgehen kann. Doch seit Claudio Monteverdi mit dem „possente spirto“ in L’ORFEO die erste Bravourarie der Geschichte schrieb, steht die Kunst des „schönen Gesangs“ in einem Spannungsverhältnis nicht nur zu den Geschichten, die Oper erzählt, sondern auch zum Publikum, das diese kunstvoll kodierte Sprache der Gefühle entschlüsseln muss. Denn was schön ist und was glaubhafter Ausdruck eines Gefühls ist, entscheidet jede Generation aufs Neue. Auch deshalb haben Komponisten wie Rossini, Donizetti, Verdi und Meyerbeer den Belcanto fortwährend entwickelt und dramatisiert, und auch als die Oper einen anderen Weg einschlug, änderte sich dennoch immer wieder der Stil, mit dem Sänger, Dirigenten und Regisseure sich dem Phänomen Belcanto näherten.

Das Symposion von Deutscher Oper Berlin und Deutschlandfunk Kultur blickt in Vorträgen und Diskussionen auf diese Entwicklung zurück, stellt aber auch die Frage, wie heute, im 21. Jahrhundert, die Opern des Belcanto gesungen und dargestellt werden: Was klingt für uns heute schön? Wie verhalten sich Virtuosität und szenische Glaubwürdigkeit zueinander? Und wie kann die Szene adäquat auf diese Musiksprache reagieren?

Freitag, 8. Februar 2019
15.00 Uhr: Erben des Belcanto. Die entgrenzte Stimme zwischen Feuerwerk und Klangschatten
Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Stephan Mösch [Ästhetik, Geschichte und Künstlerische Praxis des Musiktheaters, Hochschule für Musik, Karlsruhe]

16.00 Uhr: Belcanto-Werkstatt
Elena Tsallagova [Sopran] und Elda Laro [Klavier] erarbeiten live die Wahnsinnsszene aus LUCIA DI LAMMERMOOR

Samstag, 9. Februar 2019
10.30 Uhr: Klingende Schätze
Michael Horst präsentiert bislang unveröffentlichte historische Rundfunkmitschnitte von Aufführungen der Deutschen Oper Berlin aus den Archiven von Deutschlandfunk Kultur

11.30 Uhr: Viel mehr als nur Begleiten. Belcanto aus der Sicht des Dirigenten
Prof. Ekhart Wycik [Orchesterdirigieren, Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar]

15.00 Uhr: Belcanto – Facetten eines schillernden Begriffs
Prof. Thomas Seedorf [Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik, Hochschule für Musik, Karlsruhe]

16.00 Berlins Belcanto-Königin
Die italienische Sopranistin Lucia Aliberti im Gespräch

Sonntag, 10. Februar 2019
11.00 Uhr: Bellinis Erzählungen. Zu den librettistischen Grundlagen seiner Opernkunst
Vortrag von Sergio Morabito [Opernregisseur]

12.00 Uhr: Belcanto-Oper als szenische Herausforderung: Podiumsdiskussion
Dietmar Schwarz [Intendant, Deutsche Oper Berlin], Jossi Wieler [Opernregisseur] und Sabine Schweitzer [Operndirektorin, Theater Bielefeld]

*** Änderungen vorbehalten! ***

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In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.
Präsentiert von taz.die Tageszeitung