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10. Dez

Lieder und Dichter: „Entartete Kunst“

Liederabende im Foyer
Mo 22.10.2018 - 20:00 Uhr
€ 16,– / ermäßigt € 8,–*

*) Alle Ermäßigungsberechtigten erhalten Karten zum ermäßigten Preis von € 8,00 bereits im allgemeinen Vorverkauf. Bei Webbuchung wählen Sie bitte nach Auswahl des Platzes die Verkaufsart „ermäßigt“ im Pull-Down-Menu unter dem Saalplan.

Informationen zum Werk

Zwischen Kunstlied und Kabarett: Lieder von Bruno Walter, Ignatz Waghalter, Ernst Krenek, Erwin Schulhoff und Kurt Weill

1 Stunde 30 Minuten / Eine Pause

Zum Inhalt

Der erste Abend von „Lieder und Dichter“ in der neuen Spielzeit widmet sich Komponisten, deren Kunst in der Zeit des Nationalsozialismus als „entartet“ galt und unterdrückt wurde. Damit gibt das Programm zugleich Einblick in die faszinierende Vielfalt der Musikszene der Zwanziger Jahre: Von Liedern aus dem Geist der Spätromantik über die Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik Arnold Schönbergs bis hin zum Versuch einer Synthese aus klassischen und Jazz-Elementen reicht die stilistische Bandbreite der Lieder, die der Initiator der Reihe, John Parr, zusammengestellt hat.

Neben Werken von Kurt Weill, Ernst Krenek und Erwin Schulhoff erklingen Lieder zweier Künstler, die in besonderem Maß mit der Deutschen Oper Berlin verbunden sind: Sowohl der als Dirigent berühmt gewordene Bruno Walter, der mit zwei Eichendorff-Liedern vertreten ist, wie der deutsch-polnische Komponist und Dirigent Ignatz Waghalter, von dem fünf Lieder auf Texte von Hermann Hesse und Reinhard Völker präsentiert werden, waren Generalmusikdirektoren der Deutschen Oper Berlin.

Die Dichterin des Abends ist Kerstin Hensel (geb. 1961 in Karl-Marx-Stadt), deren jüngster Gedichtband „Schleuderfigur“ (Luchterhand Literaturverlag 2016) von der Kritik gefeiert wurde. Sie reagiert auf das Liedprogramm mit eigenen Texten und mit Gedichten von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko, Theodor Kramer und Nelly Sachs.


Klassisches Kunstlied und moderne Lyrik: Die Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Haus für Poesie vereint Liederabend und Dichterlesung. An jedem der vier Abende im Foyer der Deutschen Oper wird ein Dichter eigene Werke vorstellen, die in inhaltlichem Bezug zu den Liedern des Programms stehen.

Bruno Walter (1876 – 1962)
Musikantengruß (Joseph von Eichendorff)
Der Soldat (Joseph von Eichendorff)

Ignatz Waghalter (1881 – 1949)
Ruhe (Reinhard Volker)
Reiter Tod (Reinhard Volker)
Bitte (Hermann Hesse)
Verstoben und verschäumt
Im Schlitten (Reinhard Volker)

*** Lesung ***

Ernst Krenek (1900 – 1991)
Drei Lieder aus op.71 „Gesänge das späten Jahres“ nach Gedichten von Ernst Krenek
Wanderlied im Herbst
Mauern wachsen
Der Genuss des Unendlichen

*** Pause ***

Erwin Schulhoff (1894 – 1942)
Vier Lieder nach Gedichten aus „Die Garbe“ von Hans Steiger für Bariton und Klavier op. 9
Freude hab ich geschürft
Wir gehn im lauten Novemberwind
Tiefblaue funkelnde Sommernacht
Das alles wieder

*** Lesung ***


Kurt Weill (1900 – 1950)
Surabaya Johnny (Bertolt Brecht)
Speak Low (Ogden Nash)
September Song (Maxwell Anderson)
There's nowhere to go but up (Maxwell Anderson)
My Ship (Ira Gershwin)
Lost in the Stars (Maxwell Anderson)

Unterstützer

Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsche Oper Berlin und Haus für Poesie