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Neue Szenen V: Scheiterhaufen

Musiktheater in drei Teilen von Sara Glojnarić, Sergey Kim und Lorenzo Troiani
So 07.11.2021 - 20:00 Uhr
Preise: € 20,– / ermäßigt* € 10,–

Der ermäßigte Preis gilt für Kinder und Schüler bis 21 Jahre, Freiwilligen Wehr- und Bundesfreiwilligendienst-Leistende und Freiwilliges Soziales Jahr-Leistende sowie für Studierende, Auszubildende und Erwerbslose.

Informationen zum Werk

„Kein Mythos“
Eine Kammeroper von Sara Glojnarić mit einem Libretto von Dorian Brunz

„Haut“
Eine Kammeroper von Lorenzo Troiani mit einem Libretto von Lea Mantel

„unser Vater | Vater unser“
Eine Kammeroper von Sergey Kim mit einem Libretto von Peter Neugschwentner


Uraufführung des Triptychons am 6. November 2021 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin
Auftragswerke der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

FSK-Hinweis: Ab 18 Jahren

In deutscher Sprache

ca. 90 Minuten / Keine Pause

Besetzung

Musikalische Leitung

Manuel Nawri

Ausstattung

Âmir Baltic

Studienleitung

Peter Meiser

Musikalische Einstudierung

Martin Schneuing

Dramaturgie

Sebastian Hanusa

Komposition „Kein Mythos“

Sara Glojnaric

Libretto „Kein Mythos“

Dorian Brunz

Inszenierung „Kein Mythos“

Nora Krahl

Dramaturgie „Kein Mythos“

Marlene Schleicher

Karin „Kein Mythos“

Clara Maria Kastenholz

Hannah „Kein Mythos“

Constanze Jader

Komposition „Haut“

Lorenzo Troiani

Libretto „Haut“

Lea Mantel

Inszenierung „Haut“

Andrea Tortosa Baquero

Dramaturgie „Haut“

Giulia Fornasier

Sie (Solosopran) „Haut“

Sonja Isabel Reuter

Sopran (Quartett) „Haut“

Yael Gil

Mezzosopran (Quartett) „Haut“

Raquel Alves

Tenor (Quartett) „Haut“

Mert Üstay

Bariton (Quartett) „Haut“

Anton Belyaev

Komposition „unser Vater | Vater unser“

Sergey Kim

Libretto „unser Vater | Vater unser“

Peter Neugschwentner

Inszenierung „unser Vater | Vater unser“

Ana Cuéllar Velasco

Dramaturgie „unser Vater | Vater unser“

Giulia Fornasier

Lucinde „unser Vater | Vater unser“

Felicia Brembeck

Samuela „unser Vater | Vater unser“

Liudmila Maytak

Vater„unser Vater | Vater unser“

Daesoon Kim

Zum Inhalt

Der Hexenwahn ist der große Sündenfall der frühen Neuzeit, als quer durch Europa die Scheiterhaufen brannten und in Zeiten eines erschütterten Weltbildes und einer tiefen kulturellen und religiösen Krise vornehmlich Frauen als „Teufelsbuhlen“ auf grausame Art hingerichtet wurden. Die Zeiten sind vorbei. Doch auch heute noch erleben Frauen ihren persönlichen „Scheiterhaufen“, wenn die Abweichung von einer zur Norm erklärten vermeintlichen Normalität Ausgrenzung und gesellschaftliche Sanktionen begründet.

Auf unterschiedlichste Art erzählen die drei Uraufführungen der NEUEN SZENEN von Frauen, die zu „Hexen“ werden oder als solche geächtet werden. So handelt „Kein Mythos“ von einer lesbischen Jugendliebe in den letzten Jahren der DDR. Die beiden wurden von der Mutter der noch minderjährigen Karin entdeckt und endete für Hannah mit einer Gefängnisstrafe. In „Haut“ geht es um die Emanzipation einer Frau, die sich von männlichen Projektionen, Wünschen und Körperbildern befreit, indem sie im wörtlichen Sinne ihre Haut abwirft – oder dies zumindest in ihrem Inneren durchlebt. Und „unser Vater | Vater unser“ zeigt zwei junge Frauen, die den Teufel beschwören, um sich aus dem repressiven System ihres letztlich von ihnen ermordeten Vaters zu befreien.

Entstanden sind die drei Stücke in Zusammenarbeit dreier junger Librettist*innen mit drei Komponist*innen, die im Rahmen eines Wettbewerbs im Sommer 2019 ausgewählt wurden und mit dem die Deutsche Oper Berlin zusammen mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler ihr Projekt NEUE SZENEN fortsetzt. Zum inzwischen fünften Mal entsteht dabei junges und aktuelles Musiktheater, das das Genre auf seine Gegenwärtigkeit hin befragt und in dem Studierenden der Regie-, Gesangs- und Instrumentalklassen der Hochschule für Musik Hanns Eisler ermöglicht wird, sich im Rahmen einer professionellen Musiktheaterproduktion in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin zu präsentieren.

Wir danken unseren Partnern

Kooperation der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

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