François  Lis

François Lis

François Lis studierte am Conservatoire national Supérieur de Musique in Paris, wo er 2003 seinen Abschluss machte. Er absolvierte seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg und anschließend am Merola Program der San Francisco Opera. Bei den „Victoires de la Musique“ 2005 wurde er in der Kategorie „Révélations Classiques“ nominiert.

Seit seinem Bühnendebüt ist er regelmäßig an der Pariser Oper zu Gast und sang in Produktionen wie PLATÉE, ALCINA, LA TRAVIATA, ARIADNE AUF NAXOS, LA FORZA DEL DESTINO, HIPPOLYTE ET ARICIE, CARMEN, LA CENERENTOLA, L'ENFANT ET LES SORTILÈGES, ALCESTE, LE ROI ARTHUS, BÉATRICE ET BÉNÉDICT und LES CONTES D'HOFFMANN.

Im Barockrepertoire sang er Seneca in L'INCORONAZIONE DI POPPEA (Paris), Plutone in L'ORFEO (Lyon), Cold Genius in KING ARTHUR (Lille), Boreas in LES BORÉADES (Zürich, Lyon), Jupiter in PLATÉE (Opéra de Paris, Opéra du Rhin), Anselme in LES PALADINS (Basel), Pluton/Jupiter in HIPPOLYTE ET ARICIE (Glyndebourne, Toulouse), Teucer in DARDANUS (Lille), Melisso in ALCINA (Opéra de Paris), Huascar und Don Alvaro in LES INDES GALANTES (Grand-Théâtre de Genève).

Er sang auch Der Sprecher in DIE ZAUBERFLÖTE (Teatro Real de Madrid, TCE), Figaro in LE NOZZE DI FIGARO (Lyon, Dublin), Komtur (Tourcoing, TCE), später auch die Titelpartie in DON GIOVANNI (Saint-Quentin), Sethos in Mozarts THAMOS, KÖNIG IN ÄGYPTEN (Konzert in Lille), Basilio in IL BARBIERE DI SIVIGLIA (San Francisco), Alidoro in LA CENERENTOLA (Opéra de Paris, La Monnaie), Asdrubalde in LA PIETRA DEL PARAGONE (Parma, Châtelet), Don Fernando in FIDELIO (Châtelet) und Colline in LA BOHÈME (Amsterdam).

Als leidenschaftlicher Verfechter des französischen Repertoires trat er als Zuniga (La Scala, Opéra de Paris, Hollywood Bowl, Châtelet, Toulouse, Caracas) und Escamillo in CARMEN (Skopje), Narbal in LES TROYENS (Opéra du Rhin) und Pantheus in demselben Werk (Festival Berlioz) auf, als Le Pape in BENVENUTO CELLINI (Opéra du Rhin), Le Père Laurence in Berlioz' ROMÉO ET JULIETTE (Warschau), Marcel in LES HUGUENOTS (La Monnaie), Hérode in L'ENFANCE DU CHRIST (Saint-Denis), er nahm an der Uraufführung von JRR CITOYEN DE GENÈVE von Philippe Fénelon teil (Genf) und sang bei einer Gala für französische Musik (Marseille).

Er sang unter Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Daniel Oren, Michel Plasson, Philippe Jordan, Myung-Whun Chung, Alain Altinoglu, Marc Minkowski, William Christie, Ivor Bolton, Paul Daniel, Jun Märkl, Riccardo Frizza, Mark Elder, Marc Albrecht, Jérémie Rhorer, Emmanuelle Haïm und arbeitete mit Regisseuren wie Robert Carsen, Mariame Clément, Calixto Bieito, Olivier Py, Ivan Alexandre, Laurent Pelly.

In der Spielzeit 2021/22 wird er insbesondere die Rolle des Sethos in Mozarts THAMOS, KÖNIG IN ÄGYPTEN in einem Konzert mit dem Orchestre de Lille übernehmen.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.