Opus Klassik 2020 ...

für Detlev Glanert und für DAS WUNDER DER HELIANE ... Der deutsche Klassikpreis geht in zwei Kategorien an Künstler / Werke der Deutschen Oper Berlin

Wir freuen uns, dass Detlev Glanert (Foto oben) für seine Oper OCEANE in der Kategorie „Komponist des Jahres“ des OPUS KLASSIK ausgezeichnet wird. Die Auftragskomposition der Deutschen Oper Berlin wurde am 28. April 2019 unter musikalischer Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles uraufgeführt, die Titelpartie interpretierte Maria Bengtsson. Die Aufführung liegt auch als CD in einer von der Deutschen Oper Berlin und dem Label Oehms Classics produzierten Aufnahme vor.

Dirigent: Marc Albrecht
Inszenierung: Christof Loy
Bühne: Johannes Leiacker
Kostüme: Barbara Drosihn
Mit Sara Jakubiak, Okka von der Damerau; Brian Jadge, Josef Wagner, Derek Welton, Burkhard Ulrich u. a. 
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin
2 DVDs
Live-Aufnahme aus der Deutschen Oper Berlin vom 30. März und 1. April 2018
Erich Wolfgang Korngold: DAS WUNDER DER HELIANE
 

In der Kategorie „Operneinspielung 20./21. Jahrhundert“ wird die von der Deutschen Oper Berlin und dem Label Naxos produzierte DVD-Aufnahme von Erich Wolfgang Korngolds DAS WUNDER DER HELIANE unter musikalischer Leitung von Marc Albrecht als beste Einspielung des Jahres ausgezeichnet. Die Produktion hatte am 18. März 2018 in der Regie von Christof Loy und mit der brillanten Sara Jakubiak in der Titelpartie Premiere. Die nächsten Vorstellungen an der Deutschen Oper Berlin stehen für Mai und Juni 2021 auf dem Programm.

Die Preisverleihungen finden am 18. Oktober 2020 im Konzerthaus Berlin statt. Wir gratulieren den Preisträgern herzlich!
 

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03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.