Im Tempodrom

Stuttgarter Ballett: Pure Bliss

Choreografien von Johan Inger

Informationen zum Werk

BLISS
Choreografie von Johan Inger mit Musik von Keith Jarrett (vom Tonband)
Uraufführung am 23. März 2016, Aterballetto, Reggio Emilia

OUT OF BREATH
Choreografie von Johan Inger mit Musik von Jacob Ter Veldhuis, Félix Lajkó
Uraufführung am 14. November 2002 am Nederlands Dans Theater, Den Haag

AURORA'S NAP
Choreographie von Johan Inger mit Musik Peter Tschaikowskij
Uraufführung am 25. Februar 2022 in Stuttgart

Berliner Premiere am 22. September 2022 im Tempodrom

ca. 2 Stunden 45 Minuten / 2 Pausen

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Besetzung
Unterstützt von

Die Deutsche Oper Berlin präsentiert in Kooperation mit dem Staatsballett Berlin das Stuttgarter Ballett im Tempodrom. Präsentiert von taz

Besetzung
Zum Inhalt

Der Ballettabend PURE BLISS ( „reine Glückseligkeit“) trägt seinen Titel in Anlehnung an die Erstaufführung von Johan Ingers BLISS. Der schwedische Choreograf nutzt für sein großangelegtes Ensemblestück das legendäre „Köln-Konzert“ des Jazzpianisten Keith Jarrett; eine Musik, die vielen als Inbegriff virtuoser Improvisation gilt. Inger greift die Lässigkeit der Musik auf und erzeugt ein Bild von Freiheit und Gemeinschaft. Anstatt eins zu eins die Musik in Bewegung zu verwandeln, ist es eher das Gefühl von Jarretts ikonischer Musik, das Inger grandios in Tanz umsetzt – und somit nicht nur Hörer*innen, sondern auch Zuschauer*innen in den Zustand der Glückseligkeit versetzt.

PURE BLISS könnte genauso „Ein Abend mit Johan Inger“ heißen, denn alle drei Stücke stammen aus der Feder des vielseitigen Choreografen. Der Ballettabend eröffnet mit OUT OF BREATH, einem aufwühlenden Stück, das den schmalen Grat zwischen Leben und Tod erkundet. In diesem intensiven Kammerspiel rennen sechs Tänzer*Innen buchstäblich gegen eine Wand, versuchen sie zu überwinden, zu erklimmen oder sich von ihr fallen zu lassen. Die emotionalen Bilder werden untermauert von der atemberaubenden Musik Jakob Ter Veldhuis‘ und Félix Lajkós.

Der Abend schließt mit Ingers AURORA'S NAP. „Es ist mir eine Ehre, einen ganzen Abend mit dem Stuttgarter Ballett zu bestreiten. Ich kann mir keinen besseren Weg aus diesen dunklen Zeiten vorstellen, als das reine Glück zur Musik von Keith Jarrett, aus Freude an Peter Tschaikowskij und mit der Liebe für das Theater allgemein zu tanzen“, so der Choreograf. Man darf gespannt sein auf die Zusammenkunft zwischen ihm, dessen Wurzeln nicht nur im klassischen Ballett, sondern auch im Zeitgenössischen liegen, und den Tänzer*innen des Stuttgarter Balletts, die für ihre Offenheit, Vielseitigkeit und leidenschaftliche Einsatzbereitschaft bekannt sind.

Tänzer*innen des Stuttgarter Balletts; Kammerensemble und Sologeige; Orchester der Deutschen Oper Berlin

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Wenn Keith Jarretts Improvisation zu Tanz wird

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.