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Cavalleria rusticana / Pagliacci

Pietro Mascagni (1863 – 1945) / Ruggero Leoncavallo (1857 – 1919)

14
Donnerstag
September
19:30 - 22:30
C-Preise: € 100,00 / € 82,00 / € 58,00 / € 34,00 / € 24,00
Informationen zum Werk

„Cavalleria Rusticana“
Melodramma in einem Akt von Pietro Mascagni
Libretto von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci nach Giovanni Verga
Uraufführung am 17. Mai 1890 in Rom
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 23. April 2005

„Pagliacci“
[„Der Bajazzo“]
Drama in zwei Akten von Ruggero Leoncavallo
Libretto von Ruggero Leoncavallo
Uraufführung am 21.Mai 1892 in Mailand
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 23. April 2005

3 Stunden / Eine Pause

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

empfohlen ab 14 Jahren
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Cavalleria rusticana
Pagliacci
14
Donnerstag
September
19:30 - 22:30
C-Preise: € 100,00 / € 82,00 / € 58,00 / € 34,00 / € 24,00
Cavalleria rusticana
Pagliacci
zum Inhalt

Zum Stück
Aufrütteln wollten die jungen italienischen Komponisten an der Schwelle zum 20. Jahrhundert ihre Zuschauer, sie überrumpeln mit den komischen und tragischen Wendungen, die ihre dem Leben abgeschauten Geschichten nehmen. In der literarischen Bewegung des Verismo [abgeleitet aus „il vero“ = das Wahre / die Wahrheit] fanden sie ihr Anliegen vorgeformt, und es ist nur konsequent, dass Pietro Mascagni als Vorlage für seinen Erstling eine 1880 erschienene Novelle von dessen Hauptvertreter Giovanni Verga auswählte. CAVALLERIA RUSTICANA [deutsch: Sizilianische Bauernehre] hatte seine Bühnentauglichkeit schon in einer Dramatisierung unter Beweis gestellt, die auch in Mascagnis Heimatstadt Livorno gezeigt wurde. Mühelos gewann Mascagni mit seinem Erstling den Kompositionswettbewerb, den der Verleger Sonzogno 1888/89 für Operneinakter ausgeschrieben hatte. Die überaus erfolgreiche Uraufführung am 17. Mai 1890 darf als Geburtsstunde des musikalischen Verismo gelten.

Zwei Jahre später erst schrieb Ruggero Leoncavallo die Kurzoper PAGLIACCI mit dem berühmten Prolog, der das Credo des Verismo enthält: „Der Künstler ist ein Mensch und muss für Menschen schreiben […] Wir sind Menschen aus Fleisch und Blut und wir atmen genauso wie ihr den Hauch dieser verlorenen Welt.“ Der dialektische Kunstgriff Leoncavallos ist, dass in seiner den „Vermischten Meldungen“ einer Zeitung ähnelnden Geschichte die Tragödie sich gerade deshalb zuspitzt, weil der Darsteller des Bajazzo Spiel und Ernst nicht mehr zu trennen vermag.

Die Kombination dieser beiden Kulminationspunkte des musikalischen Verismo zum Doppelabend, im Englischen mit dem Kürzel CAV & PAG versehen, bürgerte sich alsbald ein. Wie Zwillinge gleichen sie sich und konnten doch nicht unterschiedlicher sein: Die Ouvertüre wird durch Gesang unterbrochen, ein Zwischenspiel verbindet die beiden Akte [auch CAVALLERIA RUSTICANA ist ein Zweiakter, nur die Wettbewerbsbedingungen forderten, dass auf dem Titelblatt „in einem Akt“ steht!], süditalienisches Ambiente, Genreszenen der Chöre mit Beschreibung von Orangenduft oder Kirchenglocken. Sonst aber: spätes Aufblühen von Belcanto bei Mascagni, Leitmotive und vielfältige Orchestereffekte bei Leoncavallo, Dominanz der Kirche und der engstirnigen Moral hier und pralles Leben mit Lust auf Zerstreuung dort.


Zur Inszenierung
David Pountney zeigte mit dem Doppelabend seine zweite Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin nach Busonis DOKTOR FAUST und vor Meyerbeers LES TROYENS. Sowohl in PAGLIACCI als auch in CAVALLERIA RUSTICANA verbindet er die soziale Härte mit dem süditalienischen Kolorit der Handlungsorte. Zur treibenden Kraft hinter dem Bühnengeschehen wird dabei die Glut und Leidenschaft der erzählten Geschichten. So treten im Leben der „einfachen“ Leute die universellen Gefühle zutage und der große Weltschmerz findet buchstäblich seinen Weg auf die Straße. Die klare und direkte Bildsprache der Ausstattung durch Robert Innes Hopkins schafft dabei einen Rahmen, der ungeschönt die Härte und Tristesse authentischer Lebensrealitäten darstellt. Gerade das Nebeneinanderstellen von spielerischer Freude und düsterer Verbitterung löst dabei eben jene ästhetisch-philosophische Idee ein, die dem Verismo zugrunde liegt: Die Welt zu zeigen, wie sie ist.

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