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Don Carlo

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Mi 15.12.2021 - 19:00 Uhr
C-Preise: € 100,– / € 82,– / € 58,– / € 34,– / € 24,–

Informationen zum Werk

Oper in vier Akten
Libretto von Joseph Méry und Camille du Locle nach Friedrich Schillers Tragödie
Uraufführung der italienischen Fassung von Achille de Lauzières am 10. Januar 1884 in Mailand
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 23. Oktober 2011

empfohlen ab 16 Jahren

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Stunden 30 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

James Gaffigan

Inszenierung, Bühne, Licht

Marco Arturo Marelli

Kostüme

Dagmar Niefind

Chöre

Jeremy Bines

Philipp II.

Alex Esposito

Don Carlo

Robert Watson

Rodrigo, Marquis von Posa

Etienne Dupuis

Graf von Lerma / Herold

Gideon Poppe

Der Großinquisitor

Albert Pesendorfer

Ein Mönch

Andrew Harris

Elisabeth von Valois

Nicole Car

Prinzessin Eboli

Yulia Matochkina

Tebaldo

N. N.

Stimme von oben

Valeriia Savinskaia

1. Flandrischer Deputierter

Samueol Park

2. Flandrischer Deputierter

N. N.

3. Flandrischer Deputierter

Padraic Rowan

4. Flandrischer Deputierter

Tyler Zimmerman

5. Flandrischer Deputierter

Philipp Jekal

6. Flandrischer Deputierter

Byung Gil Kim

Zum Inhalt

Man weiß, dass Giuseppe Verdi sich als kritischer Geist nicht nur mit den Zeitläuften seiner Epoche herumgeplagt hat, sondern sehr wohl auch dem eigenen Schaffen mit stetig überarbeitungsbereiter Skepsis begegnet ist.

Keine andere seiner Opern hat er so häufig redigiert, gekürzt, umgestellt und neugefasst wie ausgerechnet diejenige, die durch ihr engmaschiges Gewirk aus politischen, religiösen und gesellschaftlichen Zwängen am ehesten an die Unausweichlichkeiten des griechischen Dramas heranreicht und damit seine düsterste geworden ist: DON CARLO.

Fast zwanzig Jahre liegen zwischen dem Kompositionsbeginn 1865 und der Mailänder Aufführung jener vieraktigen Fassung, die heute die meistgespielte ist. Verdi plagte sich dabei nicht nur mit den beiden Sprachen und ihren so verschiedenen Ausdrucksgestus, sondern versuchte auch immer wieder durch Kürzungen und Umstellungen zum optimalen Ergebnis zu gelangen. So bringt es die Schillers Drama in weiten Teilen getreue Oper auf nicht weniger als sieben Versionen.

Das Licht der Vernunft freilich sieht man in keiner aufscheinen. Gefangene ihrer Zwänge, Gefangene in selbstangelegten Zügeln, Gefangene aber vor allen Dingen einer stets tödlich drohenden geistlichen Macht, der selbst die weltliche Herrschaft nicht gewachsen ist – die Ausweglosigkeit menschlicher Verstrickungen in diesem Netzwerk des Terrors bringt Verdi elementar auf den Punkt: Freiheit verspricht allenfalls der Tod.

Wir danken unseren Partnern

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.
Präsentiert von Cinestar.

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