Willkommen

Dies ist Ihr persönlicher Bereich des Projekts „Meine Oper“. Hier aktualisieren Sie Ihre persönlichen Daten, Ihre Profileinstellungen, Ihr Passwort und/oder melden Sie sich ab.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Lakmé (konzertant)

Léo Delibes [1836 – 1891]
Sa 20.03.2021 - 19:30 Uhr
D-Preise: € 136,– / € 100,– / € 72,– / € 44,– / € 26,–

Abo: P, SWAD,

Informationen zum Werk

Oper in drei Akten
Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman „Rarahu ou Le Mariage de Loti“ von Pierre Loti
Uraufführung am 14. April 1883 an der Opéra-Comique in Paris
Konzertante Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 20. März 2021

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

ca. 2 Stunden 45 Minuten / Eine Pause

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn: Einführung im Rang-Foyer rechts

Zum Inhalt

Es passiert nicht oft, dass eine Oper hundert Jahre nach ihrer Uraufführung einen plötzlichen weltweiten Popularitätsschub erlebt. Im Falle von Léo Delibes’ LAKME war es die Verwendung einer Musiknummer im Vampirfilm »Begierde«, der dafür sorgte, dass dieser Titel sogar in den Popcharts auftauchte: Das »Blumenduett« zwischen der Titelheldin und ihrer Dienerin, das im Film eine Liebesszene zwischen Catherine Deneuve und Susan Sarandon begleitet, überholte weit die bis dahin bekanntesten Stücke der Oper, die »Glöckchenarie« und das schwungvolle Liebesduett »C’est le dieu de la jeunesse«. Doch ist LAKME nicht nur ein Zeugnis für Delibes‘ Begabung als Schöpfer eingängiger Melodien – eine Fähigkeit, die er auch bei seinen Erfolgsballetten SYLVIA und COPPELIA bewies – sondern auch eines der schönsten Beispiele des musikalischen Exotismus. Die Geschichte der jungen Hindupriesterin, die sich in einen englischen Kolonialoffizier verliebt und schließlich in den Tod geht, ist großes Opernkino und vermag auch heute noch zu Herzen zu gehen.

Die Rolle der Lakmé war seit jeher die Domäne großer französischer Koloratursoprane: Nach Vorgängerinnen wie Lily Pons und Mado Robin, Mady Mesplé und Natalie Dessay präsentiert sich mit Jodie Devos eine der prominentesten Vertreterinnen dieses Fachs in dieser Partie. Die Preisträgerin des Brüsseler Reine-Elisabeth-Musikwettbewerbs hat vor allem mit Partien des französischen Fachs wie der Olympia aus LES CONTES D’HOFFMANN, aber auch mit der Zerbinetta in ARIADNE AUF NAXOS Aufsehen erregt. Ihr zur Seite steht mit Javier Camarena als Gérald einer der gefragtesten Belcanto-Tenöre unserer Zeit.

Unterstützer

Präsentiert von Fleurop