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Carmen

Georges Bizet (1838 – 1875)

Informationen Zum Werk

Oper in vier Akten
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
nach der Novelle von Prosper Mérimée
Uraufführung am 3. März 1875 in Paris
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 20. Januar 2018

empfohlen ab 14 Jahren

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Stunden 15 Minuten / Eine Pause

Einführung im Rang-Foyer rechts: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Besetzung

Musikalische Leitung

Stefan Blunier
Marie Jacquot (15.04.2021 | 29.04.2021)

Inszenierung

Ole Anders Tandberg

Kostüme

Maria Geber

Licht

Ellen Ruge

Chöre

Jeremy Bines

Choreografie

Silke Sense

Carmen

Aigul Akhmetshina
Irene Roberts (15.04.2021 | 29.04.2021)

Frasquita

Meechot Marrero
Valeriia Savinskaia (15.04.2021 | 29.04.2021)

Mercédès

Anastasia Bickel
Arianna Manganello (15.04.2021 | 29.04.2021)

Micaëla

Elena Tsallagova
Mané Galoyan (15.04.2021 | 29.04.2021)

Don José

Robert Watson
N. N. (15.04.2021 | 29.04.2021)

Moralès

Thomas Lehman
Philipp Jekal (21.10.2020 | 24.10.2020 | 15.04.2021 | 29.04.2021)

Zuniga

Patrick Guetti
Noel Bouley (15.04.2021 | 29.04.2021)

Escamillo

Joel Allison
Markus Brück (15.04.2021 | 29.04.2021)

Remendado

Ya-Chung Huang
Andrew Dickinson (15.04.2021 | 29.04.2021)

Dancairo

N. N.
Dean Murphy (15.04.2021 | 29.04.2021)

Zum Inhalt

Mit seiner CARMEN schrieb Georges Bizet eine Kampfansage an die romantische Oper: Mit ihrem unbeugsamen Freiheitswillen verkörpert die Titelheldin das Gegenbild zu den passiven, leidenden Frauenfiguren, die zuvor die Opernbühne beherrscht hatten. Doch antiromantisch ist CARMEN in einem noch umfassenderen Sinn: Bizets Oper zeigt eine Welt, in der Liebe als zwischenmenschliches Gefühl keinen Platz mehr hat und längst durch Sex und Gewalt abgelöst wurde. Carmen und der Torero Escamillo sind Repräsentanten dieser Gesellschaft, in der nur noch das Recht des Stärkeren zählt. Eine Welt, in der Don José mit seinem bürgerlichen Ideal von Liebe ein Fremdling bleibt, der zum Scheitern verurteilt ist . Mit diesem illusionslosen Blick auf die Trostlosigkeit der menschlichen Existenz steht Bizet in unmittelbarer Nähe zu den Romanen eines Emile Zola – entgegen dem Klischeebild vieler Aufführungen ist Bizets Spanien ein Ort, der die Hässlichkeit der Armut in hellem Licht zeigt.

Unterstützer

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.
Der Kinderchor wird gefördert von Dobolino e.V. [dem Förderverein für den Kinderchor der Deutschen Oper Berlin] und der Berliner Volksbank.